Die “studioLine” von Siemens Hausgeräte: ein ausgezeichnetes Jubiläum

19.02.2020 | Frederik Dix
Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläumsjahres bringt Siemens zahlreiche Neuheiten der exklusiven "studioLine"-Serie heraus - beispielsweise das inductionAir Plus-Kochfeld. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Mit der „studioLine“ wagte Siemens Hausgeräte 2010 den Sprung vom soliden Küchengerätehersteller zum Mitbewerber im exklusiven Premium-Segment. Design und smarte Vernetzung stehen im Vordergrund der hochwertigen Geräte. Nun feiert die Serie ihren 10. Geburtstag – und wurde passend zum Jubiläum mit acht renommierten iF Design Awards 2020 ausgezeichnet. Wir haben einen Blick auf die Neuheiten der Kollektion geworfen.

 

 

Wie alles begann: Siemens (Hausgeräte) als urdeutsche Marke

Siemens ist ein deutsches Urgestein. Der vor mehr als 170 Jahren gegründete Technologiekonzern agiert global und wird doch unweigerlich mit Deutschland und den ihm zugeschriebenen Eigenschaften in Verbindung gebracht: zuverlässige und präzise Ingenieurskunst „made in Germany“ mit hoher technologischer Innovationskraft. Das gilt auch für Siemens Hausgeräte, die seit 1967 eigenständige Produktsparte des Münchner Elektrotechnik-Unternehmens.

Siemens Hausgeräte wurde allein aufgrund seines Namens eine große Reputation in die Wiege gelegt. Ebenso wie die der große Mutterkonzern vermittelte auch Siemens Hausgeräte bei seiner Gründung zur Produktion von Elektrogeräten des täglichen Hausbedarfs eine technologische Verlässlichkeit. Waschmaschinen, Staubsauger, Backofen, Herd, Dunstabzug und Geschirrspüler sind heute alltägliche Gegenstände von hohem Nutzwert, die zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich Bestandteil eines jeden Haushalts waren und als große Investition gut überlegt sein wollten.

 

 

Ein guter Ruf ist das eine. Eine beständige Fortentwicklung das andere. Seit 2010 versucht Siemens, sein technisches Know-How mit der "studioLine"-Serie in ein ästhetisches Design zu gießen. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Ein guter Ruf ist das eine. Eine beständige Fortentwicklung das andere. Seit 2010 vereint Siemens sein technisches Know-How in der “studioLine”-Serie mit einem ästhetischen Design. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Siemens Hausgeräte: solides und verlässliches Image

Heute haben sich einige Dinge grundlegend geändert. Siemens Hausgeräte tauchen in nahezu jedem Haushalt auf, erstrecken sich vom Einsteigermodell bis zur Premiumkollektion – und erinnern nur mehr namentlich an den großen Technologiekonzern, gehören aber de facto zur Bosch-Hausgerätegruppe (BSH) als 100 prozentiges Tochterunternehmen.

Geblieben ist die solide Verlässlichkeit, mit der sich Siemens Hausgeräte-Produkte bewährt haben. Viele, die sich einen hochwertigen Küchenraum planen lassen, greifen auch heute noch gern zu Elektrogeräten des Siemens-Sortiments, weil es eine sichere Wahl zwischen billigen Marken und teuren Avantgarde-Produkten ist. Geblieben ist im Zuge dessen aber auch das immer leicht altbacken wirkende Image des Großkonzerns. Siemens Hausgeräte ist funktional und verlässlich, aber nicht aufregend, stylisch oder extravagant.

 

 

Solide und funktional waren Siemens Hausgeräte schon immer. Mit der "studioLine" strebt man zusätzlich nach perfekt minimalistischem Design. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Solide und funktional waren Siemens Hausgeräte schon immer. Mit der “studioLine” strebt man zusätzlich nach perfekt minimalistischem Design. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Siemens Hausgeräte mit „studioLine“-Kollektion: Fokus auf Design

Dieses Image versucht das Unternehmen seit Jahren aufzubrechen. Den schwierigen Spagat zwischen alltagskonformen Einbaugeräten für die ganze Familie und anspruchsvoller Elektrotechnik für die Premiumzielgruppe möchte Siemens unter ästhetischen Gesichtspunkten hervorheben. Anders gesagt: form follows function, aber form, also das Design, hat im Siemens Hausgeräte-Kosmos in den vergangenen Jahren nachdrücklich an Bedeutung gewonnen. Wichtig ist nunmehr nicht nur, wie etwas funktioniert, sondern auch, wie es dabei aussieht.

