GuidedCooking von V-ZUG: wenn Kochfeld, Topf und App kommunizieren

01.10.2019 | Frederik Dix
GuidedCooking lautet das Trendthema von V-ZUG für 2020. Möglich wird das via Bluetooth. (Foto: V-ZUG)

Das Smart Home schreitet voran: konnten Elektrogeräte bislang über eine App immerhin ein- und ausgeschaltet werden, so können sich Nutzer nun gänzlich zurücklehnen und einzelne Prozesse ganz automatisiert ablaufen lassen. Unterstützt werden Hobbyköche hier durch das „GuidedCooking von V-ZUG, das das Schweizer Unternehmen gemeinsam mit einer Schweizer Partnerfirma auf der vergangenen Küchenmeile A30 präsentiert hat. Kern der neuen Küchenfunktion: der Kochtopf reguliert sich selbständig in Dampf, Zeit und Wärmezufuhr und spart obendrein Energie und Wasser. Das Schlüsselwort: Bluetooth.

 

 

GuidedCooking von V-ZUG: eine Weltneuheit für die Küche

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt längst nicht mehr fürs tägliche Businessmeeting, sondern auch daheim in den eigenen vier Wänden: Sprachsteuerung durchdringt unseren Alltag vom Licht bis zum Backofen, und auch die neuesten elektronischen Geräte kommunizieren untereinander. Bislang bekannt war der Kommunikationsprozess zwischen Dunstabzug und Kochfeld, die sich in ihrer Intensität dank feinster Sensorik aufeinander einstellen können.

Nun präsentiert der Schweizer Premiumgerätehersteller V-ZUG eine ganz neue Art der Kommunikation: das „GuidedCooking vernetzt Topf, App und Kochfeld miteinander, sodass Rezepte direkt an die beteiligten Haushaltsgeräte weitergegeben werden können und Speisen unkompliziert gelingen. Ein smarter Kochtopf, der Informationen aufnehmen und verarbeiten kann? Es ist eine Weltneuheit, die V-ZUG gemeinsam mit seinem Partner Kuhn Rikon verkündet.

 

 

Mit einem eleganten, hochklassigen Auftritt in der "Architekturwerkstatt Löhne" präsentiert sich V-ZUG nun auch verstärkt im Nachbarland Deutschland - und zeigt mit dem GuidedCooking gleich eine Weltneuheit auf. (Foto: V-ZUG)

Mit einem eleganten, hochklassigen Auftritt in der “Architekturwerkstatt Löhne” präsentiert sich V-ZUG nun auch verstärkt im Nachbarland Deutschland – und zeigt mit dem GuidedCooking gleich eine Weltneuheit auf. (Foto: V-ZUG)

 

 

GuidedCooking in „Swiss made“: Bluetooth-fähige Kochtöpfe von Kuhn Rikon

Kuhn Rikon ist ein Urgestein in der Schweizer Küchenwelt und bezeichnet sich selbst als „die Schweizer Marke Nummer 1 für Kochgeschirr und Küchenhelfer“. Das Unternehmen produziert seit 1899 Kessel und Töpfe aus Kupfer und Eisenblech und wird im Volksmund aufgrund der Produkte nur „Pfanni“ genannt. Wie auch andere Schweizer Betriebe ist der Produzent nachhaltig stolz auf seine Herkunft und das Qualitätssiegel „Swiss made“. Für die neueste Entwicklung GuidedCooking hat man nun die Innovationskraft zweier Schweizer Firmen vereint. Der Schlüssel zum Geheimnis: Bluetooth.

V-ZUG und Kuhn Rikon versprechen mit ihrer Erfindung des GuidedCooking ein „einzigartiges Kocherlebnis“, im Zuge dessen Kochfeld, Kochtopf und App miteinander kommunizieren und so automatisch für das perfekte Garen sorgen. Der Nutzer sei nahezu entbunden vom Kochvorgang und könne sich stattdessen mit Freunden am Tisch beim Apéro vergnügen. Doch so einfach, wie sich die Weltneuheit nun präsentiert, war der Entwicklungsvorgang mitnichten. Tobias Gerfin, CEO des Traditionsunternehmens Kuhn Rikon, erklärt, wie anspruchsvoll das digitale Projekt beide Firmen in Atem hielt.

