Der letzte Schliff: Das Design moderner Einbaugeräte in der Küche

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Liebe auf den ersten Blick? Unser Bauchgefühl verrät uns binnen weniger Sekunden, ob wir etwas, das wir betrachten, auch schön finden. Im Küchenraum fällt der Blick dabei vielerorts auf eine eindrucksvolle Gerätewand, die sich hinter der Kücheninsel präsent erhebt. Das Design dortiger Einbaugeräte spielt für Hersteller, aber vor allem für Käuferinnen und Käufer zunehmend eine große Rolle. Warum ist das so – und wie reagiert Siemens als eine der führenden Hausgerätemarken darauf?

Präsenter Hingucker: In offenen Wohnküchen dominieren hochwertige Einbaugeräte mit ihrem Design zunehmend den Stil der Küche. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Kleider machen Leute. Das trifft nicht nur auf Menschen und Mode, sondern auch auf Küchenräume zu. Das Design spielt in heutigen Küchen schon lange keine untergeordnete Rolle mehr; im Gegenteil: so manchem Käufer wäre der Bauhaus-Leitsatz „form follows function“ in umgekehrter Reihenfolge wohl lieber. Das lässt sich aus gleich mehreren Ansätzen heraus begründen. Schließlich bieten Küchenhersteller zunehmend eine versteckte Funktionalität, die sich erst beim Benutzen der Küche offenbart. So warten herausziehbare Tablare, zusammengeklappte Brotschneidemaschinen oder Weindegustations-Flächen hinter beleuchteten Schranktüren verborgen auf ihren großen Auftritt. Den wiederum haben sichtbare „Bestandteile“ der Küche: Fronten, Armaturen und nicht zuletzt die Gerätewand entscheiden über Stil, Atmosphäre und Optik der Küche.

Präsenter Hingucker: In offenen Wohnküchen dominieren hochwertige Einbaugeräte mit ihrem Design zunehmend den Stil der Küche. (Foto: Siemens Hausgeräte)

1 – Die Siemens studioLine seit 2010

2 – Die blackSteel-Edition seit 2017

3 – Der aktuelle Siemens iQ700 Backofen

4 – Der aktuelle Siemens iQ300 Backofen

5 – Die Marke Siemens

Offene Grundrisse, gut sichtbarer Küchenraum: Design von Einbaugeräten als Highlight der Planung

Zugleich prägt ein raumübergreifendes Interieur zunehmend die gesamte Wohnraumplanung und spannt sich von Küche und Bad bis hin zur offenen, begehbaren Garderobe. Die Herausforderung, sich in Stilfragen an Material und Farbwelt anzupassen, dürfte für Gerätehersteller in der Küche ungleich größer sein als für Produzenten von Möbeln und Home Accessoires. Lange Zeit lag der Fokus für Backofen, Geschirrspüler und Kühlschrank auf technologischem Fortschritt und komfortabler Multifunktionalität; nun rückt seit einigen Jahren zunehmend das Design der hochwertigen Geräte in den Mittelpunkt der Herstellerüberlegungen.

Dazu trägt die zentrale Platzierung der Gerätewand in heutigen Küchen bei. Verschwand der Backofen früher auf Kniehöhe im Unterschrank der Küchenzeile, wird er nun im Hochschrank regelmäßig auf Brusthöhe verbaut: Das erleichtert die Handhabung beim Kochen und Backen und rückt den technischen Anspruch der Küche gut sichtbar in den Mittelpunkt des Geschehens. Mit zusätzlichem Dampfgarer, Kaffeevollautomaten, Vakuumier- sowie Wärmeschublade hat sich mittlerweile ein regelrechtes Kochzentrum rund um den Backofen entwickelt, das in ästhetischem Einklang Platz in der rückwärtigen Hochschrankzeile findet – und den Stil einer Küche entscheidend prägt. Geräte sind nicht länger Mittel zum Zweck in der modernen Küchenwerkstatt. Sie sind markante Designträger, die einer Küche zunehmend den letzten Schliff verleihen.

Siemens Hausgeräte: studioLine seit 2010 als bewusstes Design-Statement von Einbaugeräten

Das haben führende Produzenten wie Siemens Hausgeräte längst erkannt. Die Marke, die seit über 100 Jahren technologische Innovationen und präzise Fertigungsverfahren unter einem Dach vereint, setzte bereits 2010 mit Einführung der Siemens studioLine ein bewusstes Design-Statement. Die Einbaugeräte-Linie hat sich im Kern einem außergewöhnlichen und anspruchsvollen Design verschrieben – und setzt darüber hinaus auch auf mehr Ausstattung und Service für Kundinnen und Kunden.

Neben einem grazilen Purismus, der alle Knöpfe, Hebel und Tasten zur Bedienung der elektronischen Geräte auf ein Minimum reduziert, dürfte die oberste Gestaltungsmaxime der Siemens studioLine auf Einheitlichkeit beruhen. Backofen, Dampfgarer, Dunstabzug, Geschirrspüler, Kühlschrank und Kochfeld lassen sich in optischer Stringenz in den Küchenraum planen. Die geballte Kompetenz zum Kochen, Backen, Spülen und Kühlen strahlt in einem durchgängigen Design bewusst Ruhe und Eleganz aus. Zugleich erleichtert das Nutzerinnen und Nutzern die intuitive, übergreifende Bedienung der technischen Geräte, die sich in Systematik und Symbolik ähneln.

