Anbieter von Outdoorküchen: die schönsten Marken

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Welche Anbieter von Outdoorküchen steuern für die Planungssaison 2023 formschöne Modelle bei? Unsere Übersicht über Marken, Varianten und Designs – vom kompakten Serviermodul bis hin zur vollwertigen Außenküche mit Kühlschrank, Kochfeld und Spülbecken.

>>> Verschaffen Sie sich in Teil 1 unseres Spezials zur Outdoorküche einen ersten Überblick über Produktarten, Kosten, Materialien und Planungstipps.

Deutschland, deine Grillsaison: Die Zubereitung von Essen unter freiem Himmel ist freilich mehr als reine Nahrungsaufnahme an der frischen Luft. Nein: Grillen darf hierzulande schon beinahe als Kulturgut bezeichnet werden – und frühes Angrillen, bestenfalls bei Minustemperaturen, als Selbstverständlichkeit für besonders Hartgesottene. Umso wenig verwundert es daher, dass sich aus der Leidenschaft fürs Grillen eine weitaus luxuriösere Form der Essenszubereitung unter freiem Himmel entwickelt hat: Outdoorküchen gelten seit einigen Jahren als Megatrend fürs gehobene Zuhause.

Küchen für draußen gibt es mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen: vom Grillwagen mit erweiterter Anrichte bis hin zur voll ausgestatteten Küchenzeile. Dabei lassen sich unterschiedliche Geräte wie Getränkekühlschrank, Kochfeld oder Wärmeschublade ergänzen, sodass der Gang ins Haus zur Bewirtung von Freunden und Familie gänzlich überflüssig wird.

Welche Anbieter von Outdoorküchen gibt es?

Der gesteigerten Nachfrage nach Outdoorküchen begegnen mittlerweile zahlreiche Hersteller aus dem In- und Ausland. Einige machen mit kompakten Serviermodulen im Retro-Look von sich reden, andere begeistern mit höchst individuellen Kochinseln aus Naturstein für den Außenbereich. Wir stellen Marken, Modelle und Materialien im Überblick vor.

Outdoorküchen für „Einsteiger“: vom Servierwagen bis zur Küchenzeile

bordbar

Einen sanften Einstieg in die Outdoorküchen-Thematik bietet das Kölner Start-Up bordbar: Das Unternehmen baut ausrangierte Servierwägen großer Airlines zu designstarken Barwägen für Zuhause um. Auszüge auf mehreren Etagen bieten Platz für allerlei Utensilien, die an einem Sommertag im Freien stilvoll aufbewahrt und präsentiert werden möchten. So lässt sich das Innenleben der ikonischen Trolleys individuell konfigurieren und nutzen: als gekühlter Weinklimaschrank, Poolbar oder mehrstöckige Aufbewahrungsmöglichkeit für Lebensmittel und Grillwerkzeug.

Jokodomus

Die Südtiroler Manufaktur hat sich einen Namen mit der modularen Zusammensetzung von Blöcken aus Edelstahl und Holz gemacht: Die schlanken Elemente eignen sich bereits für kleine Balkone, auf denen lediglich eine erweiterte Ablagefläche neben dem Grill benötigt wird – und lassen sich bis zur umfangreichen Gartenküche erweitern. Mit ihrem stählernen Korpus und der widerstandsfähigen Edelstahl-Oberfläche erinnern die Blöcke nicht nur an die professionelle Gastronomie, sondern sind auch vollkommen unempfindlich gegenüber Regen und Schnee.

Flexibel mit Rollen ausgestattet lassen sich die Elemente frei auf Balkon oder Terrasse platzieren und eignen sich damit, trotz des höheren Preises, auch bereits für Einsteiger.

BURNOUT

Auch das Unternehmen BURNOUT aus Ostwestfalen setzt auf modulare Outdoorküchen und bietet, ähnlich wie Jokodomus, bereits simple Erweiterungen für den Grill an. Die einfachen Ablageflächen sind auf Wunsch bis hin zur voll umfänglichen Küchenzeile mit Bierzapfanlage, Kochfeld, Kühlschrank und Spülbecken erweiterbar. Die Module sind dabei laut Hersteller mit allen Grills kompatibel, da Grill und Möbel nicht fest miteinander verbaut sind. So lassen sich auch hochwertige Keramikgrills wie das Big Green Egg in die Outdoorküchen von BURNOUT integrieren.  

