Maßnahmen für jedes Studio: so handeln Sie im Akutfall

16.03.2020 |

Wir haben uns mit möglichen wirtschaftlichen und personell bedingten Szenarien auseinandergesetzt, um ein Aufrechterhalten Ihres Studios auch in der derzeitigen Corona-Lage zu gewährleisten.

Aktuell sehen wir 3 mögliche Situationen.

 

Szenario 1: Ihr Studio ist aktuell nicht, wie in Bayern, Österreich, Italien (o.Ä.), von einer Schließung betroffen:

Als Händler sollten Sie Schilder an die Fenster Ihres Studios hängen mit dem Hinweis, dass eine zusätzliche telefonische und / oder schriftliche Beratung sowie Terminvereinbarung per Mail möglich ist und zudem jederzeit eine persönliche Beratung auch in gesonderten Räumen / Bereichen stattfinden kann. Möglich ist ebenso eine Beratung beim Kunden zuhause – bitte bedenken Sie aber das Risiko und wägen Sie für sich ab.

Ebensolche Hinweise sollten auf Ihrer Webseite sowie den weiteren digitalen Profilen (Google Business Eintrag, Facebook, Instagram sowie Pinterest) hinterlegt werden!

 

Szenario 2: Ihr Studio ist grundsätzlich geöffnet, aber Sie haben einen CoronaFall innerhalb der Belegschaft:

Bitte informieren Sie sich bei Ihren örtlichen Behörden, ob eine Schließung des Studios notwendig ist. Informieren Sie bitte alle Kunden via Telefon, Internet und Schaufenster. In jedem Fall sollten Sie eine telefonische Hotline pro Studio einrichten, also eine Umleitung auf ein oder zwei Personen, die dann von zuhause das Tagesgeschäft am Laufen halten.

Das betrifft:

  1. die Abwicklung,
  2. die Montagebegleitung telefonisch durch den jeweils Zuständigen,
  3. die Bestandsplanungen sowie
  4. die Neuplanungen (mit Interessenten Kontakt aufnehmen, Interessenten an Planer übergeben, etc.)

 

Szenario 3: Ihr Studio muss aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen werden (derzeit Bayern, Österreich, Italien):

Siehe Szenario 2, d.h. in diesem Fall sollten Sie eine telefonische Hotline pro Studio einrichten, also eine Umleitung auf ein oder zwei Personen, die dann von zuhause das Tagesgeschäft am Laufen halten. Diese Maßnahmen betreffen keine persönlichen Beratungsgespräche, Aufmaßtermine und Montage-Termine. Diese können wie geplant stattfinden. Die aktuelle Corona-Situation befreit Sie nicht von der Verpflichtung, Ihre Verträge zu erfüllen.

 

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