Der Quooker: Heißes Wasser, heiße Optik

21.12.2017 | Susanne Scheffer
Den Quooker gibt es jetzt auch in neuem Gewand: In Schwarz wirkt er majestätisch und mystisch. (Foto: Quooker)

Der Quooker ist eine niederländische Erfolgsgeschichte: In den 1970er Jahren entwickelt als Gerät für die Instant-Tütensuppe, findet er sich mittlerweile in jedem 6. Haushalt wieder und adelt jede Küchenarmatur mit dem sofort verfügbaren, 100°C heißen Wasser. Die neueste Innovation aus dem Haus ist nicht nur funktional, sondern auch optisch brillant: Eine Armatur in mystischem, mattem Schwarz.

 

 

Funktional war der Quooker schon immer. Eigentlich könnte man sagen, er wurde erst konzipiert, weil sein Erfinder etwas Funktionales schaffen wollte: Der niederländische Diplomingenieur Henri Peteri war 1970 an der Entwicklung der Instant-Tütensuppe zum Aufbrühen für einen internationalen Lebensmittelkonzern beteiligt. Schnell wurde ihm klar, dass diese Suppe nie „instant“ angerührt sein könnte, wenn das dazu benötigte Wasser erst noch aufgekocht werden musste. Und so kündigte er, zog sich in seinen Keller zurück und entwickelte ein Gerät, aus dem sofort heißes Wasser strömen sollte.

 

 

Der Quooker hat sich vom Brühgerät für Instantsuppe zum vielseitigen Produkt für diverse Haushaltsanwendungen entwickelt. Wasser zum Kochen steht so in Sekundenschnelle bereit. (Foto: Quooker)

Der Quooker hat sich vom Brühgerät für Instantsuppe zum vielseitigen Produkt für diverse Haushaltsanwendungen entwickelt. Wasser zum Kochen steht so in Sekundenschnelle bereit. (Foto: Quooker)

 

 

Der Quooker: Auf Knopfdruck 100°C heißes Wasser aus dem Hahn

Die Idee des Quookers war geboren: ein Wasserhahn, aus dem auf Knopfdruck 100°C kochend-heißes Wasser strömt, das in einem dafür vorgesehenen Reservoir unter der Spüle konstant warmgehalten wird. Allerdings sollte der Entwicklungsprozess noch viele Jahre in Anspruch nehmen, bevor das Produkt im Jahr 2000 erstmals Erfolg verbuchen konnte und über die niederländischen Grenzen hinaus nach Europa schwappte.

Seit 2010 ist der Quooker in vielen großen europäischen Ländern vertreten und wird konstant weiterentwickelt. Neben der bekannten Funktion mit Mischbatterie, die zwischen kühlem Wasser und kochend heißem Wasser auf Knopfdruck unterscheidet, gibt es den Quooker Fusion, der zwischen warmem, kaltem und kochendem Wasser hin- und herwechseln kann.

 

 

Tee ist mit dem Quooker in Sekundenschnelle aufgebrüht. Die Außenseite des Hahnauslaufs wird aufgrund der doppelwandigen Ausführung der Armatur nicht heiß. (Foto: Quooker)

Tee ist mit dem Quooker in Sekundenschnelle aufgebrüht. Die Außenseite des Hahnauslaufs wird aufgrund der doppelwandigen Ausführung der Armatur nicht heiß. (Foto: Quooker)

 

 

Viele Bedenken anfänglich gegen den Quooker – doch er ist zu 100% sicher

Bedenken gegen den Quooker gab es zeit seiner Entwicklung viele: Zuviel Energie würde verbraucht werden, indem das Wasser beständig erhitzt werden müsse; außerdem sei es speziell mit Kindern viel zu gefährlich, kochendes Wasser aus dem Hahn laufen zu lassen. Doch die niederländische Firma hat gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist.

Im Gegensatz zum freistehenden Wasserkocher, den die Kinderhand kippen kann, ist der Quooker fest mit der Arbeitsplatte verbunden, doppelwandig und hat einen kindersicheren Druckdrehknopf. Die Außenseite des Hahnauslaufs wird nicht erhitzt, auch wenn 100°C heißes Wasser aus der Armatur strömt. Der Strahl wurde zudem in Tröpfchenform konzipiert – nicht als solider Strahl –, sodass man die Hand zurückziehen kann, bevor man sich tatsächlich verbrennt. Somit ist der Quooker nach Herstelleraussage zu 100% sicher.

 

 

Der Quooker ist platz-, wasser- und energiesparend: Im Stand-By für nur 5 Ct. am Tag

Da der Quooker sowohl den Wasserkocher als auch den Boiler ersetzt, ist diese Anschaffung im Haushalt äußerst platzsparend – aber auch energie-, wasser- und zeitsparend zugleich. Wie das geht? Der Quooker besitzt eine patentierte Hochvakuum-Isolation, die das Wasser fortwährend heiß hält. So wird die Wasser- und Energieverschwendung aufgrund langer Wasserleitungen in der Küche vermieden. Im Stand-by-Modus verbraucht das Gerät sogar nur 5 Cent am Tag und zählt daher mit Abstand zu den sparsamsten Warm- und Kochend-Wassereinrichtungen für die Küche.