Optische Stringenz, technologische Avantgarde: Die Siemens studioLine legt ihren Fokus bereits seit 2010 auf ein gehobenes Design. (Foto: Siemens Hausgeräte)
Optische Stringenz, technologische Avantgarde: Die Siemens studioLine legt ihren Fokus bereits seit 2010 auf ein gehobenes Design. (Foto: Siemens Hausgeräte)

blackSteel-Edition seit 2017: Einbaugeräte in edlem Schwarz

Mit der Einführung der blackSteel-Edition 2017 reagierte Siemens Hausgeräte auf den bis heute andauernden Trend der dunklen Farbgebung in gehobenen Küchen. Anthrazitgraue und tiefschwarze Fronten verschmelzen mit den blackSteel-Einbaugeräten zum Kochen und Backen zu einer optischen Einheit und gewähren einmal mehr die zurückhaltende Gestaltung der Küche im offenen Wohnraum.

Seiner glattgeschliffenen Ästhetik lässt Siemens – nicht nur im Rahmen der studioLine – eine kühle und griffige Haptik folgen. Dazu setzt die Hausgerätemarke auf opakes Schwarzglas, eine filigrane Kochzonenbedruckung mit modellabhängiger Lichtsteuerung („activeLight“) und präzise Edelstahl-Elemente. Diese knüpfen optisch an andere Edelstahl-Einheiten im Küchenraum an, beispielsweise entlang des Sockels oder der Armatur.

„Der letzte Schliff“: Das Konzept „blackSteel“ von Siemens beeindruckt mit geradliniger Präzision und einer dunklen Fassade aus Glas und Stahl. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Siemens iQ700-Backofen: neuer Meilenstein im Design moderner Einbaugeräte

Ein besonderes Highlight unter den Siemens-Neuheiten 2023 und zugleich ein neuer Meilenstein in der Siemens’schen Gerätesprache stellt der iQ700 Backofen dar. Das exklusive Design vereint eine reduzierte Formensprache und eine brillante schwarze Farbgebung mit einem anspruchsvollen TFT-Touchdisplay. Das sorgt zugleich dafür, dass Drehknebel und Knöpfe überflüssig werden: Alle Leistungen lassen sich durch Wischen und Tippen über das großflächige, farbige Touchdisplay abrufen und einstellen.

Die schwarze, mattierte Glasfassade der iQ700-Serie ist klar und geradlinig gestaltet. Ein kantig geschliffener Türgriff aus Schwarzglas bleibt im edlen, dunklen Design des Backofens nahezu verborgen. Das zahlt auch auf die grifflose Finesse moderner Küchenräume ein. Ein schmales Edelstahl-Element zwischen Ofentür und TFT-Display verleiht dem iQ700-Backofen die typische Siemens-Markenhandschrift, die produktübergreifend auch bei anderen Geräten der Serie, so beispielsweise dem Kaffeevollautomaten oder dem Dampfgarer, Anwendung findet.

Siemens iQ300-Backofen: betörender „allBlack“-Trend

Die elegante Ausstrahlung des neuen Designs setzt sich auch außerhalb der High End-Produkte von studioLine und iQ700-Kollektion fort. Im Modell HB272ABB0 aus der iQ300-Serie von Siemens findet sich die konsequent lineare sowie durch und durch schwarze Ausführung aller Gestaltungselemente ebenso wieder. Auch hier wirkt die Farbe „Deep black inox“ geradezu betörend charakterstark und zugleich zurückhaltend in der Gestaltung. Ein verkleinertes Display mit weißem Zahlenaufdruck und weißen Symboltasten trägt zur reduzierten Optik des Backofens in „allBlack“ bei.

Ein Siemens-Backofen in "allBlack": Der iQ300 zeigt sich von seiner noblen Seite - und passt damit hervorragend in dunkle Küchenräume. (Foto: Siemens Hausgeräte)
Ein Siemens-Backofen in „allBlack“: Der iQ300 zeigt sich von seiner noblen Seite – und passt damit hervorragend in dunkle Küchenräume. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Markenauftritt Siemens: anspruchsvoll und emotional

Siemens unterzieht nicht allein dem Design seiner Einbaugeräte ein anspruchsvolles „Make-Over“: Erst 2022 wagte der Hausgerätehersteller auch für sich den optischen Umbruch des gesamten Markenauftritts. Kern der Neuausrichtung ist eine kundenzentrierte, warme und innovationsbewusste Ansprache, die technologischen Fortschritt seitens der Marke mit einem stilbewussten Design in Einklang bringt. Der bislang technokratisch anmutende Auftritt auf Bildern und Broschüren weicht einem Image, für das Siemens seit jeher steht und nun in seiner Kommunikation bewusst aufgreift: Der Produzent als Ideengeber und Innovator, der Freunde und Familien an einem Tisch zusammenführt, gemeinsam kochen und genießen lässt – und dabei mit diskreter und kluger Sensorik für automatisierte Koch- und Backvorgänge sorgt.

Um dem Kern der Marke auch Taten folgen zu lassen, wurde ein prominentes Gesicht für die „Head of Design“-Stelle im Produktdesign gewonnen: Sonja Schiefer, erfahrene Markenexpertin und Designstrategin, stieg im September 2021 als Vice President bei der BSH mit Fokus auf Siemens ein. Ihre kreative Vision umfasst technische Innovationen in anspruchsvollem Design.

Käuferinnen und Käufer dürfen also gespannt sein, wie sich das Design moderner Einbaugeräte weiterentwickeln und verfeinern wird. Im Grunde genommen ein längst überfälliger Prozess: Das Auge isst schließlich mit.

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Susanne Maerzke
Susanne Maerzke
Kochen ist Lebensfreude, Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Auch unsere Redakteurin sieht die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich endet jede gute Party zurecht in der Küche neben den letzten Käsehäppchen und einem Glas Wein. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.

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