Hätte der Maler Monet eine Küche entworfen, sähe sie wohl wie diese aus. Die grüne Maserung des Küchenblocks erinnert an zarte Seerosen, die fließend über die Fläche ziehen. Und bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Küche mit Kochinsel ist ein modernes Kunstwerk – geprägt von einem raffinierten Materialmix und versteckten Details.
Hoch über den Dächern Münchens, im sechsten Stock eines lichtdurchfluteten Apartment, entfaltet sich dieses Küchenprojekt mit weitem Blick über die Stadt. Dass es überhaupt dazu kam, ist eine kleine Geschichte für sich, denn ein glücklicher Zufall führte die Eigentümer und das Team von Dross & Schaffer München West zusammen. Die Tochter des Küchenplaners lernte das designaffine Kundenpaar während eines Auslandssemesters auf Bali kennen – Jahre später wurde aus dieser Begegnung der Ausgangspunkt für ein Projekt, das heute mit seinem Materialmix begeistert.

Küche mit Kochinsel: So modern kann grüner Stein aussehen
Das Herzstück der Küche ist die großzügige Insel aus dem außergewöhnlichen Naturstein Vitoria Regia. Seinen Namen verdankt der Stein einer besonderen Wasserpflanze: Die Vitoria Regia ist eine riesige Seerose, deren runde Blätter auf den Gewässern des Amazonas treiben. Es wirkt also tatsächlich, als hätte Monet hier eine Variation seines Klassikers gemalt – mit Stein statt Farbe.
Zwischen den Formen schimmern dunklere Grüntöne, die Tiefe und Bewegung erzeugen. Fast so, als blickte man in ein Unterwasserbild. Die Maserung zieht sich nahtlos über alle Kanten – sogar über die eigens aus Quarzit gearbeiteten Griffleisten der Kochinsel. Ein Detail, das sowohl technisch anspruchsvoll als auch gestalterisch punktet.
Denn dafür wurde in Zusammenarbeit mit der Natursteinmanufaktur MCR ein Stück des Natursteins herausgenommen. Und zwar genau dort, wo sich die Griffleisten neben dem Backofen befinden. Hätte Küchenplaner Thomas Zvekan nicht auf dieses Detail geachtet, würde man an dieser Stelle nämlich auf einen grauen Korpus blicken, der bei den Leisten durchblitzt. Dank dieses Kniffs zieht sich die Optik des Steins aber nahtlos durch das Gesamtbild.

Hochschrankzeile in Rillenoptik – mit kleinem Geheimnis
Der Weg der Kücheninsel ins Apartment war ebenso beeindruckend wie ihr Anblick: Per Kran wurde die schwere Quarzit‑Insel in den sechsten Stock gehoben. Und fügt sich dort nun wie ein monolithisches Element in den Raum.
Ebenso sorgfältig geplant wurde die gegenüberliegende Hochschrankwand. Die maßgefertigte Lösung von SelektionD wurde mit exklusiven Schreinerfronten veredelt. Die Fronten zeigen eine feine Rillenoptik, die sich über die gesamte Fläche zieht. Diese dezente Struktur bringt Tiefe und Eleganz ins Design, ohne aufdringlich zu wirken. Außerdem wird durch den Verzicht auf Griffe die durchgehende Anordnung der Rillen nicht unterbrochen. Die Hochschrankwand wirkt so wie aus einem Guss.
Und das trotz eines sehr cleveren Details: Hinter einer der Rillenfronten verbirgt sich fast unsichtbar eine Tür, die in eine praktische Speise- beziehungsweise Abstellkammer führt. So wird die Hochschrankwand nicht nur zu einem optischen Highlight, sondern auch zu einem funktionalen Stauraum-Element.

Nische mit Tiefe und Glanzpunkte in Messing
Besonders raffiniert ist darüber hinaus die Ausgestaltung der Nische: Rückwand und Arbeitsfläche wurden mit dem gleichen Naturstein wie die Insel verkleidet, sodass sich das Materialkonzept konsequent fortsetzt. Eine integrierte Lichtleiste setzt die Maserung perfekt in Szene. Dabei ist die Nische nicht einfach eine gerade Fläche – sie spielt mit unterschiedlichen Tiefen. Zunächst schließt sie an die raumhohen Hochschränke an, springt dann ein Stück zurück, wo eine weitere Lichtleiste den Stein beleuchtet, und geht schließlich noch eine Stufe tiefer. Diese Staffelung verleiht der Wand Lebendigkeit und einen besonderen räumlichen Effekt.
Zu dem kühlen Grün und den warmen Holztönen gesellt sich edles Messing, das an Armatur und Spülbecken glänzt. Das Becken wurde eigens in Sonderbreite und -tiefe gefertigt, um auch einen Abfallzerkleinerer zu integrieren. Ergänzt wird sie von einem Messing-Quooker, der auf Knopfdruck kochendes Wasser liefert. Diese Details setzen feine Glanzpunkte im Gesamtbild, greifen das elegante Materialkonzept auf und bringen zusätzliche Wärme in die moderne Küche mit Kochinsel.

Küche mit Kochinsel und modernen High-End-Geräten
Bei aller Liebe zum Design überzeugt diese Küche auch technisch: Im Mittelpunkt der Geräteausstattung steht der legendäre Backofen Gaggenau EB 333. Mit seinen 90 Zentimetern Breite, dem großzügigen Garraum und der markanten Edelstahlfront gilt er als Ikone für ambitionierte Hobbyköche.
Ergänzt wird er durch die flexible Vario Serie 400, ebenfalls von Gaggenau: eine raffinierte Kombination aus Gas‑ und Induktionskochfeldern. Dazwischen sorgen integrierte Muldenlüfter dafür, dass Dämpfe und Gerüche direkt dort aufgenommen werden, wo sie entstehen – am Kochfeld.
Ein 90 Zentimeter breiter Kühlschrank und ein hochgebauter Geschirrspüler komplettieren die Ausstattung und fügen sich nahtlos ins Gesamtbild ein. Und selbst für die kleinen Helfer ist gesorgt: Ein spezieller Tablarauszug bietet Platz für eine Kaffeemaschine oder einen Thermomix und verschwindet bei Nichtgebrauch elegant hinter der Front. So bleibt die ruhige Optik der Küche erhalten, ohne auf Komfort zu verzichten.

Dross&Schaffer München West – Experten für Visionen
Das Küchenstudio Dross & Schaffer München West ist bekannt für seine kompromisslose Qualität und seine Fähigkeit, außergewöhnliche Wünsche mit handwerklicher Raffinesse umzusetzen. Studioleiter Thomas Zvekan bringt es auf den Punkt: „Am Ende geht es uns darum, Materialien so einzusetzen, dass sie eine Geschichte erzählen – und das spürt man in dieser Küche.“ Oder wie wir sagen würden: Eine Küche, die man immer wieder gerne betrachtet – wie ein Gemälde.
>>> Sie möchten mehr über das Studio erfahren oder einen persönlichen Termin vereinbaren? Hier geht’s zur Studiodetailseite von Dross & Schaffer München West. Oder besuchen Sie direkt die Website des Studios.