 

 

Anfängliche Bedenken konnte das Unternehmen schnell zerstreuen: Der Quooker ist nicht nur energie- und wassersparend, sondern auch kindersicher. (Foto: Quooker)

Anfängliche Bedenken konnte das Unternehmen schnell zerstreuen: Der Quooker ist nicht nur energie- und wassersparend, sondern auch kindersicher. (Foto: Quooker)

 

 

Vielseitige Anwendungsgebiete: Kochen, Brühen, Häuten, Blanchieren, Sterilisieren

Eine unschlagbare Stärke des Quookers ist neben der Energieersparnis auch die vielseitige Anwendbarkeit. Mit ständig verfügbarem kochenden Wasser lassen sich Gerichte schneller zubereiten, beispielsweise das Aufkochen von Nudeln, Kartoffeln und Brühe, das Blanchieren von Gemüse, das Häuten von Tomaten oder das Kochen von Tee. Aber auch Baristas kommen mit frisch aufgebrühtem Kaffee voll auf ihre Kosten, der in einer Chemex-Filterkaffeekanne aus Glas angerührt werden kann.

Ebenso eignet sich das kochende Wasser des Produkts zum Sterilisieren von Kinderspielzeug und Schnuller, zum Einweichen von getrockneten Kochtöpfen und Pfannen und zum schnellen Entfernen von Flecken wie beispielsweise Wachs.

 

 

Der neue Quooker kommt in schwarzer Ausführung daher. Er fügt sich mystisch, fast düster, in das elegante Ambiente aus dunklen Granit und Beton ein. (Foto: Quooker)

Der neue Quooker kommt in schwarzer Ausführung daher. Er fügt sich mystisch, fast düster, in das elegante Ambiente aus dunklen Granit und Beton ein. (Foto: Quooker)

 

 

Neu 2017: Quooker in schwarzem Gestell

Neu im Jahr 2017 ist nun, dass der Quooker den Kinderschuhen entwächst und längst nicht mehr nur funktional, sondern auch schön ist: Neben der typischen Variante aus Edelstahl, die sich optisch den gängigen Küchenarmaturen anpasst, gibt es den Quooker nun auch in Schwarz. Damit folgt die gleichnamige niederländische Firma den aktuellen Küchentrends, die auf dunklere Küchenräume im Industrial Style sowie feste (Natur-)Materialien wie Stein und Beton setzen.

Der Quooker in Schwarz wirkt elegant, erhaben und mystisch. Vom Armaturenhals über den Hebel bis hin zum Quooker-Drehknopf für heißes Wasser ist er in einem durchgängigen matten Schwarz gehalten, das lediglich vom roten Warnring um den Quookerknopf herum durchbrochen wird. Die Armatur selbst kann in zwei Formen erworben werden: Die quadratisch-geradlinige „Fusion Square“ wirkt etwas kantig, während die „Fusion Round“ einen zierlichen runden Auslauf bietet.

 

 

Der Quooker in Schwarz ist in den Ausführungen "Fusion Square" (im Bild) und "Fusion Round" erhältlich. Die matte dunkle Farbe passt perfekt zum eleganten Anblick der Küche. (Foto: Quooker)

DasProdukt ist in den Ausführungen “Fusion Square” (im Bild) und “Fusion Round” erhältlich. Die matte dunkle Farbe passt perfekt zum eleganten Anblick der Küche. (Foto: Quooker)

 

 

Schwarzer Quooker kann perfekt zu Beton, Marmor und Messing kombiniert werden

In Schwarz kann der Quooker ideal zu Beton kombiniert werden, wo er die spartanisch-kühle Ausstrahlung unterstreicht, aber auch perfekt zu Marmor, Granit und Messing, denen er einen edlen Anstrich verleiht. In diesem Farbton ist der Quooker der erste schwarze Kochendwasserhahn der Welt – und fast 50 Jahre nach dem ersten Prototyp aus dem Jahre 1970 ein Maßstab im Küchenmarkt.

In jedem 6. Haushalt wird laut der Herstellerfirma bereits mit einem Quooker gekocht. Wenn auch Sie sich für die moderne Armatur interessieren, holen Sie sich bitte nähere Informationen dazu beim Küchenstudio Ihrer Wahl. Hier geht es zur Händlersuche.

 

 

Zum Autor
Susanne Scheffer
Redakteurin

Kochen ist Lebensfreude, gemeinsame Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Und so sieht auch unsere Redakteurin die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich stehen bei jeder Party zurecht die coolsten Leute in der Küche neben dem Kühlschrank mit kühlem Bier und den letzten Guacamole-Resten. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: Auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.