Naturstein-Arbeitsplatten für die Küche: groß(artig)e Vielfalt

Wer sich nach Naturstein-Arbeitsplatten für seine Küche erkundigt, landet zunächst unweigerlich beim Granit. Das ist nicht verkehrt, verkennt jedoch eine Vielzahl an außergewöhnlichen Gesteinsorten, die ebenfalls als robuste Oberflächen im Küchenraum eingesetzt werden können. Ob Gneis, Quarzit oder der sogenannte „Puddingstein“: Wir stellen Ihnen 10 alternative Natursteine vor, deren Entstehungsgeschichte mitunter so schillernd wie ihre Farbwelt ist.

Glimmerschiefer aus Italien, Kalkstein aus Deutschland oder einen Quarzit aus Brasilien? Wer sich mit dem vielfältigen Angebot für Naturstein-Arbeitsplatten in der Küche auseinandersetzt, bemerkt schnell, dass die Möglichkeiten für haptisch wie optisch aufregende Oberflächen mit dem beliebten Granit noch längst nicht ausgeschöpft sind. Zu beeindruckenden Farbtiefen und betörenden Mustern, die allein die Natur erschaffen kann, gesellen sich ungewohnte Bezeichnungen: Oder haben Sie schon einmal etwas von Gabbro, Gneis und Hartkonglomerat gehört? Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über Natursteine, die so außergewöhnlich schön wie geeignet für den Küchenraum sind.

Springen Sie hier vor zu den 10 Naturstein-Arbeitsplatten, die sich für die Küche eignen.

Einer schöner als der andere: Naturstein-Arbeitsplatten sind das i-Tüpfelchen einer hochwertigen Küchenplanung. Die Auswahl ist enorm groß. (Foto: stock/ teekawat)
Einer schöner als der andere: Naturstein-Arbeitsplatten sind das i-Tüpfelchen einer hochwertigen Küchenplanung. Die Auswahl ist enorm groß. (Foto: stock/ teekawat)

Der Unterschied zwischen Naturstein, Keramik und Quarzstein

Treten wir zunächst einen Schritt zurück: Wenn Sie sich fragen, ob nun Keramik-, Quarzstein- oder Naturstein-Arbeitsplatten das richtige Material für Ihre Oberflächen in der Küche sind, so gibt es bei dieser Antwort kein Richtig und kein Falsch. Sowohl Quarzstein als auch Keramik sind Kunstprodukte, die aus natürlichen Gesteinen und weiteren Rohstoffen zusammengesetzt und unter hohem Druck und Wärme zu homogenen Platten gepresst werden. Im Gegensatz zur Keramik ist Quarzstein – auch Quarzkomposit genannt – weitestgehend einheitlich im Farb- und Strukturverlauf.

Keramikoberflächen sowie das bekannte, ultraverdichtete Dekton wiederum wurden als Werkstoffe mit enorm widerstandsfähigen Eigenschaften entwickelt. Sie können echte Materialien aus Stein, Metall, Beton oder sogar Holz täuschend echt imitieren und auch unterschiedliche Texturen wie Leder und Denim initiieren. Dennoch bleiben sie ein künstliches hergestelltes Produkt, das nur schwerlich den einmaligen Unikats-Charakter eines echten Natursteins annehmen kann.

Genau darauf setzen Liebhaber von natürlichen Steinen im Küchenraum. Die spezifische Natursteinhaptik, der unwillkürliche Maserungsverlauf, die individuelle Optik: All das lässt sich kein zweites Mal reproduzieren. Aber es lässt sich damit arbeiten. Mittlerweile können sogar feinste elektronische Komponenten, beispielsweise das Induktionskochfeld und die dazugehörigen Bedienknebel, im schweren Naturstein flächenbündig versenkt werden. Die Auswirkungen von äußeren Einflüssen auf das Gestein, die mitunter eine Nachdunkelung, Flecken oder Wölkungen erzielen – und damit eine ganz eigene Patina – ist vielerorts von Käuferinnen und Käufern sogar gewollt. Die unperfekte Perfektion erlebt eine Renaissance in der Küche.

Naturstein-Arbeitsplatten: Granit bleibt beliebteste Wahl

Sicherlich erfüllt Granit von allen Naturstein-Arbeitsplatten die hierzulande gestellten Anforderungen an Küchenoberflächen am besten. Das enorm harte Material ist allein durch mechanischen Druck kaum verwüstbar und dadurch außerordentlich langlebig. Kleinere Kratzer an der Oberfläche können durch eine entsprechende Aufarbeitung und Polierung ausgebessert werden. Zudem ist Granit hitzebeständig, witterungsfest und pflegeleicht.  

