iMove: Das intelligente Auszugssystem für den Hängeschrank

02.11.2016 | Frederik Dix
Das iMove-System von Kesseböhmer: Ein intelligentes Auszugssystem für Hängeschränke.

Hohe Regalwände in der Küche halten viel Platz für Stauraum bereit. Wer aber nicht Dirk Nowitzki zu seinen Mitbewohnern zählt, tut sich schwer, an obere Etagen ohne die Hilfe eines Stuhls zu gelangen. Klappt es doch, kippt mit Sicherheit etwas um oder geht zu Bruch. Doch sympathische Rettung naht: Das smarte Auszugssystem iMove revolutioniert den Hängeschrank.

 

Im Regal kann das iMove-System unauffällig installiert werden. Es passt sich dank seiner zurückhaltenden Gestaltung seiner Umgebung an. (Foto: kesseböhmer)

Im Regal kann das iMove-System unauffällig installiert werden. Es passt sich dank seiner zurückhaltenden Gestaltung seiner Umgebung an. (Foto: kesseböhmer)

Der heutige Haushalt ist, verglichen mit Küchen von vor 60 Jahren, weitaus komfortabler und ergonomischer geworden. So lange gibt es allerdings auch schon das Unternehmen Kesseböhmer, die im bayerisch-schwäbischen Augsburg nun einem großen Silicon Valley-Player Konkurrenz machen – zumindest namenstechnisch: Sie haben das intelligente „iMove“-Auszugssystem für den Hängeschrank entwickelt, das i wie individuell auf seinen Nutzer angepasst werden kann.

 

Obere Etagen werden mit einem Handgriff nach unten abgesenkt

Kesseböhmer, die sich generell mit einer verbesserten Raumausnutzung und effizienten Arbeitsabläufen in der Küche auseinandersetzen, möchten diese Erkenntnisse auch auf Ihre Einbauschränke übertragen. Und so entstand iMove: Ein innovativer Auszug, mit dem verschiedene Etagen im klassischen Hängeschrank in einem eleganten Bewegungsablauf nach unten abgesenkt werden können, um den Anwender mühelos auch an obere Küchenprodukte gelangen zu lassen.

Die unterste Etage des Hängeschranks bleibt vom Herauszug unberührt, sodass Teller und Tassen bruchsicher dort verstaut werden können. Mit dem absenkbaren iMove-Regalboden können Produkte von der 2. Etage, beispielsweise Gewürze, Teesorten oder Lebensmittel, mit nur einem Handgriff waagerecht bis zum Anwender nach unten gezogen werden. Eine Federkraftunterstützung sorgt im Anschluss dafür, dass der Regalboden kinderleicht wieder hinaufbewegt werden kann.

iMove eignet sich daher speziell für kleinere Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Altbaubewohnern, die die Wandhöhe mit einem Schranksystem ausnutzen wollen.

Mit nur einem Handgriff lässt sich die 2. (oder bei Bedarf 3.) Etage des Küchenschranks zum Benutzer herunterziehen. Eine Feder hilft beim problemlosen Zurückdrücken der Schublade. (Foto: kesseböhmer)

Mit nur einem Handgriff lässt sich die 2. (oder bei Bedarf 3.) Etage des Küchenschranks zum Benutzer herunterziehen. Eine Feder hilft beim problemlosen Zurückdrücken der Schublade. (Foto: kesseböhmer)

 

iMove eignet sich für praktisch alle Hängeschränke

Zusätzlich zum praktischen Nutzen fügt sich das iMove-Auszugssystem auch optisch auf ästhetische Weise in moderne Einbauschränke ein. Mit verschiedenen Varianten als 50er, 60er, 80er und 90er single oder als 50er und 60er double deckt es den gängigen Markt von Hängeschränken ab und gleicht auch Höhen- oder Breitenunterschiede der verschiedenen Schranksysteme mit einem hohen Maß an Einbau-Flexibilität ab.

Für das innovative Schranksystem iMove wurde Kesseböhmer bereits 2016 mit einer „Special Mention“ vom renommierten German Design Award ausgezeichnet.

 

Das System funktioniert mit allen gängigen Hängeschränken, auch in unterschiedlicher Tiefe und Breite. (Foto: kesseböhmer)

Das System funktioniert mit allen gängigen Hängeschränken, auch in unterschiedlicher Tiefe und Breite. (Foto: kesseböhmer)

 

Mit wenigen Schrauben lässt sich das iMove-Auszugssystem in jedem herkömmlichen Schrank installieren. (Foto: kesseböhmer)

Mit wenigen Schrauben lässt sich das iMove-Auszugssystem in jedem herkömmlichen Schrank installieren. (Foto: kesseböhmer)

 

 

Zum Autor
Frederik Dix
Redakteur

Mit Sägespäne im Haar und Holzleim an den Händen wuchs der Sohn eines Möbelschreiners praktisch in der Werkstatt seines Vaters auf, lernte früh, mit Hammer und Säge umzugehen und probierte sich an selbstgezimmerten Kunststücken, die an die arme Verwandtschaft verschenkt wurden. Dennoch sollten sich die handwerklichen Fähigkeiten in seinem Architekturstudium bemerkbar machen. Heute sieht Frederik in Küchenräumen sofort den Raum zur Verbesserung, das Zusammenspiel von Materialien – und wer das ein oder andere Stück selbst gezimmert hat.