ewe: Eine Küche für alle fünf Sinne

30.01.2018 | Dilara Suzuka
Die Jubiläumsküche, die ewe 2017 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Firma entwarf, ist ein Genuss für alle 5 Sinne. (Foto: ewe)

Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken: Die menschliche Wahrnehmung wird von diesen fünf Sinnen beherrscht, die dafür sorgen, ob wir uns wohlfühlen und wie wir uns zurechtfinden in der Welt. Alle fünf Sinne möchte auch der österreichische Küchenhersteller ewe mit seinen Modellen ansprechen – und hat dafür viel Grips und Geld in die Entwicklung von Kücheninnovationen gesteckt.

 

 

In einer Küche stecken viel mehr Emotionen, als es auf den ersten Blick auszusehen vermag. Die bloße Ansammlung von Möbeln und Geräten entpuppt sich beim Eintauchen in den Küchenraum als Gemenge von Gerüchen, Geräuschen, Lichtreflexen, Geschmacksrichtungen und haptischen Oberflächen, die alle fünf Sinne des menschlichen Körpers berühren. Das hat auch der österreichische Küchenhersteller ewe erkannt und sein neuestes Küchenprogramm darauf ausgerichtet.

 

Bereits in den 70er Jahren schuf ewe eine der ersten grifflosen und offenen Küchen, die sich auf puristische Weise an damaligen - farbenfrohen - Designtrends orientierten. (Foto: ewe)

Bereits in den 70er Jahren schuf ewe eine der ersten grifflosen und offenen Küchen, die sich auf puristische Weise an damaligen – farbenfrohen – Designtrends orientierten. (Foto: ewe)

 

 

Die Firmengeschichte von ewe: Im Einklang mit dem Zeitgeist

Das 1967 in Wels gegründete Unternehmen spezialisierte sich früh auf die Produktion hochwertiger Einbauküchen. Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Österreicher, wird schnell deutlich, dass bei der konsequenten Modernisierung der bestehenden Küchenräume allem voran die Bedürfnisse der Kunden im Fokus standen. So findet sich bereits in den 1970er Jahren die erste offene Küche, die als „Kommunikationszentrum“ unter dem Namen „Softmobil“ einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

1980 beschäftigte sich ewe mit der Funktionalität in der Küche: Welches Design würde dem Nutzer einen bedienungsfreundlichen Komfort verschaffen, angepasst auf die Körpergröße des Kochenden und auf die jeweilige Tätigkeit (Schneiden, Spülen, Braten)? 2011 bezog ewe als einer der führenden österreichischen Küchenhersteller dann das europaweit erste virtuelle Küchendesignstudio in der 1.600 qm² großen Küchenwelt in Pasching/Oberösterreich. Ein Plus gegenüber der Herstellerkonkurrenz, die in Teilen bis heute das Digitalisierungsgeschäft verschlafen hat.

 

großgeschrieben: In dieser "Raumwunder"-Küche kann beispielsweise der Esstisch (links an der Wand) ausgeklappt werden und schützt zusammengeklappt den Schrank vor neugierigen Blicken. (Foto: ewe)

Funktionalität und Innovationsgeist werden bei ewe großgeschrieben: In dieser “Raumwunder”-Küche kann beispielsweise der Esstisch (links an der Wand) ausgeklappt werden und schützt zusammengeklappt den Schrank vor neugierigen Blicken. (Foto: ewe)

 

 

Küche für alle 5 Sinne: ewe startet mit Optik und Haptik

Um den Sprung zur Küche „für alle fünf Sinne“ zu schaffen, arbeitete ewe bis zum 50-jährigen Jubiläum der Gruppe 2017 emsig an Innovationen für den Küchenbereich. Das Zusammenspiel aus hochwertigen Materialien wie Holz und den gesamten Spektren der RAL- und NCS-Farbenwelt als Colorlack und Lack-Hochglanz-Front war bereits 2013 ein Erfolg für die Firma und ein Genuss für die Augen. Neben einer abwechslungsreichen Farbwelt setzen die Österreicher auch auf eine integere Einbindung von Licht in der Planung einer Küche, denn: „Der erste Eindruck ist zumeist ein ästhetischer. […] Licht ist die Grundlage für die Wahrnehmung unserer gebauten Umwelt.“