Hunderte Sorten Granit weltweit stehen Käuferinnen und Käufer zur Verfügung; oftmals bieten Steinmanufakturen bereits mehrere Dutzend zum Vergleich an. Dennoch lohnt es sich, auch abseits der gängigen Granitoberflächen zu stöbern und einzigartige Naturstein-Arbeitsplatten für die eigene Küche zu entdecken.

Mehr zum Thema Granit erfahren Sie im Interview mit unserem Experten.

Arbeitsplatten oder ganze Küchenblöcke aus Granit sind keine Seltenheit im gehobenen Küchenraum. Doch da geht noch mehr. (Foto: Strasser/ ST-ONE)
Arbeitsplatten oder ganze Küchenblöcke aus Granit sind keine Seltenheit im gehobenen Küchenraum. Doch da geht noch mehr. (Foto: Strasser/ ST-ONE)

Welche drei Gesteinsklassen gibt es überhaupt?

In der Natur wie auch in der Küche begegnen uns drei große Gesteinsklassen: Sedimentgesteine, die durch Ablagerung und Verwitterung von Gesteinspartikeln entstanden sind, so zum Beispiel Kalk, Sandstein oder Tonschiefer. Magmatische Gesteine, die durch die Erstarrung von Magma gebildet werden, wahlweise tief in der Erdkruste (sogenannte Plutonite, z.B. Granit) oder an der Erdoberfläche (sogenannte Vulkanite, z.B. Porphyr). Die dritte Klasse umfasst metamorphe Gesteine, die sich im Innern der Erdkruste durch hohe Temperaturen oder Druck mineralogisch verändert haben, ohne ihren festen Zustand zu verlieren, darunter beispielsweise Gneis, Granulit, Schiefer, Phyllit und Migmatite.

Wir stellen Ihnen 10 Gesteine vor und verraten Ihnen, wie gut sich jedes Material als Naturstein-Arbeitsplatte eignet – oder woran es mitunter hakt. Acht von zehn Steinen stellen eine gleichwertige Alternative zu Granit dar. Lesen Sie im Absatz danach, welche Lieferanten und Händler Sie regional vor Ort zu den Steinarbeitsplatten beraten können.

Wichtig: Lassen Sie sich hierzu bitte noch einmal von einem Küchenstudio vor Ort beraten. Jeder Naturstein weist – je nach Oberflächenbehandlung – unterschiedliche Eigenschaften auf. Jede Charakteristik, so z.B. Hitzebeständigkeit oder Pflegeleichtigkeit, kann je nach Verarbeitung (poliert, geledert, geschliffen oder gestrahlt) verändert werden.

Unterschiedliche Gesteinsarten fördern faszinierende Materialien zutage, die wir uns in der Küche zunutze machen können. (Foto: stock/ Überform)
Unterschiedliche Gesteinsarten fördern faszinierende Materialien zutage, die wir uns in der Küche zunutze machen können. (Foto: stock/ Überform)

Zehn Naturstein-Arbeitsplatten von A bis Z: mit Alternativen für Granit

Anorthosit

Anorthosite enthalten faszinierend transluzente – also lichtdurchlässige – Kristallpartikel. In Kombination mit gezielten LED-Elementen im Küchenraum, beispielsweise als umlaufendes Band entlang der Griffleiste, können diese Naturstein-Arbeitsplatten einen Küchenraum auf außergewöhnliche Weise in Szene setzen. Lichtreflexe brechen sich innerhalb der Quarzsteine und entfalten ein beeindruckendes Farbschauspiel entlang der grobkörnigen Gesteinsmasse.

Eignung im Küchenraum:  gut

Alternative: Quarzit, z.B. Patagonia

So ähnlich könnten die eingeschlossenen Kristallpartikel eines Anorthositen aussehen - nur eben viel, viel kleiner. Die Magie funkelt im Verborgenen. (Foto: stock/ Kira auf der Heide)
So ähnlich könnten die eingeschlossenen Kristallpartikel eines Anorthositen aussehen – nur eben viel, viel kleiner. Die Magie funkelt im Verborgenen. (Foto: stock/ Kira auf der Heide)

Basalt

Das sogenannte „Ergussgestein“ ist das Äquivalent zum Gabbro, der durch magmatische Vorgänge innerhalb der Erdkruste entsteht und erstarrt. Basalt wiederum bildet sich oberhalb der Erdoberfläche und ist bekannt für seine dunkelgraue Farbe. Seine weiche Struktur korreliert mit dem Verlauf der Lava und wirkt als homogene Masse entlang der Arbeitsplatte. Basalt ist sehr kompakt und kaum porös. Luftlöcher können durch Spachtelmasse geschlossen werden. Seine Einsatzmöglichkeiten ähneln dem des Granits.

