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Neptune Kücheninseln: Von “Charlecote” bis “Carter”

06.11.2018 | Frederik Dix
Neptune Kücheninseln sind alles andere als gewöhnlich: mit diesem offenen Modell, der Carter Kitchen Island, nehmen sie Anklang an den traditionellen Landhausstil. (Foto: Neptune)

Der englische Küchenhersteller Neptune fertigt elegante Landhausküchen in aufwändiger Detailarbeit an. Für die Ausstattung der Neptune Kücheninseln stehen dem Kunden unterschiedliche Modelle zur Auswahl – von Charlecote bis Carter. Letztere entstand durch einen Zufall in der Planung.

 

 

Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich eine moderne Kücheninsel vor. Was sehen Sie? Eine monolithische Konstruktion, freistehend, von allen Seiten zugänglich und doch mit grifflosen Schubladen verschlossen – vermutlich. So oder so ähnlich sehen derzeit die gängigen Kücheninseln mehrere Premiumküchenhersteller aus, die über eine besonders großzügige Kücheninsel ihren elitären Anspruch demonstrieren.

 

 

Familienfreundlich und praktisch statt elitär: Neptune Kücheninseln gemacht fürs Leben

Der britische Küchenhersteller Neptune hält dagegen nichts von schönem Schein und setzt mehr auf das Sein, respektive: die Funktionalität. Denn wozu wurden Kücheninseln ursprünglich solitär in den Raum hinein platziert? Richtig, damit daran möglichst umfangreich von allen Seiten gearbeitet werden kann. Weniger der Platz, den die Kücheninsel einnimmt, ist bei Neptune Kücheninseln entscheidend, sondern die Ausführung, die den individuellen Ansprüchen eines Neptune-Kunden genügen soll.

Entsprechend unterschiedlich im Vergleich zu herkömmlichen Kücheninseln sehen daher die Neptune Kücheninseln aus, die als Stauraum, Esstisch oder Werkbank mit einfachen Formen auskommen und Menschen enger zusammenrücken lassen. Der Nutzer wählt selbst, ob er die einfache Tischgröße als Arbeitsfläche wählt, oder eine größere Insel mit anschließender Sitzfläche benötigt.

 

 

Ein Platz, an dem die Familie zusammenkommen kann: ob als Ess- und Spieletisch oder als Anrichte. Die Neptune Kücheninseln unterscheiden sich merklich von herkömmlichen Herstellern. (Foto: Neptune)

Ein Platz, an dem die Familie zusammenkommen kann: ob als Ess- und Spieletisch oder als Anrichte. Die Neptune Kücheninseln unterscheiden sich merklich von herkömmlichen Herstellern. (Foto: Neptune)

 

 

Neptune Kücheninseln: Wahl zwischen zwei Grundmodellen

Die vier Küchenkollektionen von Neptune – Chichester, Suffolk, Henley und Limehouse – unterscheiden sich im Grad ihrer Rustikalität voneinander, welche sich wiederum auf die Wahl der Kücheninsel auswirkt. Während „Chichester“ als allererste Küche des Neptune-Sortiments noch auf traditionelle Elemente setzt und daher oftmals mit einer größeren Kücheninsel kombiniert wird, findet sich der feine Stil von „Suffolk“ in der minimalistischen Tischausführung als Kücheninsel wieder.

Grundsätzlich können Neptune-Kunden zwischen zwei Grundmodellen von Kücheninseln wählen. Sie unterscheiden sich im Stil zwischen „klassischer Eleganz“, der Charlecote-Kücheninsel, und „luftiger Modernität“, der Carter Kitchen Island. Wer es doch lieber großformatig und monolithisch mag, kann sich seine eigene Neptune-Kücheninsel basierend auf dem ausgewählten Modell zusammenstellen lassen.

 

 

Neptune Kücheninseln, Modell 1: Die Charlecote-Kücheninsel

Der klassische Shaker-Stil in feinsinniger Ausführung findet sich in der sogenannten „Charlecote-Kücheninsel“ wieder, die wie ein stabiler Küchentisch mit aufwändiger Holzarbeitsfläche und mehreren Stauraum-Schubladen, den sogenannten „Drawers“, aufgebaut ist. Die Besonderheit dieser Kücheninsel ist das freistehende Mobiliar mit offenem Sockel, das dem Arbeitstisch – und damit der gesamten Räumlichkeit – ein leichtes, spielerisches Aussehen verleiht. Dadurch lässt sich Charlecote zwar nicht als Stauraum für Geräte nutzen, jedoch als erweiterter Küchentisch, an dem mit Leichtigkeit auch gegessen oder gearbeitet werden kann.

Die Charlecote Kücheninsel wird aus massivem, südamerikanischem Tulipwood gefertigt, in Europa besser bekannt als Rosenholz, mit besonders stabilen, riss- und nagelfesten Eigenschaften. Die Holzoberfläche bietet sich damit als robuste Unterlage für Küchenarbeiten aller Art sowie den täglichen Gebrauch im Familienleben (Kritzeleien, Hausaufgaben, auf-den-Tisch-hauen) an.

Das gängige Modell der Charlecote-Kücheninsel ist mit drei Stauraumschubladen ausgestattet; der Kunde kann hierbei allerdings variieren vom kleinsten Modell mit zwei bis hin zum größten Modell mit sechs Schubladen und durchgehender Küchenarbeitsplatte. In den Schubladen können individuelle Stauraumfächer aus Eichenholz eingesetzt werden, die das Küchenwerkzeug zügig zur Hand präsentieren. Die Insel selbst kann in jeder beliebigen Neptune-Farbe lackiert werden.

Die Charlecote-Kücheninsel wurde ursprünglich für das Neptune-Modell Suffolk kreiert, kann jedoch ebenso zu anderen Modellen kombiniert werden.

