Kaelo: luxuriöser Weinkühler mit patentierter Trockentechnik

21.06.2019 | Dilara Suzuka
Kaelo ist ein moderner Weinkühler, der direkt in die Arbeitsplatte oder Küchenbar eingelassen wird. (Foto: Kaelo.co.uk)

Ein Weinkühler ist ein simples Produkt. Eigentlich. Denn tatsächlich hat sich bisher noch niemand der Tatsache angenommen, dass das Auffüllen von Eis, Abgießen von Wasser und die vielen tropfenden Wasserlachen dazwischen eine eher unangenehme Angelegenheit sind. Bis Kevin Jabou kam: der junge Brite hat mit einem Team über mehrere Jahre hinweg „Kaelo“ entworfen – einen luxuriösen Weinkühler mit patentierter Trockentechnik.

 

„Jede gute Idee basiert zunächst auf einem Problem“, erklärt das britische Start-Up Kaelo etwas selbstironisch die Idee zum gleichnamigen Produkt auf seiner Homepage. Zugegeben, in diesem Fall handelt es sich um ein absolutes First-World-Problem: das Gründungsteam um CEO Kevin Jabou bemerkte die störende Nässe einer Weinflasche, die in einem Eimer mit gekühltem Eis gelagert wurde – und beschloss, dass es bessere Wege geben müsse, um Wein oder Champagner standesgemäß und ohne tropfendes Eis zu kühlen.

 

 

Luxuriöse Weinkühler sind keine Erfindung der Stunde. Wohl aber ein Produkt wie Kaelo, das mit patentierter Trockentechnik kühlt - ohne zu tropfen. (Foto: kaelo.co.uk)

Luxuriöse Weinkühler sind keine Erfindung der Stunde. Wohl aber ein Produkt wie Kaelo, das mit patentierter Trockentechnik kühlt – ohne zu tropfen. (Foto: kaelo.co.uk)

 

 

Das ist Kaelo: Weinkühler mit Trockenkühlungssystem

Die Antwort, die der Champagner- und Weinkühler Kaelo liefert, klingt überaus simpel, hat Gründer Jabou jedoch sieben Jahre und 300 Prototypen gekostet, bevor er ein für ihn zufriedenstellendes Ergebnis erreicht hatte. Kaelo ist ein kreisrunder, in die Arbeitsplatte eingelassener Weinkühler, der mit einem Trockenkühlungssystem – anstelle von Eis oder Wasser – arbeitet.

Diese sogenannte „Kryolux™-Kühltechnik“ entstammt der Militär- und Medizintechnik und erzeugt eine Wand aus trockener, kalter Luft, die sich im Inneren des Kühlrings um die Flasche legt. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Weinkühler ist, dass der Kaelo das Getränk nicht erst heruntergekühlt, sondern durch sein Edelstahlgehäuse kühl hält. Die Temperatur, die die Wein- oder Champagnerflasche hat, bevor sie im Inneren des Zylinders platziert wird, wird mit lediglich 1-2 Grad Abweichung über Stunden gehalten. Kaelo fungiert also ähnlich einer modernen Thermo-Manschette – nur in luxuriösem Design.

 

 

Die Kühltechnik für Kaelo arbeitet eine Wand aus trockener, kalter Luft, die sich um das Gefäß legt. Sie entstammt der Militär- und Medizintechnik. (Foto: kaelo.co.uk)

Die Kühltechnik für Kaelo arbeitet eine Wand aus trockener, kalter Luft, die sich um das Gefäß legt. Sie entstammt der Militär- und Medizintechnik. (Foto: kaelo.co.uk)

 

 

Das Design von Kaelo: Smart Touch, LED, 8 x Metall-Gehäuse

Ein rund geschmiedeter Edelstahlring, der auf der Tischoberfläche aufsitzt, ist das Einzige, das äußerlich von Kaelo sichtbar ist. Diese sogenannte „Krone“ ist in acht verschiedenen, äußerst hochwertig polierten und gebürsteten Editionen erhältlich. Wählbar sind Ausführungen in Titan, Nickel, Champagner, Messing, Gold, Kupfer, Gusszinn, Schwarz sowie der silbrig-goldene Signature Look.

Das Innere des aus einem Block geschmiedeten und anschließend veredelten Materials wird mit einem LED-Ring beleuchtet, der in 27 verschiedenen, mondänen Lichtfarben aktiviert werden kann. Die smarte Spielerei wird über eine High End-Touch-Technologie realisiert. Es genügt, den Ring zu berühren, um Kaelo einzuschalten oder verschiedene Lichtfarben anzuwählen.

Die puristische, schlanke Ausführung von Kaelo liegt auch seinem knopf- und schalterfreien Design zugrunde. Mit dem hochwertigen Äußeren passt sich der luxuriöse Weinkühler geschmeidig wie selbstverständlich in jede Premium-Umgebung ein. Laut Hersteller wurde das Edelstahlgehäuse so gewählt, dass selbst große Champagnerflaschen darin Platz finden.

Das Produkt kann nicht nur in der Küche oder Hausbar eingesetzt, sondern beispielsweise auch in Yachten verbaut werden. Die Krone des Designs „Marine“ aus 316L Edelstahl hält extremen Witterungsbedingungen und salziger Meerluft korrosionsfrei stand.