 

 

Das Schweizer Traditionsunternehmen Kuhn Rikon steuert zum GuidedCooking seine bluetoothfähigen Schnellkochtöpfe und -pfannen bei, die mit den V-ZUG-Kochfeldern kommunizieren können. (Foto: Kuhn Rikon Schweiz)

Das Schweizer Traditionsunternehmen Kuhn Rikon steuert zum GuidedCooking seine bluetoothfähigen Schnellkochtöpfe und -pfannen bei, die mit den V-ZUG-Kochfeldern kommunizieren können. (Foto: Kuhn Rikon Schweiz)

 

 

Ablauf des GuidedCooking: Kochtopf befüllen, App vernetzen, zurücklehnen

Doch wie arbeitet ein „kluger Kochtopf“ – und welchen Vorteil bringt die Vernetzung zum Kochfeld? Kuhn Rikon steuert zu diesem Projekt den Dampfkochtopf DUROMATIC Comfort sowie die HOTPAN Comfort bei, die in ihrer Materialität mit hochwertigem Edelstahl und patentgesichertem Superthermic Sandwichboden für eine schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung sorgen.

Der Kochtopf kann mit den gewünschten Zutaten befüllt werden, beispielsweise für Eintöpfe, Saucen, Chili con carne, Risotto oder typischen Schnellkochtopfgerichten wie Gulasch. Die Zutaten werden mit der benötigten Wassermenge in den Topf gegeben und an diesem wiederum der Bluetooth-Schalter betätigt. Dieser stellt einerseits die Verbindung zur V-ZUG GuidedCooking-App her, auf der der Kunde eine Vielzahl an Gerichten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet. Andererseits beinhaltet der Bluetooth-Schalter einen Sensor, der konstant die Temperatur im Inneren des Kochtopfes misst und berechnet, wie lange das Gericht noch kochen muss und welcher Hitzegrad hierfür herrschen sollte.

Kurzum: was früher beim Dampfgaren mit Schnellkochtopf eine recht aufwändige Sache war – nämlich auf Druckausgleich und die benötigte Wärme zu achten, um von den raschen Kochprozessen zu profitieren – wird nun automatisch von einer App gesteuert, die ihre Informationen vom Topf selbst erhält und an das Kochfeld weitergibt. Daher machen die Produkte der beiden Schweizer Hersteller vor allem in Kombination Sinn. Wer bislang mit den smarten Kochtöpfen von Kuhn Rikon arbeitete, war gezwungen, die Wärmezufuhr entsprechend der App-Anweisung zu regulieren. Dies übernehmen nun die V-ZUG-Kochfelder „CookTopInduktion V4000 bzw. V6000“.

 

 

Der Vorteil am GuidedCooking: der Koch lässt das Gerät für sich selbst arbeiten - Temperaturzufuhr und Dampfausgleich werden ohne Zutun geregelt. So können auch Hobbyköche anspruchsvolle Menüs zubereiten. Foto: V-ZUG)

Der Vorteil am GuidedCooking: der Koch lässt das Gerät für sich selbst arbeiten – Temperaturzufuhr und Dampfausgleich werden ohne Zutun geregelt. So können auch Hobbyköche anspruchsvolle Menüs zubereiten. (Foto: V-ZUG)

 

 

Weitere Funktionen beim GuidedCooking: „EasyCook“ und „OptiLink“

Wer nun glaubt, einfacher ginge es nicht mehr, darf zusätzlich die V-ZUG-Funktion „EasyCook“ ausprobieren, die beim GuidedCooking hinzugeschaltet werden kann. Wer beispielsweise kein Rezept, sondern einzelne Zutaten zubereiten möchte, sich aber unsicher im Ablauf – oder schlichtweg abgelenkt – ist, kann aus über 100 hilfreichen Voreinstellungen für individuelles Gargut wählen und auch anspruchsvollere Lebensmittel wie Fisch oder Fenchel perfekt garen. Die „EasyCook“-Funktion findet sich übrigens auch in den neuen V-ZUG-Backöfen wieder.