Auch BURNOUT setzt für seine Außenküchen auf ein Gerüst aus robustem Edelstahl; Fronten und Arbeitsplatten fertigt das Unternehmen aus einem witterungsbeständigen Verbundstoff. Dabei sind die Module so leicht, dass der Hersteller sie bedenkenlos für den Balkon empfiehlt. Passende Tische und Sitzbänke für den Außenbereich ermöglichen eine Gartengestaltung aus einem optischen Guss. Bei der Produktion seiner Outdoorküchen legt BURNOUT Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit: Alle Möbel werden im eigenen Werk nahe Osnabrück gefertigt und bestehen vollständig aus PVC-freien Materialien.

BURNOUT aus Ostwestfalen ist ein lokaler Anbieter für modulare Outdoorküchen und passende Sitzmöbel. (Foto: BURNOUT)

ATOLL

Das Berliner Start-Up ATOLL machte ursprünglich mit einem „Induktionskochtisch“ von sich reden: In die puristische Optik von Esstischen aus Stahl und Keramik integrierte das Unternehmen eine nahezu unsichtbare Induktionskochfläche. Die Idee übersetzt ATOLL nun auf den Außenbereich: Gekocht wird in den puristischen Außenküchen auf einem minimalistischen Induktionskochfeld, das sich nahtlos in die elegante Edelstahl-Arbeitsplatte einfügt und mit einer herkömmlichen Steckdose betrieben wird.

Im Online-Konfigurator des Unternehmens können Kundinnen und Käufer Farbe, Standbeine und Griffe der Kochmodule selbst zusammenstellen. Auch die Outdoorküchen von ATOLL sind modular erweiterbar und laut Hersteller ab Frühjahr 2023 bestellbar.

Outdoorküchen für “Fortgeschrittene”: Luxusküchen für den Garten

Outdoor Cooking Queen (OCQ)

Das baden-württembergische Unternehmen Outdoor Cooking Queen (OCQ) mischt seit Jahren mit robusten und hocheleganten Gartenküchen auf dem stetig wachsenden Markt mit: Die fünf Modelle der Esslinger Marke bestehen aus wertigen Materialien wie Keramik, Echtholz und Naturstein und sind allesamt „made in Germany“. Modular konzipiert lassen sich somit skalierbare Outdoorküchen realisieren, die von einer eleganten Kochstation mit eingelassenem Grill bis zu einer Kochinsel mit angeschlossenem Baraufsatz reicht – und sich bis hin zur voll ausgestatteten Kochzeile mit Geschirrspüler, Gasgrill, Pizzaofen oder gar Eiswürfelmaschine erweitern lässt.

Marmorcenter (MCR)

Die Steinmanufaktur Marmorcenter (MCR) aus Thüringen ist bekannt für außergewöhnliche und präzise Kochinseln aus Naturstein – auch für den Außenbereich. In handwerklicher Präzision wird massives Gestein gezähmt und zu filigranen, kunstvollen Objekten für den Innen- und Außenbereich verarbeitet. So entstehen höchst individuelle Kochmodule mit Unikatcharakter. Die Steine können geledert, poliert, geflammt, gebürstet und sandgestrahlt werden: So entstehen unterschiedliche Oberflächenwahrnehmungen, je nach Kundenwunsch. Käuferinnen und Käufer wählen hierbei zwischen Quarzit, Naturstein und Keramik.

Für seine Outdoorküchen arbeitet MCR hauptsächlich mit Keramik: Das Material ist schnitt- und kratzfest, UV-beständig, feuerfest, frostresistent sowie lebensmittelecht. Mit einem speziellen Druckverfahren lassen sich die Platten in täuschend echte Nachbildungen ihrer steinernen Vorbilder verwandeln. Als Basis für die Korpusse fungiert ein wasserundurchlässiges Material, das gegen Feuchtigkeit immun ist und die Außenküchen von MCR ganzjährig witterungsbeständig macht.

Mit der Linie n’Stee bietet MCR eine Outdoorküchen-Designlinie, die an Individualität kaum zu überbieten sein dürfte: Anders als andere Anbieter verfolgt die Manufaktur mit n’Stee kein modulares Konzept, sondern integriert alle Kochmodule fest in den Steinblock, der individuell nach Kundenwunsch konzipiert und realisiert wird. Somit können auch seltene Natursteine wie grüner Chloritschiefer aus Österreich zu Küchenunikaten für den Garten verarbeitet werden.

