Kleingeräte in der Küche

Coffee, Kaffee, Kaffeemaschine, cremig

Unsere Klein- und Kleinstgeräte machen die Küche zum wahren Ort von Koch- und Backkreationen, Genuss, Vollendung und einem gewissen Luxus. Altbekannte Objekte wie Toaster, Wasser- oder Eierkocher, Küchenwaage oder Zitronenpresse werden neu designt, mit weiteren Funktionen ausgestattet oder schlichtweg in andere Geräte mit Grill-, Röst- oder Pressfunktion integriert. Ihre vormalig funktionellen Aufgaben treten hinter einer optischen Aufrüstung zurück, die sich an die jeweilige Küche anpasst oder originelle Farbtupfer setzt – in zarten Pastellfarben, matten Lacktönen oder eleganten Verchromungen. Diese Liste wird sicherheitshalber im Küchenlexikon fortgeführt – hier können Sie noch einmal alle Begriffe und Küchengeräte nachlesen, die Sie bei der Planung Ihrer Küche nicht vergessen sollten. Für uns wichtig und deshalb hier nochmal erläutert: Kaffee! Und Smoothiemixer, denn um die kommt man heutzutage kaum mehr herum.

Kaffeevollautomat: Voller Wissenschaft

Kaffeemaschine, Espressomaschine, Kaffeevollautomat

Die Kaffeelust der Deutschen ist ungebremst: Kapsel-, Pad- und Vollautomaten für den idealen Kaffeegenuss zählen zu den meistverkauftesten Kleingeräten für den Haushalt.

Andere Küchengeräte haben sich nicht nur weiterentwickelt, sondern sind zu einer eigenen Profession geworden: Wer als Praktikant das Brühen des Filterkaffees übernehmen musste, wird jetzt verzweifeln ob der Komplexität neuer Kaffeevollautomaten. „Vollautomatisch“ bedeutet hier nämlich nicht, dass alles von alleine funktioniert – aber der Kaffee aus duftend frischen Bohnen erst kurz vor dem Brühgang geröstet und gemahlen und damit umso frischer serviert werden kann. Hier muss sich der Benutzer aber auch mit Wasserhärten, Mahlgrad und der optimalen Brühtemperatur auseinandersetzen und seine bevorzugte Kaffeesorte dem idealen Pumpendruck unterziehen – schwierig, wenn nicht gar anspruchsvoll.

Dem können Kapsel- und Padmaschinen Abhilfe schaffen. Oftmals sind in diesen Geräten bereits Milchaufschäumer integriert, mit denen bereits am Morgen ein original italienischer Latte Macchiato in Vollendung kreiert werden kann. Wer die Umwelt schonen und weniger Hausmüll produzieren möchte, sollte aber auf eine Röst- oder Filtermaschine zurückgreifen und auf unzählige leere Kapsel-Hülsen verzichten.

Smoothiemixer: Eine Wissenschaft für sich

Smoothiemixer, Smoothie Maker

Mix it, baby: Immer mehr Deutsche schwören auf den gesund-pürierten Trunk zum Frühstück oder to go.

Wer lieber zu frischem Orangensaft greift oder auf püriertes Obst in Smoothieform schwört, wird mit einem Entsafter, einer Fruchtpresse oder einem Mixer glücklich – am besten natürlich gleich in Kombination. Man wählt zwischen dem idealen Häcksler, der Drehzahl, dem Fassungsvermögen oder einem integrierten Behältnis „to go“ – und ja, liebe Leser, wir sprechen hier nicht von einer Motorkreissäge. Sondern immer noch von einem Smoothiemixer. Aber die Küchenschlacht ist im positiven Sinne eröffnet. Hersteller liefern immer extravagantere Gerätschaften für Vergnügen, Luxus und Kochkunst, deutsche Haushalte wiederum greifen dies nur zu gerne auf – macht dies seine Bewohner doch, überspitzt formuliert, autark von hiesigen Bäckereien (mit dem Brotbackautomaten), Fast Food-Restaurants (mit Fritteusen und Elektrogrills) und jahreszeitabhängigen Jahrmärkten (Popcornschleuder, Waffeleisen, Donutmaker, Zuckerwatte-Maschine).

Auch Küchenkleingeräte sind eine große Wissenschaft für sich. Aber es lohnt, sich damit auseinanderzusetzen – zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten. Ein Küchenplaner gibt Ihnen gerne Tipps aus seinem Kundenumfeld: Wer weiß, ob sich die Popcornschleuder nicht doch einmal verdient gemacht hat?

Zum Autor
Dilara Suzuka
Redakteurin

Die Küche war für Dilara schon immer ein magischer Anziehungspunkt; als Nesthäkchen mit vier Geschwistern drehte sich schon im Familienhaushalt immer alles um den heiligen Ort des Zusammenseins beim Essen, Kochen, Hausaufgaben machen, Malen, Diskutieren, Entscheidungen verkünden. Auch in ihrer WG während des Studiums kreuzten sich in der Küche sämtliche Lebenswege. Die Webdesignerin entschied deshalb, dass es an der Zeit wäre, diesem Altar des Essens und der Entscheidungen auch im Internet ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Los geht’s.