küchenwohntrends 2018: Pop-Up-Projekt “Lebensraum”

17.11.2017 | Susanne Scheffer
Ausblick zur Premiummesse küchenwohntrends 2018: Kochen, Wohnen und Essen in den Räumlichkeiten eines historischen Kohlebunkers. (Foto: trendfairs)

Auf der am 6. und 7. Mai stattfindenden Premiummesse küchenwohntrends 2018 will der Veranstalter trendsfairs GmbH erstmals mit einem Pop-Up-Einrichtungshaus die Bereiche Kochen, Wohnen und Essen ineinander übergreifend präsentieren. Der dafür gewählte Ort präsentiert den vorherrschenden Industrial Style im Möbelbereich ideal. Mit der kreativen Aufmachung sollen auch Endverbraucher angezogen werden.

 

 

Pop-Up-Stores machen derzeit ihrem Namen alle Ehre und schießen wie Pilze aus dem Boden. In den kommerziell gut laufenden Shoppingmeilen deutscher Großstädte eröffnen Pop-Up-Stores für Kleidung, Kekse, handgemachte Seife oder Sofakissen. „Pop up“, das ist Englisch und bedeutet so viel wie „aufploppen“ und steht für Läden, die nur temporär ihr Lager in einer bestimmten Straße einer Stadt aufschlagen, um das dortige Kaufinteresse, die Lage oder die Gestaltung ihrer Räumlichkeiten anzutesten. Ist der Test erfolgreich, kann die Idee anschließend in viel größerem Rahmen gedacht und auf den Markt gebracht werden.

Dieses Konzept des Pop-Up-Stores soll nun erstmalig bei einer Messe ausgetestet werden: Die für den 6. und 7. Mai nächsten Jahres terminierte Premiummesse küchenwohntrends 2018 hat sich ein denkmalgeschütztes Industriegelände im Münchner Norden ausgesucht, um auf 7.000 Quadratmetern in drei verschiedenen Hallen sowohl Messestände, als auch ein neuartiges Pop-Up-Einrichtungshaus unter dem Titel „Lebensraum“ zu präsentieren.

 

Das historisch-sanierte Industriegelände im Münchner Norden bildet den perfekten Background für modernes Wohnen: Vorherrschende Trendrichtung wird auch 2018 der Industrial Style sein. (Foto: trendfairs)

Das historisch-sanierte Industriegelände im Münchner Norden bildet den perfekten Background für modernes Wohnen: Vorherrschende Trendrichtung wird auch 2018 der Industrial Style sein. (Foto: trendfairs)

 

 

So unterscheiden sich die Räumlichkeiten der küchenwohntrends 2018 von anderen Messen

Wenn Kleider Leute machen, machen Räume Möbel. Die Art, wie uns Möbel zum Kochen, Wohnen, Schlafen und Speisen präsentiert werden, beeinflusst unsere Wahrnehmung über Qualität und Ausstrahlung des Möbelstücks. Allzuoft sind Messen daher für Endkunden alles andere als ein inspirierender Spaziergang: Fahles Messelicht, raumhohe Trennwände, radikal voneinander abgetrennte Bereiche. Das möchte die küchenwohntrends 2018 ändern.

Erstmalig wird die Messe im lichtdurchfluteten, spektakulären Gebäudeensemble von Zenith, Kohlebunker und Kesselhaus in München stattfinden. Die drei vormaligen Industriehallen weisen mit ihren Stahl-, Glas- und Steinfassaden den idealen Nährboden für eine Designmesse auf, die auch in 2018 vom um sich greifenden Industrial Style beherrscht sein wird. Während im Zenith und im Kesselhaus jährlich mehrere hundert Rockkonzerte über die Bühne gehen, wurde der Kohlebunker erst vor einem Jahr fertig saniert und soll künftig als Highlight für Präsentationen und Feiern buchbar sein.

 

In der imposanten Stahlkonstruktion des Zeniths finden übers Jahr verteilt renommierte Rockkonzerte statt - im Mai 2018 wird die Halle, ebenso wie das Kesselhaus, Platz für offen konstruierte Messestände bieten. (Foto: trendfairs)

In der imposanten Stahlkonstruktion des Zeniths finden übers Jahr verteilt renommierte Rockkonzerte statt – im Mai 2018 wird die Halle, ebenso wie das Kesselhaus, Platz für offen konstruierte Messestände bieten. (Foto: trendfairs)

 

 

Neu: Messewände verschwinden für eine markenübergreifende Präsentation

Das Besondere der Premiummesse küchenwohntrends 2018 offenbart jedoch nicht nur das außergewöhnliche Exterior, sondern auch die fachliche Neugestaltung des Innenteils der Messe. Nach wie vor dürfen Hersteller für Wohnen, Kochen und Schlafen sich an Messeständen präsentieren – jedoch nur im Zenith und im Kesselhaus, und auch hier sind die Auflagen an das Aussehen der Stände stark an die Vorstellungen des Veranstalters trendsfairs GmbH geknüpft. „Messewände sollen verschwinden. Alles wird luftiger und offener gestaltet und darf mehr an Wohnen denn an Messe erinnern“, erklärt trendfairs-Gründer Michael Rambach. Sogar ein Programm zur Standplanung stellen die Veranstalter für ihre Aussteller bereit.