Eignung im Küchenraum: sehr gut

>>> <<< Gabbro

Der Gabbro ist das Pendant zum > Basalt, er entsteht also tief im Inneren der Erdkruste. Das grobkörnige Gestein hat eine grauschwarze, mitunter auch blaugrüne Farbe und weist ähnliche Eigenschaften wie der Granit auf.

Eine wunderschöne dunkelgraue Maserung zeigt das Lavagestein Basaltina. (Foto: Marmor-Center Römhild, MCR/Küche: Dross&Schaffer Ludwig 6)
Eine wunderschöne dunkelgraue Maserung zeigt das Lavagestein Basaltina. (Foto: Marmor-Center Römhild, MCR/Küche: Dross&Schaffer Ludwig 6)

Brekzie

Ein ungewohnter Gesteinsbegriff, der tatsächlich im Italienischen nichts anderes als Schotter („brecchia“) bedeutet und mit dem beliebten Terrazzo vergleichbar ist. Die Besonderheit: vorwiegend eckige Steinpartikel fügen sich mit einem natürlichen Bindemittel zu großflächigen Gesteinen zusammen. Das Ergebnis sind sehr auffällige und von geometrischen, farbigen Einzelsteinen durchzogene Platten.

Eignung im Küchenraum: Unterschiedlich, da es sehr viele Arten gibt – bitte beraten lassen!

>>> <<< Konglomerat

Im Gegensatz zum eckigen > Brekzie sind die losen, eingeschlossenen Steinpartikel (Kies oder Geröll) in einem Konglomerat oft abgerundet. Dennoch fallen sie mit ihren grobkörnigen Gesteinsdurchmessern in unterschiedlicher Größe und Anordnung auf. Auf diese Weise entstehen auffällige, hübsch gesprenkelte Einschlüsse innerhalb einer Gesteinsplatte, die im Küchenraum gut zur Geltung kommen. Im Volksmund wird der Konglomerat auch „Puddingstein“ genannt – wohl durch die feinkörnige Matrix, die die Gesteine wie ein zäher Pudding miteinander verbindet.

Terrazzo ist wieder schwer im Kommen. Dem entspricht das Gestein "Brekzie" (eckige Einschlüsse) sowie das "Konglomerat" (runde Einschlüsse), die damit elegante Naturstein-Arbeitsplatten zaubern. (Foto: Poggenpohl)
Terrazzo ist wieder schwer im Kommen. Dem entspricht das Gestein „Brekzie“ (eckige Einschlüsse) sowie das „Konglomerat“ (runde Einschlüsse), die damit elegante Naturstein-Arbeitsplatten zaubern. (Foto: Poggenpohl)

Gabbro

> siehe Basalt

Gneis

Der Gneis enthält mehr als 20% Feldspat und unterscheidet sich dadurch z.B. vom > Glimmerschiefer. Für Laien viel wichtiger ist jedoch seine Verwendbarkeit im Küchenraum: Tatsächlich ähnelt der Gneis einem Granit so sehr, dass diese optisch mitunter kaum zu unterscheiden sind. Auch die Eigenschaften stimmen weitestgehend überein: Gneis ist sehr hart und abriebfest, säureresistent und hitzebeständig. Allerdings nimmt er mehr Wasser auf als der Granit. Dieser Eigenschaft kann man z.B. mit einer polierten Oberfläche entgegenwirken, die dann ebenfalls wasserabweisend wirkt. Das Hartgestein lässt sich also gut im Küchenraum einsetzen.

Eignung im Küchenraum: sehr gut

Einschränkung: nimmt Flüssigkeiten schneller auf

Kalkstein/ Marmor / Limestone

Kalksteine, beispielsweise der Travertin, werden als Sedimentsgestein oft durch ihre helle Farbgebung gezeichnet und gehören optisch zu den beliebtesten Oberflächen in der Innenraumgestaltung.
Arbeitsplatten aus diesem Material sind häufig in sandfarbenen, beigen oder hellgrauen Maserungen gehalten. Die wunderschöne Farbe lenkt leider nur wenig von der funktionalen Unbrauchbarkeit des Materials im Küchenraum ab: Kalkstein ist sehr weich und empfindlich. Er ist anfällig für Flecken und Flüssigkeiten, nicht säurefest, nicht kratzfest und nicht hitzebeständig. Mit einem speziellen Oberflächenschutz können Platten aus diesem Material haltbarer gemacht werden. Sie sollten jedoch vorzugsweise nur als Nischenrückwand oder Bodenbelag eingesetzt werden.