2010 wurde die Serie „studioLine“ von Siemens Hausgeräte auf den Markt gebracht, die bis heute als eigenständige Kollektion mit Backöfen, Kühlschränken, Dampfgarern, Kaffeevollautomaten und Geschirrspülern fungiert und vor allem den Ansprüchen einer gehobenen Zielgruppe genügen soll. Das schlägt sich nicht nur in einem Plus an Funktionalität und Ausstattung nieder, sondern auch in einem eigenen, exklusiven Design, in dem die Produktkollektion seit 2017 erhältlich ist. Die ästhetische Optik der hochwertigen Geräte wird von spiegelndem Schwarzglas und Edelstahl definiert, die sich harmonisch in luxuriöse Küchenräume von Holz und Metall einfügen.

 

 

Schwarzglas und geschliffene Edelstahl-Applikationen bestimmen das hochelegante Designbild der Siemens "studioLine". (Foto: Siemens Hausgeräte)

Schwarzglas und geschliffene Edelstahl-Applikationen bestimmen das hochelegante Designbild der Siemens “studioLine”. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

„studioLine“ von Siemens: 10-jähriges Firmenjubiläum mit zahlreichen Neuheiten

Siemens Hausgeräte betont das puristische Stilelement der „studio Line“ durch geradlinig geschnittene Einbaugeräte mit klarer Bedienstruktur und möglichst planen Oberflächen, die sich zurückhaltend, aber hochfunktionell in moderne Küchenräume einfügen. Den exklusiven Anspruch der Serie unterstreicht das Unternehmen einmal mehr, da nur zertifizierte Handelspartner sie vertreiben dürfen.

2020 feiert die Siemens Hausgeräte „studioLine“ ihr 10-jähriges Bestehen. Zum beiderseitigen Vergnügen für Kunden wie für das Unternehmen hat hier jeder etwas zu feiern: der Endverbraucher, da Siemens Hausgeräte das Angebot der „studioLine“-Kollektion durch zahlreiche Neuheiten aufwertet; wie auch der Konzern selbst, der passend zum Start in ein neues Jahrzehnt mit begehrten Designpreisen ausgezeichnet wird und damit endlich angekommen scheint im hart umkämpften Segment ästhetischer Kücheneinbaugeräte. Das deutsche Familienunternehmen mit angestaubter Bildsprache – es wandelt sich. Und handelt.

 

 

Das Geräteensemble der "studioLine" lässt sich zu einer eindrucksvollen Front im Zentrum der Küchenzeile vereinen. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Das Geräteensemble der “studioLine” lässt sich zu einer eindrucksvollen Front im Zentrum der Küchenzeile vereinen. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Siemens Hausgeräte für „studioLine“ ausgezeichnet mit 8 iF Design Awards 2020

Mit dem Fokus auf einem makellosen, anspruchsvollen Design tut sich bei Siemens besonders in der Bedienoptik der Hausgeräte derzeit viel. Viel Zuspruch erntete beispielsweise die Vorstellung des activeLight-Kochfelds 2019, das in ausgeschaltetem Zustand nahezu unbedruckt erscheint und erst im Kochprozess selbst seine Nutzer mithilfe zweier blauer Leuchtstreifen zu allen nötigen Aktionen dirigiert. Ebenso verzichtet auch das iQ 700 zoneLight Kochfeld auf ein beschriftetes Induktionskochfeld und arbeitet stattdessen mit einer blauen Lichtmatrix unter der Oberfläche, die dank Animation eine neue Form der Interaktion erlaubt. Das verbindet technologischen Fortschritt mit ästhetischen Ansprüchen auf intelligente Weise und wurde zurecht mit jeweils einem iF Design Award 2020 für Produktdesign ausgestattet. Insgesamt durfte Siemens Hausgeräte gleich acht Designpreise mit nach Hause nehmen.

 

 

Wie Sie sehen, sehen Sie (fast) nichts: mit der activeLight-Lichtsteuerung werden Nutzer aktiv durch den Kochprozess gesteuert. Im ausgeschalteten Zustand wirkt das Kochfeld ebenmäßig schwarz. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Wie Sie sehen, sehen Sie (fast) nichts: mit der activeLight-Lichtsteuerung werden Nutzer aktiv durch den Kochprozess gesteuert. Im ausgeschalteten Zustand wirkt das Kochfeld ebenmäßig schwarz. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Siemens Hausgeräte 2020: neben Design auch ein Fokus auf dem Smart Home

Die Entwicklung des Smart Homes ist ein weiterer, bedeutender Grundpfeiler der zukünftigen Aufstellung von Siemens Hausgeräte, welche kluge Technik mit einer Vernetzung untereinander verbindet. Das trägt zur Autonomisierung des Haushalts ebenso bei wie zum hohen Komfort des Kunden beim Kochen.

Die Vernetzung via App findet sich in nahezu allen Geräten der Siemens „studioLine“ wieder und trägt maßgeblich zur Unterscheidung dieser Kollektion von anderen Geräteserien bei. Die smarte Steuerung über die Siemens-/Bosch-eigene „Home Connect“-App trägt dazu bei, dass Dunstabzug und Kochfeld miteinander kommunizieren, sich der Deckenlüfter iQ700 varioLift absenken oder herauffahren lässt, das Feature „emotionLight Pro“ mit integriertem Raumlicht an- oder ausgeschaltet werden kann oder auch küchenfremde Geräte wie Waschmaschine und Trockner sich in ihren Vorgängen bei Verschmutzungsgrad und Beladung aufeinander abstimmen.