Mit dem Kohlebunker hingegen hat man ein besonderes Experiment vor. Das in der Branche vielbeschworene Verschmelzen von Wohn- und Kochbereich soll erstmalig nicht nur auf dem Papier, sondern live in der Halle geschehen – als sogenanntes Projekt „Lebensraum“. Etwa 90 Aussteller der küchenwohntrends 2018 bekommen mit ihren Einzelprodukten die Chance, an dieser markenübergreifenden Wohnraumgestaltung teilzunehmen.

 

Hinter dem Pop-Up-Projekt "Lebensraum" verbirgt sich die großzügige Glas-Stahl-Stein-Konstruktion des Kohlebunkers, in dessen loftartiger Anlage etwa 90 Aussteller auf einem Raum markenübergreifend präsentiert werden sollen. (Foto: trendfairs)

Hinter dem Pop-Up-Projekt “Lebensraum” verbirgt sich die großzügige Glas-Stahl-Stein-Konstruktion des Kohlebunkers, in dessen loftartiger Anlage etwa 90 Aussteller auf einem Raum markenübergreifend präsentiert werden sollen. (Foto: trendfairs)

 

 

küchenwohntrends 2018 wagt sich ans Projekt „Lebensraum“: 90 Aussteller auf engstem Raum

Der Besucher findet in der Halle des Kohlebunkers also eine Küchenzeile neben einer Wohnzimmercouch neben einem Bett – ganz, wie zuhause eben. Eine durchdachte Beschilderung an den einzelnen Produkten soll Überblick über Hersteller, Marke und Produktinformation geben, sodass der Konsument jederzeit nachlesen kann, mit welchem Produkt er sich da gerade beschäftigt.

„Wir platzieren mit der küchenwohntrends 2018 in der Design-Metropole München ein exklusives Pop-Up-Einrichtungshaus, das Wohndesign und Zeitgeist emotional auflädt und neu gestaltet“, sagt Michael Rambach. Dieses Konzept solle zukünftig auch als Vorbild für Händler fungieren, die ihre Räumlichkeiten noch offener und lebensnaher gestalten können, um Kunden zu inspirieren.

 

 

Anstelle hochgeschlossener Messestände soll im Pop-Up-Einrichtungshaus "Lebensraum" Wohn-, Koch- und Relaxzonen wie zuhause ineinander übergehen. (Foto: trendfairs GmbH)

Anstelle hochgeschlossener Messestände soll im Pop-Up-Einrichtungshaus “Lebensraum” Wohn-, Koch- und Relaxzonen wie zuhause ineinander übergehen. (Foto: trendfairs GmbH)

 

 

Pop-Up-Einrichtungshaus simuliert wohnliches Loft: Wie zuhause

Gleichzeit soll das Format „Lebensraum“ aber die Hemmschwelle senken, von einem Messestand zum nächsten wandeln zu müssen und das Erlebte gar nicht genießen zu können. Im Gegenteil: Besucher sollen sich auf der küchenwohntrends 2018 in einer natürlichen Designumgebung bewegen, die ein renommiertes Architektenduo eigens für die Messe zusammengestellt hat. Gemeinsam mit der einzigartigen Glas-Stahl-Konstruktion des Kohlebunkers wird so eine loftartige Umgebung simuliert, in die man sofort einziehen möchte.

Einen „Vorgeschmack“ auf die optischen Genüsse der Premiummesse küchenwohntrends 2018 erhalten Sie unter www.kuechenwohntrends.de. Designorientierten Konsumenten ist der Zutritt zur Fachmesse am Sonntag, den 06. Mai, gestattet. Streichen Sie sich diesen Tag der Inspiration schon jetzt im Kalender an!

 

(Wer mehr über die Aussteller der Messe küchenwohntrends lesen möchte, die alljährlich im Wechsel mit Salzburg durchgeführt wird, kann hier den Bericht der diesjährigen küchenwohntrends-Messe durchlesen.)

 

Zum Autor
Susanne Scheffer
Redakteurin

Kochen ist Lebensfreude, gemeinsame Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Und so sieht auch unsere Redakteurin die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich stehen bei jeder Party zurecht die coolsten Leute in der Küche neben dem Kühlschrank mit kühlem Bier und den letzten Guacamole-Resten. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: Auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.