Eignung im Küchenraum: stark eingeschränkt, außer an Nischenrückwänden u.Ä. oder bei beabsichtigter Patrina

Einschränkung: reagiert mit Säure, nicht kratzfest, nicht hitzebeständig, nicht wasserfest, nicht schnittfest, fleckenanfällig

Konglomerat

> siehe Brekzie

Quarzit

Ein Quarzit besteht zu 98% aus miteinander verbundenen Quarzkörnern und weist aufgrund seiner feinkörnigen Struktur eine relativ große Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf. Tatsächlich ist Quarz nach Diamant einer der härtesten Grundstoffe. Beim Quarzit mischen sich Mineralien wie Graphit und Feldspat darunter.

Naturstein-Arbeitsplatten aus Quarzit sind robust, wasserabweisend, kratzfest, lebensmittelecht und leicht zu reinigen. Die ihnen oft nachgesagte, fehlende Hitzebeständigkeit bezieht sich auf eine „Schockreaktion“, beispielsweise wenn sehr heiße Temperaturen von 300°C auf sehr kalte Gegentemperaturen treffen. Dies ist in der Küche selten der Fall. Insofern dürfen Quarzite durchaus als hitzebeständig bezeichnet werden.

Häufiger gibt es Probleme mit Abriebspuren von Metall, die durch die Härte des Gesteins verursacht werden. Diese lassen sich jedoch in der Regel mit herkömmlichen Haushaltsmitteln schnell wieder beseitigen.

Eignung im Küchenraum: sehr gut

Einschränkung: sehr hart, Metallabrieb bei heißen Pfannen und Töpfen

Quarzit ist ein wunderschönes und absolut ebenbürtiges Material zu Granit. (Foto: eggersmann)
Quarzit ist ein wunderschönes und absolut ebenbürtiges Material zu Granit. (Foto: eggersmann)

Porphyr

Porphyr ist ein Vulkanit – also ein Gestein, dass sich durch aus der Erdkruste emporgedrücktem und erkaltetem Magma bildet. Seine rötlich-violette Farbe ist ein beeindruckendes Naturschauspiel im Küchenraum, das gern für monolithisch wirkende Kücheninsel verwendet wird. Namhafte Küchenhersteller arbeiten bereits damit. Auch eine grünliche Variante des Porphyr existiert, die hervorragend zu dunklen Küchenräumen passt.

Eignung im Küchenraum: gut

Einschränkung:

Ein markanter Kontrast: Der eingesetzte Porphyr sorgt für einen herben Charme in der offenen Küche aus Naturmaterialien. (Foto: LAR Studio)
Ein markanter Kontrast: Der eingesetzte Porphyr sorgt für einen herben Charme in der offenen Küche aus Naturmaterialien. (Foto: LAR Studio)

Schiefer (z.B. Glimmerschiefer, Chloritschiefer, Phyllit)

Schiefer besitzt eine typische, „blättrige“ Struktur sowie eine „griffig-fettige“ Textur. Das macht die Oberfläche optisch interessant, allerdings nahezu unbrauchbar für Küchenoberflächen und Arbeitsplatten. Schiefer ist generell anfällig für das Festsetzen von Flecken, die sich aufgrund der unebenen Oberfläche nur schwerlich säubern lassen. Das weiche Material ist zudem nicht kratz- und schnittfest.

Wir alle kennen und schätzen die leicht blättrige Struktur einer Schieferoberfläche. Was schön aussieht, macht bei der Pflege von Naturstein-Arbeitsplatten leider wenig Freude. (Foto: stock/ elen31)
Wir alle kennen und schätzen die leicht blättrige Struktur einer Schieferoberfläche. Was schön aussieht, macht bei der Pflege von Naturstein-Arbeitsplatten leider wenig Freude. (Foto: stock/ elen31)

Chloritschiefer

Besser bekannt als Grünschiefer, der seinen charakteristischen Namen aus seiner grünen Färbung erhält. Das tiefe Waldgrün setzt eine tolle Wirkung im Küchenraum frei und ist hitzebeständig sowie wasserunempfindlich.