V-ZUG und Partner Kuhn Rikon betonen, dass sich mit der vernetzten Gerätewelt nicht nur eine ganz neue Freude am Kochen und Entlastung für den Nutzer einstellen soll. Mit GuidedCooking gewinne man auch Zeit im Alltag und spare Energie und Wasser, weil die Geräte mit individuellem Wärmebedarf arbeiteten. Daher könne GuidedCooking auch bis zu fünf Töpfe individuell ansprechen, die parallel gesteuert werden auf einem Kochfeld. Die ohnehin schon integrierte Funktion „OptiLink“ übernimmt zugleich die Steuerung des Dunstabzugs V6000 auf dem dazugehörigen Induktionskochfeld.

 

 

Mithilfe des Features "OptiLink" kommunizieren auch Kochfeld und Dunstabzug miteinander. Das hilft, Energie zu sparen. Foto: V-ZUG)

Mithilfe des Features “OptiLink” kommunizieren auch Kochfeld und Dunstabzug miteinander. Das hilft, Energie zu sparen. (Foto: V-ZUG)

 

 

V-ZUG und die Gourmet Academy: lernen Sie SteamFinish und Zartgaren kennen

Neben all der schönen Selbstverständlichkeit, die das neue, automatisierte Kochverhalten kluger Töpfe und Herdplatten mit sich bringt, werden Hobbyköche erleichtert sein zu hören, dass die vernetzten Geräte auf Wunsch auch ohne App zu bedienen sind: „echter Kochtopf, echtes Kochfeld, echtes Kochen – das geht.“

V-ZUG möchte dies sogar fördern: um den Standort Deutschland nachhaltig auszubauen und die prominente Schweizer Premiummarke auch hierzulande sowie in Österreich bekannter zu machen, hat das Unternehmen die „Gourmet Academy“ ins Leben gerufen, die gemeinsam in derzeit acht Standorten ausgewählter Städte gemeinsam mit Partnerkochschulen abgehalten wird.

V-ZUG-Händler können interessierte Endkunden anmelden oder sich selbst über die Vorzüge der zahlreichen Dampfgar-Produkte aus der Schweiz informieren. Speziell das Flaggschiff „CombiSteam MSQL“, aber auch die neue V-ZUG-Vollflächeninduktion seien beliebte Produkte, die „jeder emotional erleben sollte“, so Patric Schleicher, Vertriebsleiter Deutschland von V-ZUG. Man positioniere sich bewusst nicht als Alternative zu deutschen Geräteherstellern, so Schleicher, sondern selbstbewusst als ebenbürtige Marke „swiss made“, die über Gerätetechniken verfüge, „die andere nicht haben“.

Wer sich vom patentierten „Clima Control System“ beim Steambackofen, der Funktion „Zartgaren“ als Zubereitungsart oder dem „SteamFinish“ bei Geschirrspülern selbst überzeugen möchte, sollte seinerseits dringend kommunizieren: mit seinem Küchenstudio nebenan, das kostenlos zu den V-ZUG-Veranstaltungen laden darf. Die Kommunikation während des Abends wird dann freundlicherweise von den Geräten übernommen.

 

 

Mit der GourmetAcademy möchte V-ZUG auch die deutschen und österreichischen Kunden an hochwertige Dampfgar-Produkte aus der Schweiz heranführen. Foto: V-ZUG)

Mit der GourmetAcademy möchte V-ZUG auch die deutschen und österreichischen Kunden an hochwertige Dampfgar-Produkte aus der Schweiz heranführen. (Foto: V-ZUG)

 

 

>>> V-ZUG-Handelspartner und Küchenstudios, die Sie zu den hochwertigen Schweizer Produkten beraten können, finden Sie per Postleitzahlensuche unter diesem Link.

 

Zum Autor
Frederik Dix
Redakteur

Mit Sägespäne im Haar und Holzleim an den Händen wuchs der Sohn eines Möbelschreiners praktisch in der Werkstatt seines Vaters auf, lernte früh, mit Hammer und Säge umzugehen und probierte sich an selbstgezimmerten Kunststücken, die an die arme Verwandtschaft verschenkt wurden. Dennoch sollten sich die handwerklichen Fähigkeiten in seinem Architekturstudium bemerkbar machen. Heute sieht Frederik in Küchenräumen sofort den Raum zur Verbesserung, das Zusammenspiel von Materialien – und wer das ein oder andere Stück selbst gezimmert hat.