Kollektion Rovere von SapienStone: außen Holz, innen Keramik

Die Serie Rovere“ von Oberflächenhersteller SapienStone ist eine faszinierende Kollektion, die optisch hochwertiges Eichenholz imitiert, aber tatsächlich als Druckerzeugnis auf einer strapazierfähigen Keramikarbeitsplatte eingearbeitet ist. Das bringt viele Vorteile für den modernen Küchenraum mit sich – vor allem, seit Holz wieder schwer angesagt ist.

Holz als Küchentrend 2022: nicht mehr wegzudenken

Back to the roots“: dieses Wortspiel ist im Küchenbereich seit einigen Jahren ganz wörtlich zu nehmen. Holz ist enorm beliebt, und das nicht erst seit gestern. Bereits 2019 tummelte sich das warme Naturmaterial in unserer Auflistung der damaligen Küchentrends, als Küchenhersteller nach Jahren der puristischen Abstinenz wieder verstärkt auf Holz in ihren Küchenmodellen setzten. Mittlerweile ist Echtholz nicht mehr wegzudenken aus hochwertigen Küchenräumen.

Dafür wird sogar in Kauf genommen, dass das Material sich eigentlich nicht besonders gut für den Einsatz im Küchenraum eignet. Feuchtigkeit und Fett machen sich auf Holz schnell bemerkbar; es kann sich verziehen oder zeigt zumindest Flecken ganz deutlich an, ohne, dass eine aufwändige Reinigung dem beikommen könnte.

Wie setzt man Holz bedenkenlos im Küchenraum ein? „Rovere“ schafft Abhilfe

Warum setzen dann dennoch so viele Käuferinnen und Käufer auf Holz? Die Nachfrage speist sich zum einen aus der Sehnsucht, wieder mehr Wärme in den Küchenraum zu integrieren. Die Zeiten, als der Purismus mit kühlen Materialien wie Edelstahl oder Glas gleichgesetzt wurde, sind vorbei. Im Wechselspiel mit Holzoberflächen können ebenso puristische wie wohnliche Effekte erzeugt werden.

Zum anderen hat man mittlerweile Mittel und Wege gefunden, Holz im Küchenraum belast- und haltbarer zu machen: Zum Schutz gegen Flüssigkeiten, Feuchtigkeit, Wärme oder Fette helfen spezielle Lasuren – oder bedruckte Oberflächen aus Keramik, die nur optisch wie Holz wirken und die technischen Eigenschaften eines haltbaren Verbundwerkstoffes mit sich bringen.

Letzteres ist der Firma SapienStone mit der Kollektion Rovere gelungen.

Holz in der Küche zählt zu den großen Trends 2019. Dennoch: als Arbeitsplatte ist das Material de facto ungeeignet. SapienStone greift es daher als täuschend echte Optik auf seinen Keramik-Arbeitsplatten auf. (Foto: SapienStone)
Holz in der Küche zählt zu den großen Trends 2019. Dennoch: als Arbeitsplatte ist das Material de facto ungeeignet. SapienStone greift es daher als täuschend echte Optik auf seinen Keramik-Arbeitsplatten auf. (Foto: SapienStone)

Die Kollektion Rovere von SapienStone: Feinsteinzeug in Holzoptik

SapienStone kleidet mit der Kollektion „Rovere“ einen hochmodernen Küchenraum aus, der ganz im Stile des Industrial Design ausgestaltet ist. Glatte Betonfronten treffen auf rustikale Holzoberflächen, die fein geschliffen sind und dennoch die typische Patina individueller Baumringe tragen. Nur: was der Betrachter sieht, ist in Wahrheit kein Holz, sondern Feinsteinzeug in Holzoptik. Keramik, die aussieht wie Holz.

SapienStone hat sich einen Namen gemacht als Produzent hochästhetischer Feinsteinzeug-Arbeitsplatten, die aus gesinterter Keramik zusammengesetzt und durchgefärbt werden. Feinsteinzeug zeichnet sich aufgrund seiner niedrigen Porosität mit einer sehr hohen Wasserresistenz aus, was sich ideal in einem Küchenraum macht, in dem täglich mit Flüssigkeiten hantiert wird.

Überdies ist Feinsteinzeug bekannt für seine enorm hohe Abriebbeständigkeit, Kratzfestigkeit und Bruchfestigkeit. Die glatten Oberflächen sind beständig gegen korrosive Substanzen, UV-Licht und saure Produkte und somit auch leicht zu reinigen. All dies macht den Werkstoff zur idealen Arbeitsplatte für die Küche. Unglasiertes Feinsteinzeug kann zwar von Natur aus nur wenige Gestaltungsmöglichkeiten annehmen, jedoch kommt hierbei die Technik des Druckverfahrens von SapienStone ins Spiel.

