Das V-ZUG “Zartgaren”: fertig, wann es Ihnen passt

19.12.2019 | Jesper Thiersemann
"Zartgaren" heißt der neueste Clou des Schweizer Unternehmens V-ZUG: mit dieser Funktion können Dampfbackofengeräte künftig ein Gericht nach Uhrzeit zubereiten. (Foto: V-ZUG)

Nicht nur während der anstehenden Feiertage, sondern auch im darauffolgenden Jahr gibt es genügend Gründe, groß für Familie und Gäste aufzukochen. Wer da der perfekte Gastgeber sein möchte, stellt sich oft einer persönlichen Zerreißprobe zwischen Küchenarbeit und Unterhaltung. Mit dem V-ZUG „Zartgaren“ kann künftig der ideale Zeitpunkt fürs Servieren automatisch bestimmt werden.

 

 

Als Gastgeber begegnet man der Freude auf die Weihnachtsfeiertage mit gemischten Gefühlen. Das Glück, gemeinsame Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen, mag mancherorts einem Bauchschmerz weichen, ob auch alles nach Plan gelingt: werden Ente, Gans oder Reh rechtzeitig fertig, ist die optimale Bissfestigkeit des Garguts erreicht, schmecken die angetragenen Speisen wie geplant und viel wichtiger – schafft man den Spagat zwischen Bewirtung, Unterhaltung und Kochen mühelos als Gastgeber an diesem Abend?

Nicht allen Menschen gelingt es, ein nonchalantes Lächeln zu bewahren, wenn die innerliche Hitze ausbricht, weil der Braten zu trocken gerät oder die Sauce Klümpchen wirft, weil die Hauptspeise noch im Ofen ist. Vorbei ist es dann mit der besinnlichen Festtagsruhe – und die unruhige Stimmung schlägt sich schnell auch am Tisch nieder.

 

 

Eigentlich freut man sich auf Festtage - mit gekühltem Wein, einem schön gedeckten Tisch und genussvollem Essen. Was aber, wenn einem gerade das heilige Weihnachtsmenü die Schweißperlen auf die Stirn treibt? (Foto: V-ZUG)

Eigentlich freut man sich auf Festtage – mit gekühltem Wein, einem schön gedeckten Tisch und genussvollem Essen. Was aber, wenn einem gerade das heilige Weihnachtsmenü die Schweißperlen auf die Stirn treibt? (Foto: V-ZUG)

 

 

Automatisierte Vorgänge im Backofen: mehr Zeit mit Gästen verbringen

Seit einigen Jahren ebnet die vermehrte Anwendung von Alexa, Google Home und anderen Sprachassistenten im Privatbereich auch Einbaugeräten in der Küche den Weg, nahezu vollautomatisierte Kochprozesse zu steuern, während sich der Gastgeber nebenan um seine Gäste kümmert und lediglich durch einen Blick aufs vernetzte Smartphone sieht, wann es für ihn oder sie Zeit ist, um in das Geschehen einzugreifen. Nahezu alle namhaften Hersteller werben mit Backöfen, welche über Temperatursensoren den Garprozess beobachten und signalisieren, wann ein Gericht serviert werden kann.

Der Schweizer Premiumhersteller V-ZUG geht nun sogar noch einen Schritt weiter: die exklusiven Einbaugeräte der Combi-Steam MSLQ– sowie Combair-Serien können minutengenau auf die gewünschte Servierzeit eingestellt werden und regulieren den Garprozess in Temperatur und Dauer, sodass das gelungene Menü fristgerecht auf den Tisch gestellt werden kann. Das Zauberwort hierfür lautet „Zartgaren“.

 

 

Nur aus der Ferne soll man künftig einen Blick auf sein Gargut haben müssen: V-ZUG führt mit "Zartgaren" eine Funktion ein, die den Garprozess selbständig durch- und zu Ende führt. (Foto: V-ZUG)

Nur aus der Ferne soll man künftig einen Blick auf sein Gargut haben müssen: V-ZUG führt mit “Zartgaren” eine Funktion ein, die den Garprozess selbständig durch- und zu Ende führt. (Foto: V-ZUG)

 

 

Das V-ZUG „Zartgaren“: die Weiterentwicklung von Sous-Vide

Mit der Funktion „Zartgaren“ entwickelt der Schweizer Geräte-Konzern V-ZUG den auch unter Hobbyköchen beliebten Trend „Sous-Vide-Garen“ weiter, der bei V-ZUG als „Vacuisine“ bekannt ist. Hierbei werden Zutaten vakuumisiert, um anschließend im eigenen Saft bei geringen Temperaturen und unter Wasserdampfbestäubung oder im Wasserbad zu garen. Schon diese Kochmethode bringt eine deutliche Entspannung in den Ablauf eines Events, kann der Koch doch zuhause bereits alle Lebensmittel vakuumiert vorbereiten, um sie dann, wenn die Gäste einmal da sind, im Wasserbad fertiggaren zu lassen.

Diese auch als Niedertemperaturgaren bekannte Methode findet nun ihre Perfektion unter dem Begriff „Zartgaren“, den sich V-ZUG sogar patentieren hat lassen. Zwei essenziell wichtige Arbeitsschritte fallen mit dem Programm „Zartgaren“ weg: zum einen muss die Garraumtemperatur nicht mehr manuell eingestellt werden – der Koch wählt lediglich die zu garende Zutat aus, beispielsweise Fleischart und Fleischstück – und das Gerät schlägt von allein die perfekte Kerntemperatur vor. Diese lässt sich selbstverständlich individuell ein paar Grad nach oben oder unten anpassen, je nachdem, ob das Ergebnis weicher oder bissfester gegart sein soll.