 

 

Vom Geschirrspüler über den Backofen bis hin zur Dunstabzugshaube können die Geräte der "studioLine" miteinander vernetzt und über die Home Connect-App gesteuert werden. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Vom Geschirrspüler über den Backofen bis hin zur Dunstabzugshaube können die Geräte der “studioLine” miteinander vernetzt und über die Home Connect-App gesteuert werden. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Highlight der „studioLine“: inductionAir Plus – nun auch flächenbündig mit Downdraft

Ein Highlight der Siemens „studioLine“ ist und bleibt – auch im neuen Jahrzehnt – das inductionAir Plus-Induktionskochfeld mit integriertem Kochfeldabzug. Das ohnehin beliebte Produkt, bislang mit optisch signifikanter Gusseisen-Abdeckung über dem Lüftungsschlitz, wurde nun, analog zu den Konkurrenzprodukten auf dem Markt, in aufwändig puristischer Manier gestaltet. Das neue Design, das 2019 bereits erstmalig auf Messen vorgestellt wurde und ab März 2020 erhältlich ist, ist nun nicht nur für 60 bis 80 Zentimeter breite Unterschränke integrierbar, sondern erstmals auch vollkommen plan designt.

Die Lüftungsöffnung ist direkt in die schwarze Glaskeramik des fugen- und kantenlosen, unberührt daliegenden Kochfelds eingelassen und wird weder durch Rahmen noch Einfassungen unterbrochen. Arbeitsplatte und Kochfeld bilden eine durchgängige, flächenbündige Ebene, durch welche Kochinseln mit Geräten künftig wie aus einem Guss wirken sollen. Selbst der im Lüftungsschlitz integrierte Fettfilter und die für überkochende Flüssigkeiten vorgesehenen Auffangbehälter sind in edles Schwarz getaucht, sodass das Kochfeld mit seinem Dunstabzug optisch verschmilzt.

Auch funktional kommt das dem inductionAir-Kochfeld zugute: die nutzbare Fläche wächst um mehr als 30 Prozent und garantiert zukünftig ein reibungsloses Hantieren mit Töpfen, Pfannen und Brätern, die über den Lüftungsschlitz hinweg auf eine der zusammenschaltbaren Kochzonen („varioInduktion“) verschoben werden können. Selbstverständlich kann auch hier die Bedienung neben dem unauffälligen, intuitiven Interface über die Home Connect App sowie das Tablet erfolgen.

 

 

Das neue, höchst elegante Kochfeld "inductionAir Plus" wurde mit einem flächenbündigen Dunstabzug versehen, der das Kochfeld gleichmäßig und plan wirken lässt. Dafür gab es den iF Design Award 2020. (Foto: Siemens Hausgeräte)

Das neue, höchst elegante Kochfeld “inductionAir Plus” wurde mit einem flächenbündigen Dunstabzug versehen, der das Kochfeld gleichmäßig und plan wirken lässt. Dafür gab es den iF Design Award 2020. (Foto: Siemens Hausgeräte)

 

 

Jubiläumsangebot: gewinnen Sie mit Siemens Hausgeräte ein Treffen mit Nelson Müller

Zum zehnjährigen Jubiläum der Siemens Hausgeräte „studioLine“ sollten Endverbraucher, die mit einer Aufwertung ihres Küchenraums liebäugeln oder schlichtweg ältere Elektrogeräte austauschen möchten, einen Blick auf die Jubiläumsangebote des Herstellers sowie der damit verbundenen Studioaktionen werfen. Neben einem kostenlosen Amazon Echo zur Vernetzung der hochwertigen Geräte winkt ebenso ein exklusives Kochevent mit TV-Koch Nelson Müller, der sich für einen Tag in seiner Kochschule „Food & Flavour“ über die Schulter schauen lässt.

 

>>> Lassen Sie sich zu Produkten von Siemens Hausgeräte sowie der „studioLine“ beraten. Ansprechpartner in Ihrer Umgebung sowie direkte Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link.

 

Zum Autor
Frederik Dix
Redakteur

Mit Sägespäne im Haar und Holzleim an den Händen wuchs der Sohn eines Möbelschreiners praktisch in der Werkstatt seines Vaters auf, lernte früh, mit Hammer und Säge umzugehen und probierte sich an selbstgezimmerten Kunststücken, die an die arme Verwandtschaft verschenkt wurden. Dennoch sollten sich die handwerklichen Fähigkeiten in seinem Architekturstudium bemerkbar machen. Heute sieht Frederik in Küchenräumen sofort den Raum zur Verbesserung, das Zusammenspiel von Materialien – und wer das ein oder andere Stück selbst gezimmert hat.