2014 landete ewe dann mit gleich drei Produktneuheiten einen Clou für drei weitere Sinne: die lackierte Colorfront in Lederoptik und -haptik überzeugt den Tastsinn der Käufer mit einer geschmeidig-soften Oberfläche, die zumindest visuell stark an elegant verarbeitetes Leder erinnert. Ein geschickter Schachzug, den das Unternehmen begründet mit den Worten: „Alles, was wir ertasten, wirkt sich auf unsere Entscheidungen und das körperliche wie auch mentale Wohlgefühl aus.“

 

Eine attraktive Lederoptik kreiert ewe beim Modell "Vida", die neben dem visuellen Reiz auch den Tastsinn ansprechen soll. (Foto: ewe)

Eine attraktive Lederoptik kreiert ewe beim Modell “Vida”, die neben dem visuellen Reiz auch den Tastsinn ansprechen soll. (Foto: ewe)

 

 

Der Geruchsinn als Auslöser von Emotionen in der ewe-Küche

Das Kaffeemodul, bei dem Maschinen auf einem ausziehbaren Glasfach inklusive funktioneller Glassteckfächer für Kapseln, Pads und Co. diskret in die Küchenwand integriert werden, ist nicht nur ein cleverer Trick für mehr Stauraum auf der Arbeitsfläche, sondern auch ein olfaktorischer Genuss am Morgen.

Ebenso fordert ewe seine Kunden im hochwertig gestalteten Kundenmagazin auf, mit Aromen beim Braten und Kochen zu spielen, beispielsweise durch das Zermahlen von Gewürzen im Mörser: „(Ein) Geruch weckt Erinnerungen, löst Assoziationen aus, verursacht Wohlgefühl, Ekel oder Verlangen. […] Düfte wirken direkt auf das limbische System, wo Emotionen entstehen und Triebe gelenkt werden.“

 

Das Kaffeemodul, das ewe als Nische direkt in den Schrank integriert, erzeugt morgens schon wohlige Duftnoten für Kaffeeliebhaber. Hier lassen sich auch Toaster oder Küchenmaschine verstauen. (Foto: ewe)

Das Kaffeemodul, das als Nische direkt in den Schrank integriert wird, erzeugt morgens schon wohlige Duftnoten für Kaffeeliebhaber. Hier lassen sich auch Toaster oder Küchenmaschine verstauen. (Foto: ewe)

 

 

Das Soundmodul von ewe als akustischer Sinn in der Küche

Neue Wege beschreitet ewe mit dem Soundmodul: Diese schmale, puristisch designte Hightech-Box lässt sich unauffällig in den Küchenschrank integrieren und sorgt für beste Tonqualität in der Küche. Wer zukünftig also kochen, backen oder Freunde bei guter Musik empfangen möchte, kann mit dem Küchen-Soundmodul für die entsprechende Stimmung sorgen. Damit spricht das Unternehmen auch den auditiven Sinn seiner Kunden an: „Von Anfang an begleiten uns mehr oder weniger prägnante Musiktracks, Signaltöne, Kennmelodien, Handytöne und Alltagsgeräusche. Sie alle bilden sozusagen ein emotionales Gedächtnis. […] In dieser Erinnerung reicht später oft ein Takt, um sich schlagartig gut zu fühlen.

 

Das Soundmodul von ewe ist eine beeindruckende Erweiterung des Küchenraums: Es lässt sich mit Smartphone oder Tablet verbinden und sorgt mit der Wunschmusik für Spaß beim Kochen und Wohnen. (Foto: ewe)

Das Soundmodul ist eine beeindruckende Erweiterung des Küchenraums: Es lässt sich mit Smartphone oder Tablet verbinden und sorgt mit der Wunschmusik für Spaß beim Kochen und Wohnen. (Foto: ewe)

 

 

Schmecken beginnt bei ewe mit einem guten Kochprozess

Auch, wenn die Sinne Hören, Sehen, Fühlen und Riechen ihre außerordentliche Daseinsberechtigung in der Küche haben, zählt das „Schmecken“ wohl intuitiv zum wichtigsten Sinn in der Küche. Genuss gestaltet sich durch den Mut zu neuen Food-Trends, einer gewissen Handfertigkeit sowie hochwertigen Küchengeräten, die den Kochenden funktional unterstützen.