Zum anderen, und das ist der eigentliche Clou, kann der Kunde genau bestimmen, auf welche Uhrzeit das Gericht fertiggegart sein soll – nämlich auf den Punkt genau. Das V-ZUG „Zartgaren“ wird so zum „Zeitgaren“.

 

Die Garmethode des Sous-Vide-Garens, bei V-ZUG als "Vacuisine" bezeichnet, wird nun durch das V-ZUG "Zartgaren" perfektioniert. Das Gerät erkennt, wie lange und bei welcher Temperatur eine Zutat garen sollte. (Foto: V-ZUG)

Die Garmethode des Sous-Vide-Garens, bei V-ZUG als “Vacuisine” bezeichnet, wird nun durch das “Zartgaren” perfektioniert. Das Gerät erkennt, wie lange und bei welcher Temperatur eine Zutat garen sollte. (Foto: V-ZUG)

 

 

Der Vorgang beim V-ZUG „Zartgaren“: Anbraten, Garen, Servieren – oder andersherum

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Vorzüge des „Zartgarens“ von V-ZUG zu nutzen. Das entsprechende Gargut lässt sich entweder am Nachmittag bereits in den Ofen schieben, wo es mit einem Gargutsensor – ähnlich einem Temperaturfühler – versehen wird. Hat man einen Endzeitpunkt programmiert, schaltet sich das Gerät dann zum richtigen Zeitpunkt automatisch ein und wird pünktlich mit dem Garprozess fertig. Anschließend genügt es, das Gargut für den richtigen Biss noch einmal kurz anzubraten, das erzeugt angenehme Röstnoten.

Wer sich auch diesen Zwischengang in der Küche ersparen möchte, kann das Gargut vorher kurz und kräftig anbraten und anschließend zum Zartgaren in den Backofen geben. So muss das Menü nur noch angerichtet und serviert werden.

Der Gastgeber kann sich währenddessen ganz dem „Apéro“ widmen, wie es die Schweizer von V-ZUG ausdrücken. Die Zerrissenheit zwischen guter, punktgenauer Küche und dem Anspruch, seinen Gästen gerecht zu werden, gehört der Vergangenheit an.

 

 

Der Gastgeber kann sich entscheiden, inwieweit er den Prozess des "Zartgarens" dem Gerät überlässt. Der CombiSteam MSQL sowie die CombAir-Serien von V-ZUG können alle mit dieser Funktion ausgestattet werden. (Foto: V-ZUG)

Der Gastgeber kann sich entscheiden, inwieweit er den Prozess des “Zartgarens” dem Gerät überlässt. Der CombiSteam MSQL sowie die CombAir-Serien von V-ZUG können alle mit dieser Funktion ausgestattet werden. (Foto: V-ZUG)

 

 

Zusätzliche Vorteile beim V-ZUG „Zartgaren“: Fleisch saftig und zart auf den Punkt

Die lange Vorlaufzeit des „Zartgarens“, die bei zusätzlicher Bestäubung mit Dampf zwischen 1.5 und 2.5 Stunden, ohne Dampf sogar bei 2.5 bis 4.5 Stunden liegt, lässt sich wunderbar nutzen, um die restlichen Zutaten des Menüs vorzubereiten oder den Tisch entsprechend anzurichten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Sicherheit, Fleisch auf den gewünschten Punkt gradgenau zuzubereiten: speziell ungeübteren Hobbyköchen könnten die Schweißperlen auf der Stirn stehen im Wissen, dass ein Weihnachtsbraten auch schnell verkocht, trocken oder gar angekokelt sein kann. Die automatisierte Backofen- bzw. Dampfgartechnik von V-ZUG sorgt wiederum dafür, dass auch empfindliche Zutaten wie frischer Fisch oder feines Rindsfilet zartrosa und sanft fertiggegart sind.

Das Gerät schlägt nicht nur die ideale Kerntemperatur vor und richtet sich im Zeitmanagement nach den Wünschen des Kunden, sondern misst auch Form, Beschaffenheit und Gewicht des Garguts, um seine Einstellungen darauf abzustimmen.

Mit dem neuen V-ZUG „Zartgaren“ können Sie die Dinge beim nächsten Fest also deutlich entspannter angehen lassen. Nun müssen Sie nur noch eines beherrschen: Verantwortung abzugeben.

 

 

Mageres Fleisch für die Weihnachtstafel (oder andere Anlässe) kann beispielsweise erst auf eine bestimmte Uhrzeit zartgegart und anschließend kurz scharf angebraten werden von beiden Seiten. So kann der Gastgeber seinen Gästen bis kurz vorm Servieren Gesellschaft leisten. (Foto: V-ZUG)

Mageres Fleisch für die Weihnachtstafel (oder andere Anlässe) kann beispielsweise erst auf eine bestimmte Uhrzeit zartgegart und anschließend kurz scharf angebraten werden von beiden Seiten. So kann der Gastgeber seinen Gästen bis kurz vorm Servieren Gesellschaft leisten. (Foto: V-ZUG)

 

 

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Zum Autor
Jesper Thiersemann

Unser Analytiker Jesper nutzt seine geräumige Küche mit Südbalkon gern, um abends von der Welt der Zahlen und Fakten Abstand zu nehmen und den Tag mit einem guten Essen oder einem kühlen Bier in der untergehenden Abendsonne ausklingen zu lassen. Wenn seine Jungs mit Kugelgrill und Zubehör anrücken, ist die Ruhe zwar vorbei. Aber wo ließe sich schöner Trubel und Entspannung gleichzeitig genießen als in der eigenen Küche? Eben.