Während Holz die Wärme der Kollektion Rovere definiert, steht das eigentliche Material Feinsteinzeug für absolute Widerstandsfähigkeit, Abriebbeständigkeit, Wärme- und Kälteresistenz sowie Pflegeleichtigkeit in der Küche. (Foto: SapienStone)
Während Holz die Wärme der Kollektion Rovere definiert, steht das eigentliche Material Feinsteinzeug für absolute Widerstandsfähigkeit, Abriebbeständigkeit, Wärme- und Kälteresistenz sowie Pflegeleichtigkeit in der Küche. (Foto: SapienStone)

Die SapienStone Drucktechnik: feine Pixelstruktur für täuschend echte Oberflächen

Das hochwertige Druckverfahren des italienischen Herstellers beruht auf präzisen Messdaten und einem ausgeklügelten, patentierten Drucksystem. Im Gegensatz zu oberflächlichen Printerzeugnissen, die bei Schnitten oder Rissen bereits das darunterliegende Material freigeben, wird das gewünschte Oberflächenmuster des „Digital Designers“ von SapienStone 1,5 Millimeter tief ins Material hineingedruckt. Dadurch ergibt sich eine feinere Pixelstruktur, die intensiver und „echter“ wirkt und einen langlebigen Bestand im Küchenraum hat.

Erfahren Sie mehr zur Produktionsweise des SapienStone-Feinsteinzeugs sowie dem anschließenden Druckverfahren hier.

Kaum zu glauben, dass diese Oberfläche nicht aus hochwertigem Eichenholz besteht. Dank des patentierten Druckverfahrens von SapienStone wird die Holzoptik täuschend echt greifbar. (Foto: SapienStone)
Kaum zu glauben, dass diese Oberfläche nicht aus hochwertigem Eichenholz besteht. Dank des patentierten Druckverfahrens von SapienStone wird die Holzoptik täuschend echt greifbar. (Foto: SapienStone)

Rovere von SapienStone in zwei verschiedenen Holzoptiken

Mit der Kollektion Rovere knüpft SapienStone mit gleich zwei sehr hochwertigen und täuschend echten Holzimitat-Oberflächen an den Industrial Look-Trend sowie die Begeisterung für Holz auf dem Küchenmarkt an. Der hellere Holzton namens „Buckskin Oak“ (Wildleder, Hirschleder) imitiert den frischen und lebendigen Holzton einer Eiche, während der dunklere Holzfarbton „Baio Oak“ eher an hochwertiges Altholz erinnert, das heute gern als Reminiszenz an den Industriestil eingesetzt wird.

Beide Holztöne bringen eine unwiderstehliche optische Wärme in den Küchenraum, die SapienStone geschickt mit Materialien aus eloxiertem Aluminium, gewölktem Beton und warm gewalztem Edelstahl kombiniert. Auch haptisch nähert sich SapienStone mit der Kollektion Rovere dem naturgetreuen Original an: beide Oberflächen weisen eine leichte Struktur auf und sind mit einer speziell entwickelten Glasur veredelt, die der Oberfläche ein Gefühl von Weichheit verleiht – wie das Original eben auch.

SapienStone präsentiert mit der Kollektion Rovere gleich 2 tolle Holz-Optiken für 2019: "Buckskin Oak" (Foto) ist ein hellerer Ton, "Baio Oak" imitiert hochwertiges Altholz. (Foto: SapienStone)
SapienStone präsentiert mit der Kollektion Rovere gleich 2 tolle Holz-Optiken für 2019: „Buckskin Oak“ (Foto) ist ein hellerer Ton, „Baio Oak“ imitiert hochwertiges Altholz. (Foto: SapienStone)

Fazit zu Rovere: auf Holz bauen, von Keramik profitieren

Holz wird auch in den kommenden Jahren seinen Einsatz in der Küche als Material für Tische, Stühle und Nischenrückwände erleben, ebenso wie für Küchenfronten und Arbeitsplatten. Mit den wunderbar natürlichen und dabei maximal belastbaren Holzimitat-Oberflächen der Kollektion Rovere können Küchenkäufer sich die warme Eleganz des Holzes in die Küche holen und dabei von den multifunktionalen Eigenschaften des Feinsteinzeug von SapienStone profitieren.

Informieren Sie sich hier nach Küchenhändlern, die Sie zu den langlebigen Arbeitsplattenerzeugnissen von SapienStone beraten können.

>>> Dieser Artikel wurde am 22.11.2018 verfasst und am 25.02.2022 nach neuesten Maßstäben und Erkenntnissen aktualisiert.

Dilara Suzuka
Die Küche war für Dilara schon immer ein magischer Anziehungspunkt; als Nesthäkchen mit vier Geschwistern drehte sich schon im Familienhaushalt immer alles um den heiligen Ort des Zusammenseins beim Essen, Kochen, Hausaufgaben machen, Malen, Diskutieren, Entscheidungen verkünden. Auch in ihrer WG während des Studiums kreuzten sich in der Küche sämtliche Lebenswege. Die Webdesignerin entschied deshalb, dass es an der Zeit wäre, diesem Altar des Essens und der Entscheidungen auch im Internet ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Los geht’s.

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