„Unser Geschmacksempfinden ist eine Teamleistung aus Riechen, Sehen, kultureller sowie biologischer Prägung“, weiß ewe. Um es seinen Nutzern leicht zu machen, täglich frisch zu kochen, hat ewe raffinierte Kleinigkeiten in sein Küchenprogramm integriert: So kann in eine Fuge des Modells ewe50 ein hochwertiges Schneidbrett aus Eiche Natur hinterlegt werden, das mit einem Griff zur Hand ist und mit einem Handtuchhalter daherkommt. Sinn dahinter, sagt ewe, sei es, der Minimalisierung von Griffen und Haken für Geschirrhandtücher bei puristischen, grifflosen Küchen entgegenzuwirken.

Zudem lässt sich dank einer in der Arbeitsplatte verbauten induktiven Ladespule, einem sogenannten Qi-Charger, das Smartphone des Nutzers kabellos laden. Das beendet nicht nur gefährlichen Kabelsalat in der Küche, sondern garantiert dem beliebten Kochen nach Smartphone-App oder -Tablett auch uneingeschränkten Zugriff.

 

Gute Zutaten für einen guten Geschmack: Mit kleinen Details möchte ewe seine Kunden dazu bewegen, öfter selbst frisch zu kochen. Das Schneidebrett lässt sich nicht nur in die Optik der Kochinsel integrieren, sondern übernimmt auch noch funktionale Eigenschaften wie z.B. als Handtuchhalter. (Foto: ewe)

Gute Zutaten für einen guten Geschmack: Mit kleinen Details möchten die Österreicher ihre Kunden dazu bewegen, öfter selbst frisch zu kochen. Das Schneidebrett lässt sich nicht nur in die Optik der Kochinsel integrieren, sondern übernimmt auch noch funktionale Eigenschaften wie z.B. als Handtuchhalter. (Foto: ewe)

 

 

Fazit: Die „Küche für alle 5 Sinne“ ist ein Geschenk an den Kunden

Mit der Küche, die alle fünf Sinne berührt, ist Küchenhersteller ewe nicht nur eine emotionale Kampagne zur Wirkung von Küchenräumen gelungen, sondern auch, sich im 50. Jahr seines Bestehens neu zu erfinden. Das österreichische Unternehmen gehört zu den wenigen Herstellern, die es wirklich verstanden haben, was Innovation bedeutet.

Es muss nicht immer eine marktumwälzende Neuerung sein, die das Kapital hat, auch katastrophal fehlzuschlagen. Oft sind es schon die kleinen Dinge, die einen Kunden überzeugen können, dass die Liebe zum Detail und das Bewusstsein für die Bedürfnisse des Nutzers im Fokus eines Unternehmens stehen. ewe kreiert Küchen für alle 5 Sinne. Es ist ein Geschenk an den aufmerksamen Kunden.

 

ewe-Küchen sind modern, ästhetisch und vor allen Dingen: funktional. Erkunden Sie die ewe-Küche vor Ort mit all Ihren 5 Sinnen! (Foto: ewe)

Haben Sie vorher schon einmal daran gedacht, eine Küche mit allen 5 Sinnen zu erkunden? Los geht’s. (Foto: ewe)

 

Studios, bei denen Sie ewe-Küchen planen lassen können, finden Sie beispielsweise hier:

Deutschland:

milano Küchenwerk in Dresden

wohnform Einrichtungshaus & Küchenstudio KG in Garmisch-Partenkirchen

Küchen Forum in Berlin

Küchen Holger Habermannin Stahnsdorf bei Berlin

ruf küchen in Appenweier

 

Österreich:

Almhofer Architektur + Wohnen in Wels

Wohnhaus Grill & Ronacher in Bad Aussee

Küchenschmiede in St. Johann/Tirol

Comploj’s Wohnwelt OHG in Tscherms (Südtirol)

Zum Autor
Dilara Suzuka
Redakteurin

Die Küche war für Dilara schon immer ein magischer Anziehungspunkt; als Nesthäkchen mit vier Geschwistern drehte sich schon im Familienhaushalt immer alles um den heiligen Ort des Zusammenseins beim Essen, Kochen, Hausaufgaben machen, Malen, Diskutieren, Entscheidungen verkünden. Auch in ihrer WG während des Studiums kreuzten sich in der Küche sämtliche Lebenswege. Die Webdesignerin entschied deshalb, dass es an der Zeit wäre, diesem Altar des Essens und der Entscheidungen auch im Internet ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Los geht’s.