CUBIC

Das Unternehmen CUBIC aus der bayerischen Rhön ist mit seinen ästhetischen Outdoorküchen und Stauraumlösungen wie Schränken, Sideboards und Kissentruhen für den Außenbereich im Premiumsegment angesiedelt. Alle Möbelstücke und Gartenküchen werden im eigenen Werk in Nordbayern hergestellt.

Mit vier verschiedenen Kollektionen lassen sich anspruchsvolle Gartenküchen realisieren, die puren Luxus unter freiem Himmel verheißen: Puristische, grifflose Outdoorküchen, monolithische Outdoor-Kochinseln aus Naturstein, gemütliche Designküchen in skandinavisch anmutenden Pastelltönen oder elegante Küchenzeilen aus einem wasserfesten Holzwerkstoff verleihen dem Outdoor-Wohnzimmer eine ambitionierte Ausstrahlung, gespickt mit größtmöglicher Individualität.

Röshults

Das schwedische Unternehmen Röshults kombiniert skandinavische Outdoormöbel mit hocheffizienter Grilltechnik zu luxuriösen Gartenküchen: Schwarz gepulverte Stahlmodule formieren sich mit glänzendem Edelstahl, warmem Echtholz und futuristischen Infraschall-Grills zu anspruchsvollen Kochstationen für draußen.

So brachte der Anbieter für Outdoorküchen mit dem Booster BBQ Grill den weltweit ersten Holzkohlegrill hervor, der mittels Infraschall innerhalb weniger Minuten von 0 auf 400 Grad Celcius erhitzt. Gleichmäßig ausgesendete Infraschall-Frequenzen, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind, rütteln die Moleküle in den Holzkohleschichten auf – und bringen sie dazu, sich schneller zu bewegen. So steigen die Temperaturen schneller, die Glut erhitzt stärker und die Holzkohle ist nach nur 3 bis 5 Minuten statt 30 Minuten bereit, das Grillgut schonend mit den typischen Röstaromen zu versorgen.

Röshults aus Schweden gilt als Premiummarke für Outdoorküchen: Die hocheleganten Kochinseln und Küchenzeilen verleihen dem Außenbereich einen luxuriösen Touch. (Foto: Röshults)

Wer Glanz und Glamour im eigenen Garten sucht, darf den Blick also ruhig gen Schweden schweifen lassen. Die extravaganten Outdoorküchen von Röshults sind jedoch auch preislich im Premiumsegment angesiedelt.

Welcher Anbieter für Outdoorküchen ist der richtige für mich?

Ob Sie zunächst mit einem simplen Serviermodul starten oder gleich mit einer voll ausgestattenen Gartenküche im großen Stil unter freiem Himmel kochen, hängt nicht zuletzt von Budget und Platz ab: Für Mietwohnungen mit Balkon eignen sich modulare Outdoorküchen-Elemente, die sich flexibel an den vorhandenen Raum anpassen und bei einem Umzug beliebig erweitern lassen.

In der eigenen Immobilie kann sich auch eine Outdoorküche für „Fortgeschrittene“ lohnen: Wer größtmögliche Individualität sucht, erhält beispielsweise mit den Steinküchen von MCR außergewöhnliche Unikate, deren Stil sich auch im Innenraum in Form einer monolithischen Kochinsel oder eines passenden Wohnmöbels fortführen lässt.

Fest steht: Wer Familie und Freunde im Sommer 2023 in der eigenen Outdoorküche bewirten möchte, sollte sich zeitnah um einen Planungstermin im gut aufgestellten Küchenstudio kümmern. Sie wissen ja: Angrillen kann man nie früh genug.

>>> Erfahren Sie in Teil 1 unseres Spezials zur Outdoor-Küche 2023, welche verschiedenen Materialien es gibt, mit welchen Preisen Sie etwa rechnen sollten und wann der beste Planungszeitpunkt für Gartenküchen ist.

Julia Dau
Julia Dau
Das Gefühl grenzenloser Freiheit beim Entdecken einer dampfenden Köstlichkeit in den Garküchen Asiens, wohlige Aufregung beim Anschneiden eines perfekt gegarten Steaks, und manchmal auch Pioniergeist, wenn der Kern des Lava Cake zum ersten Mal weich und unverschämt herrlich duftend über den Teller fließt: Kochen und Essen ist für unsere Redakteurin Abenteuer, Experiment und pure Harmonie. Als studierte Informationsdesignerin mit Leidenschaft für Ästhetik, Innenarchitektur und gutes Essen fasziniert sie besonders, wie alle Sinne in der Küche – und auch ein bisschen in unserem Magazin – verschmelzen.

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