Vom Nachttisch auf den Balkon, vom Flur in den Garten: Eine tragbare Akku-Leuchte macht Beleuchtung so flexibel wie nie. Sie braucht keine Steckdose, kein Kabel und keinen festen Platz. Und sorgt dennoch immer und überall für Lichtakzente und atmosphärische Stimmung. Wir zeigen die schönsten Modelle – die selbst ausgeschaltet wie Designer-Objekte wirken.
Akku-Leuchte: Worauf man beim Kauf achten sollte
Der große Vorteil von Akku-Leuchten liegt auf der Hand: Sie bringen Licht genau dorthin, wo es gerade gebraucht oder erwünscht ist. Viele Modelle lassen sich zusätzlich dimmen, manche verändern die Lichtfarbe. So wird aus einer kleinen Leuchte schnell ein flexibles Wohnaccessoire.
Wie lange der Akku einer tragbaren Leuchte hält, hängt stark vom Modell und von der gewählten Helligkeit ab. Viele Leuchten schaffen bei voller Leistung etwa sechs bis zwölf Stunden. Wird das Licht gedimmt, sind oft deutlich längere Laufzeiten möglich. Einige Hersteller geben sogar 20, 40 oder mehr Stunden an – meist allerdings bei niedriger Lichtstufe.
Entscheidend ist aber nicht nur, wie lange eine kabellose Leuchte leuchten soll, sondern auch, wo sie steht. Bei einem lauen Sommerabend draußen kann im Grunde fast jede Akku-Leuchte kurzzeitig mit nach draußen genommen werden. Vorausgesetzt, sie wird anschließend wieder ins Haus geholt und bleibt nicht über Nacht im Regen oder bei feuchter Luft stehen.
Wer eine Leuchte dagegen dauerhaft im Außenbereich nutzen möchte, sollte genauer hinsehen: Dann ist die sogenannte IP-Schutzart entscheidend. Sie zeigt, wie gut ein Modell gegen Staub und Feuchtigkeit gerüstet ist. Als Orientierung gilt: IP44 reicht für geschützte Außenbereiche oft aus, etwa auf einem überdachten Balkon. IP54 oder IP65 bieten mehr Sicherheit bei feuchter Witterung, ungeschützten Standorten oder direkterem Kontakt mit Regen.
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Die 9 schönsten Akku-Leuchten zum Nachshoppen
&Tradition: Flowerpot VP9
Ob leuchtende Farbe oder Chrom, glänzend oder matt: Die von Verner Panton entworfene Flowerpot-Kollektion gehört zu den absoluten Designleuchten-Klassikern. Umso schöner, dass es die beliebte Form auch in einer kabellosen Variante gibt. Diese ist sogar IP44-zertifiziert, was bedeutet, dass sie auch für geschützte Außenbereiche, etwa einen überdachten Balkon, geeignet ist. Per Fingertipp lässt sich die Akku-Leuchte dreistufig dimmen – von voller Helligkeit auf 50 oder 20 Prozent.

Audo: Hashira
Die portable Tischleuchte Hashira von Audo greift die stille Anmut japanischer Papierlaternen auf – und übersetzt sie in eine zeitgenössische Formensprache. Entworfen von Norm Architects, verbindet die Akku-Leuchte eine ruhige, zylindrische Form mit Materialien wie Leinen, Eschenholz, Stahl und Kunststoff. Das Licht fällt weich und warm durch den textilen Schirm und macht Hashira zum atmosphärischen Blickfang auf dem Sideboard, Nachttisch oder Esstisch.

Ferm Living: Vuelta
Die Portable LED-Akkuleuchte Vuelta von Ferm Living ist weniger klassische Leuchte als kleines Lichtobjekt. Ihre bogenförmige Silhouette erinnert an antike Säulen, bleibt dabei aber typisch skandinavisch: reduziert und zeitlos. Mit ihrem warmweißen Licht setzt sie ruhige Akzente auf dem Nachttisch, im Regal oder auf dem gedeckten Tisch. Auch dieses kabellose Modell eignet sich dank IP44 für geschützte Außenbereiche.