Glimmerschiefer

Tonreiche Gesteine mit vielen verschiedenen Mineralien verleihen dem Glimmerschiefer eine variantenreiche Farbgebung, von braunen und rötlichen Einschlüssen bis hin zu graugemusterten Exemplaren. Zahlreiche charakteristische Einschlüsse lassen ein bewegtes Natursteinbild entstehen. Die für Schiefer typische, gewellte Oberflächenform macht den Stein trotz der glitzernden Außenfassade zu einem schwierigeren Begleiter im Küchenraum

Phyllit

Der Phyllit ist eine Unterart des Schiefers und weist einen seidenartigen Glanz auf. Die charakteristische, feinblättrige Form verleiht jeder Küchenoberfläche einen eleganten Ausdruck. Auch die farblichen Vorkommen lassen große Vielfalt zu. Das Spektrum erstreckt sich von Grünlichgrau und Violett bis hin zu Dunkelgrau und Schwarz. Auch hier greifen wieder die Einschränkungen der übrigen Schieferarten.

Kunst aus Stein: Mit einer betörenden Patina des Glimmerschiefers hat das Marmor-Center Römhild aus Südthüringen diese Küchenmöbel umhüllt. (Foto: MCR)
Kunst aus Stein: Mit einer betörenden Patina des Glimmerschiefers hat das Marmor-Center Römhild aus Südthüringen diese Küchenmöbel umhüllt. (Foto: MCR)

Wo kann ich Naturstein-Arbeitsplatten für die Küche kaufen?

Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Naturstein-Arbeitsplatten beziehen Sie natürlich direkt über Ihren Küchenfachhändler vor Ort. Erkundigen Sie sich jedoch zuvor, mit welchen Steinlieferanten das Studio Ihrer Wahl zusammenarbeitet. Ein regionaler Steinmetz ist eine gute Voraussetzung für eine pünktliche Fertigstellung Ihres Auftrags, sodass Küchenmöbel und Arbeitsplatte zeitnah zusammen aufgebaut werden können.

Eine größere Auswahl und mehr Möglichkeiten in der individuellen Fertigung haben Sie jedoch mit überregional arbeitenden Steinmanufakturen, wie es beispielsweise das Marmor-Center Römhild (MCR) darstellt. Das südthüringische Unternehmen beliefert vorrangig die Studios der Dross&Schaffer Gruppe, deren 350 Händlerinnen und Händler in ganz Deutschland und Österreich sitzen. Ein Studio in Ihrer Nähe finden Sie per Postleitzahl unter diesem Link.

Natursteine so präzise zu verarbeiten, dass filigrane Küchentechnik darin untergebracht werden kann, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Marmor-Center Römhild meistert dies in Perfektion - und liefert an viele Küchenhändler deutschland- und österreichweit. (Foto: MCR)
Natursteine so präzise zu verarbeiten, dass filigrane Küchentechnik darin untergebracht werden kann, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Marmor-Center Römhild meistert dies in Perfektion – und liefert an viele Küchenhändler deutschland- und österreichweit. (Foto: MCR)

MCR hat sich seit vielen Jahren der robusten und zugleich kunstvollen Verarbeitung von Stein für den Innen- und Außenbereich verschrieben: Kundinnen und Kunden profitieren nicht nur von einer enorm großen Auswahl an Natursteinen, die durch sogenannte „Steinscouts“ beständig gesichtet und im Repertoire erweitert werden, sondern auch von einer Expertise im Umgang mit diesen Materialien. Selbst schmale Küchenfronten können – analog zur Arbeitsplatte – auf einem Trägermaterial mit Stein ausgekleidet werden. Individuelle Intarsien werden mit Spezialwerkzeug in die Oberfläche des Steins gefräst. Einbaugeräte, vom Kühlschrank bis zur Spülmaschine, finden hinter präzise verarbeiteten Steinschränken Platz.

Im immer stärker werdenden Outdoorküchen-Segment haben Natursteine natürlich einen festen Platz. Sie sind robust, witterungsbeständig und können gemeinsam mit dem gewünschten BBQ-Grill zu einer wetterfesten Allround-Kochstation ausgebaut werden.

Ihre individuellen Wünsche im Zuschnitt und der Verarbeitung von Stein werden vom Küchenfachhändler vor Ort an MCR weitergegeben und in enger Absprache als Auftrag erteilt. Selbstverständlich können Sie sich vorab auch Gesteinsproben zusenden lassen, um den Werkstoff-Mix gemeinsam allen anderen Materialien für Ihren Küchenraum zu vergleichen. Aber Sie wissen nun ja: Die besten Natursteine treten nicht universell auf, sondern als Unikat. Ein wenig überraschen lassen müssen Sie sich also schon.

>>> Finden Sie die richtige Beratung zu Naturstein-Arbeitsplatten in Ihrem regionalen Küchenstudio. Zur Händlersuche.

Susanne Maerzke
Kochen ist Lebensfreude, Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Auch unsere Redakteurin sieht die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich endet jede gute Party zurecht in der Küche neben den letzten Käsehäppchen und einem Glas Wein. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.

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