 

Die Kronen des Weinkühlers können in 9 luxuriösen Metall- und Farbauslegungen erstanden werden, darunter Titan, Gold, Kupfer oder Schwarz. (Foto: kaelo.co.uk)

Die Kronen des Weinkühlers können in 9 luxuriösen Metall- und Farbauslegungen erstanden werden, darunter Titan, Gold, Kupfer oder Schwarz. (Foto: kaelo.co.uk)

 

 

So funktioniert Kaelo: Kältemantel mit Stromanschluss

Der „Kältemantel“, den Kaelo auf Knopfdruck erzeugt, wird über elektrisch gesteuerte Kühlakkus links und rechts des Gefäßes produziert. Hierbei ist keine Vorbereitungszeit nötig: in wenigen Sekunden ist der Weinkühler erkaltet und bereit, Getränke aufzunehmen. Hierfür legen die Entwickler um Kevin Jabou Wert auf die Umweltfreundlichkeit ihres Produkts. Der energieeffiziente Weinkühler nutzt während seines Kühlmodus‘ weniger Strom als eine 60 Watt-Glühlampe. Zudem werden keine schädlichen Chlorfluorkohlenwasserstoffe (CFCs/ FCKWs) genutzt, die früher oft zur Kühlung von Geräten in deren Mechanismus genutzt wurden. Die Freisetzung dieser Moleküle führt zu einem erheblichen Abbau der wichtigen Ozonschicht und ist daher seit einigen Jahrzehnten für viele Anwendungsgebiete gesperrt.

Das Gerät wird tatsächlich sehr simpel über eine herkömmliche Haushaltssteckdose angeschlossen. Nach zwei Stunden schaltet sich Kaelo automatisch aus, um Strom zu sparen – wer das Gerät wieder aktivieren will, tippt kurz auf die Edelstahlkrone. Den wohl größten Vorteil besitzt der Weinkühler mit der patentierten Kühltechnik allerdings darin, kein Eis und kein Wasser zu verwenden, weswegen die aus der Kühlung entnommene Champagner- oder Weinflasche keine unschönen Flecken produzieren kann. Zudem sind weder Eisbeutel zum Auffüllen noch sonstige Maßnahmen nötig.

 

Das edle Design von Kaelo ist durchaus umweltfreundlich gedacht: das Gerät arbeitet über eine Steckdose und verbraucht hierfür wenig Strom. Es kann sowohl in der Küchenbar als auch an Bord einer Yacht o.Ä. eingesetzt werden. (Foto: kaelo.co.uk)

Das edle Design von Kaelo ist durchaus umweltfreundlich gedacht: das Gerät arbeitet über eine Steckdose und verbraucht hierfür wenig Strom. Es kann sowohl in der Küchenbar als auch an Bord einer Yacht o.Ä. eingesetzt werden. (Foto: kaelo.co.uk)

 

 

So wird Kaelo produziert: Manufakturhandwerk aus England

Für die Produktion des Luxus-Accessoires setzt das Team von Kaelo auf Handwerkskunst aus dem englischen Cotswolds und arbeitet dort mit erfahrenen Ingenieuren und Handwerkern zusammen. Das Unternehmen betont, dass jeder einzelne Weinkühler – von der „Krone“ bis zur Kühlkammer mit Edelstahlwand – individuell getestet werde und perfekt funktionieren müsse, bevor der jeweilige Produzent des handgefertigten Einzelteils für seine Arbeit unterschreibe.

Das hochwertige Produkt erhält eine 5-Jahres-Garantie und wird mittlerweile in ausgewählten High End-Stores weltweit vertrieben. Zweifel an der eigenen Perfektion hat Gründer Kevin Jabou nicht: der Name „Kaelo“, erklärt er, sei zusammengesetzt aus dem japanischen Wort „kaizen“ – was soviel bedeutet wie „kontinuierliche Weiterentwicklung“ – und „halo“ – dem englischen Begriff für Heiligenschein und Erleuchtung, was wiederum durch den LED-Ring signalisiert werden soll.

Das perfekte Geschenk also für jeden, der schon alles hat.

 

 

Die Hochwertigkeit von Kaelo kommt nicht von ungefähr: das Produkt wird im Nordwesten Londons handgefertigt und detailliert geprüft, bevor es die Manufaktur verlässt. (Foto: kaelo.co.uk)

Die Hochwertigkeit von Kaelo kommt nicht von ungefähr: das Produkt wird im Nordwesten Londons handgefertigt und detailliert geprüft, bevor es die Manufaktur verlässt. (Foto: kaelo.co.uk)

 

In Deutschland ist das Produkt in CoolGiants-Stores erhältlich. Sie können den Einbau in die Arbeitsplatte bei Ihrem örtlichen Küchenstudio anfragen – Adressen finden Sie hier.

 

Zum Autor
Dilara Suzuka
Redakteurin

Die Küche war für Dilara schon immer ein magischer Anziehungspunkt; als Nesthäkchen mit vier Geschwistern drehte sich schon im Familienhaushalt immer alles um den heiligen Ort des Zusammenseins beim Essen, Kochen, Hausaufgaben machen, Malen, Diskutieren, Entscheidungen verkünden. Auch in ihrer WG während des Studiums kreuzten sich in der Küche sämtliche Lebenswege. Die Webdesignerin entschied deshalb, dass es an der Zeit wäre, diesem Altar des Essens und der Entscheidungen auch im Internet ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Los geht’s.