 

 

Zu den beliebtesten Neptune Kücheninseln zählt die Charlecote-Insel, die mehr einem robusten Küchentisch gleicht. Sie ist mit "Drawern" ausgestattet, die Küchenwerkzeug parathalten, und wirkt durch den offenen Sockel leicht und doch stabil. (Foto: Neptune)

Zu den beliebtesten Neptune Kücheninseln zählt die Charlecote-Insel, die mehr einem robusten Küchentisch gleicht. Sie ist mit “Drawern” ausgestattet, die Küchenwerkzeug parathalten, und wirkt durch den offenen Sockel leicht und doch stabil. (Foto: Neptune)

 

 

Neptune Kücheninseln, Modell 2: Die Carter Kitchen Island

Alles begann mit der Neptune-Tischkollektion „Carter“, die dank ihres schmalen, schwarzen Stahlrahmens und der massiven Eichenholzplatte ein Musterbeispiel für den Industrial Loft-Style abgibt. Die Erfinderfreudigkeit stand den Kreativen bei Neptune ins Gesicht geschrieben, als sie kurzerhand mehrere Carter-Kaffeetische übereinanderstapelten, um eine Kücheninsel zu kreieren.

Als sich – zum Verblüffen der Chefdesigner selbst – mehr und mehr Leute nach der Carter Kitchen Island erkundigten, wurde das Modell noch einmal professionell überarbeitet. Für maximale Haltbarkeit werden die hochwertigen Stahlrahmen pulverbeschichtet und im Anschluss gebrannt. Massives Eichenholz bildet nach wie vor die Grundlage für Arbeitsfläche und Regalböden, muss aber einen siebenstufigen Bearbeitungsprozess durchlaufen, um den Ansprüchen der Carter Kitchen Island zu genügen. Hierbei wird nach dem Bürsten, Beizen und Schleifen des Materials die natürlichen Wirbel der Maserung herausgearbeitet, sodass garantiert jede Carter-Insel ein Unikat ist.

Die offene, lässige Leichtigkeit, die ihren Stauraum bewusst zur Schau stellt, passt gut als moderner Kontrast zu den traditionelleren Neptune-Modellen Chichester und Henley und versprüht einen industriellen Loft-Charakter.

 

Die Carter Kitchen Island von Neptune wurde ursprünglich als Kaffeetisch konzipiert, hat aber auch als Kücheninsel überraschend Erfolg. Das offene Objekt wirkt der Schwere rustikaler Möbel entgegen. (Foto: Neptune)

Die Carter Kitchen Island von Neptune wurde ursprünglich als Kaffeetisch konzipiert, hat aber auch als Kücheninsel überraschend Erfolg. Das offene Objekt wirkt der Schwere rustikaler Möbel entgegen. (Foto: Neptune)

 

 

Neptune Kücheninseln, Modell 3: Die Individuelle

Wer auf großformatige Kücheninseln setzt, kann sich diese auf Basis seiner Neptune-Küche selbstverständlich auch individuell anfertigen lassen. Hierfür werden die im Modell verwendeten Hölzer zu einer Kücheninsel mit enormen Stauraumvolumen zusammengesetzt und mit einer widerstandsfähigen Arbeitsplatte, beispielsweise aus Dekton oder Corian, abgerundet.

Teil dieser individuellen Kücheninsel kann eine überstehende Barplatte sein, die als Frühstückstresen genutzt wird, oder aber Schränke, die Platz für sperrige Küchengroßgeräte wie den Geschirrspüler bieten. Die individuellen Ausführungen der Neptune-Kücheninseln werden beispielsweise für die unterschiedlichen Küchenmodelle Henley und Suffolk angefertigt und passen sich in Farbe und Material dem vorherrschenden Küchenstil an.

 

 

Individualität wird bei den im Detail gefertigten Küchen von Neptune großgeschrieben - auch bei den Neptune Kücheninseln. Wer mit "Charlecote" und "Carter" nichts anfangen kann, lässt sich etwas Individuelles designen. (Foto: Neptune)

Individualität wird bei den im Detail gefertigten Küchen von Neptune großgeschrieben – auch bei den Neptune Kücheninseln. Wer mit “Charlecote” und “Carter” nichts anfangen kann, lässt sich etwas Individuelles designen. (Foto: Neptune)

 

In den persönlich abgestimmten Kücheninseln haben dann auch schwere Geräte wie Backofen oder Geschirrspüler Platz. Zudem kann der Stauraum von beiden Seiten clever genutzt werden. (Foto: Neptune)

In den persönlich abgestimmten Kücheninseln haben dann auch schwere Geräte wie Backofen oder Geschirrspüler Platz. Zudem kann der Stauraum von beiden Seiten clever genutzt werden. (Foto: Neptune)

 

Im Neptune Home Hamburg-Store können Sie die hochwertigen Neptune-Kücheninseln vor Ort bewundern oder sich zu Ihrer individuellen Anrichte beraten lassen. Vereinbaren Sie hier einen Termin.

Zum Autor
Frederik Dix
Redakteur

Mit Sägespäne im Haar und Holzleim an den Händen wuchs der Sohn eines Möbelschreiners praktisch in der Werkstatt seines Vaters auf, lernte früh, mit Hammer und Säge umzugehen und probierte sich an selbstgezimmerten Kunststücken, die an die arme Verwandtschaft verschenkt wurden. Dennoch sollten sich die handwerklichen Fähigkeiten in seinem Architekturstudium bemerkbar machen. Heute sieht Frederik in Küchenräumen sofort den Raum zur Verbesserung, das Zusammenspiel von Materialien – und wer das ein oder andere Stück selbst gezimmert hat.