Artemide: Takku
Die Takku von Artemide ist eine Akku-Leuchte für alle, die es klar, funktional und unaufgeregt mögen. Entworfen vom bekannten Architekturbüro Foster + Partners, erinnert ihre Form an einen kleinen Pin. Der flache Kopf lenkt das Licht nach unten und macht Takku damit besonders geeignet für Schreibtisch, Nachttisch oder Esstisch. Drei Helligkeitsstufen erlauben je nach Situation mehr Fokus oder mehr Atmosphäre.

Tom Dixon: Melt
Der metallisch schimmernde, organisch geformte Schirm der Melt-Akkuleuchte erinnert, wie der Name bereits vermuten lässt, an geschmolzenes Glas. Im ausgeschalteten Zustand reflektiert die Leuchte die Umgebung – eingeschaltet verströmt sie ein warmes, fast mystisches Licht. Die tragbare Leuchte ist dimmbar, hält bis zu neun Stunden und ist außerdem für drinnen wie draußen gedacht.

Gubi: Multi-Lite
Mit der Akku-Leuchte Multi-Lite von Gubi wird ein Designklassiker erstaunlich leichtfüßig. Der Entwurf von Louis Weisdorf stammt ursprünglich aus dem Jahr 1972 und lebt von seiner klaren Geometrie: zwei Ringe, zwei bewegliche Schirme, viele Lichtstimmungen. Je nach Ausrichtung fällt das Licht nach oben, nach unten oder asymmetrisch in den Raum. So passt sich die Leuchte nicht nur dem Ort an, sondern auch der Atmosphäre. Die portable Version ist kompakter als die kabelgebundene Variante, per USB aufladbar und dreistufig dimmbar.

Jotex: Ragge
Spieglein, Spieglein an der Wand – oder in diesem Fall eher: auf dem Tisch. Denn die Akku-Leuchte Ragge von Jotex glänzt nicht nur durch das sanfte Licht, das sie ausstrahlt, sondern auch durch ihre spiegelnde Chrom-Oberfläche. Dadurch wirkt Ragge überaus modern, zugleich aber auch elegant und architektonisch. Dreifach dimmbar ist die tragbare Tischleuchte ebenfalls. Und sie macht sich gut auf dem Balkon sowie Küchentisch.

Kartell: Mini Geen-A
Die Mini Geen-A von Kartell vereint eine klassische Leuchtenform mit italienischer Designlaune. Entworfen von Ferruccio Laviani, präsentiert sie sich mit rundem Schirm, schlankem Stab und kleinem Griff als bewusst reduzierte, aber sehr charmante Tischleuchte. Besonders praktisch: Dank der Schutzart IP54 ist die Mini Geen-A auch für Balkon und Terrasse geeignet und somit eine unkomplizierte Begleiterin für lange Abende im Freien.

Eva Solo: Radiant
Während viele Akku-Leuchten auf Metall, Kunststoff oder Glas setzen, bringt Radiant von Eva Solo Eichenholz ins Spiel – wahlweise hell oder geräuchert. Dadurch bekommt die Leuchte eine besonders warme, wohnliche Anmutung. Wer es farbiger mag, findet Radiant auch in Kunststoffvarianten, etwa in Beige, Blau oder Schwarz. Zudem gibt es die Leuchte in unterschiedlichen Formen: als höhere, schlanke Variante und als kleinere, runde Version.

Schöne Leuchten machen viel aus. Noch stimmiger wird ein Raum aber, wenn Küche, Licht und Wohnen von Anfang an zusammengedacht werden. Genau dabei unterstützen gute Küchenstudios: mit Erfahrung, Gespür für Materialien und einem Blick für die Details, die im Alltag den Unterschied machen.
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