n’Stee im STOI: eine Gastro-Kücheninsel aus Dekton

26.02.2019 | Susanne Scheffer
Die Gastroküche des exklusiven Wagyu-Restaurants STOI von Ludwig Maurer wurde unlängst mit einem exklusiven n'Stee in Dekton ausgestattet - der neuen Designküchenlinie des Marmor-Center Römhild. (Foto: MCR)

N’Stee, die neue Stein-Designlinie für Arbeitsplatten, Kücheninseln und Steinfronten aus dem Hause MCR, hat ihren ersten prominenten Kunden: Ludwig Maurer, TV-Koch und Züchter hochwertiger Wagyu-Rinder im bayerischen Wald, hat mit n’Stee seine Profiküche im Restaurant STOI ausstatten lassen. Das für den n’Stee verwendete Material Dekton zeigt, wie widerstandsfähig der Werkstoff ist, der in der Restaurantküche von Ludwig Maurer härtesten Umständen ausgesetzt ist. Warum hat sich der Koch dafür entschieden?

 

 

Im Leben von Ludwig „Lucki“ Maurer dreht sich alles um Fleisch. Der Hüne mit rotem Barbarossa-Bart und wildem Nasenring sieht nicht nur so aus, als würde er jede Woche sämtliche Bestandteile eines Tieres mit der Kreissäge zu kleinen, appetitlichen Fleischhappen zerteilen und verarbeiten – er tut es auch. Maurer betreibt eine eigene Wagyu-Rinderzucht in den tief verschlungenen Weiten des Bayerischen Walds, und wer weiß, wie anspruchsvoll nicht nur die Haltung, sondern auch die Zubereitung des hochwertigen Fleischs ist, ahnt, dass hinter der rauen Fassade ein sanfter und gutmütiger Kerl steckt, der mit Liebe zum Tier und zum Detail kocht.

Das auch als Kobe-Rind bekannte Nutztier zählt zu den exklusivsten Rinderrassen der Welt. 2007 startete Ludwig Maurer die Wagyu-Aufzucht auf ökologischer Basis und wird seitdem respektvoll als „Deutschlands Fleischpapst“ in der Sat1-Kochsendung „The Taste“ vorgestellt. Neben seinen Auftritten im Fernsehen schreibt Maurer als Fleischexperte für einschlägige Magazine wie „BEEF“ und „Rolling Pin“, veröffentlicht Bücher zum Thema Fleisch, betreibt ein Catering-Unternehmen namens „MEATing Point“ und unterrichtet an einer Küchen-Akademie zukünftige Köche zur ganzheitlichen Verarbeitung von Fleisch.

 

Im Leben von Ludwig "Lucky" Maurer dreht sich alles um Fleisch - und zwar um eines der teuersten der Welt, dem Fleisch des Wagyu-Rinds. (Foto: MCR)

Im Leben von Ludwig “Lucky” Maurer dreht sich alles um Fleisch – und zwar um eines der teuersten der Welt, dem Fleisch des Wagyu-Rinds. (Foto: MCR)

 

 

Das STOI: Wagyu-Manufaktur mit Küchenshowroom – und maßgeschneidertem Inselkorpus

2016 erfüllte sich Ludwig Maurer den Traum vom eigenen Restaurant mit Kochschule und Wagyu-Manufaktur und ließ ein 300 Jahre altes Bauernhaus aufwändig umbauen. Das als Pop Up-Restaurant gedachte Lokal namens STOI, bayerisch für „Stall“, war sogleich so erfolgreich, dass es noch heute, fast drei Jahre nach der Eröffnung, nahezu unmöglich ist, einen Platz an einem der beliebten Kochabende zu ergattern. Ein halbes Jahr Wartezeit ist durchaus normal. Und das mitten im Bayerischen Wald.

Was macht Ludwig „Lucki“ Maurer anders als die unzähligen Steak Houses, die an belebten Einkaufsstraßen großer Städte mit Sonderpreisen und Mittagsmenüs um Kunden werben müssen? Eine Antwort darauf mag neben der Spezialität Wagyu wohl sein, dass Maurer sich selbst treu geblieben ist. Er legt Wert auf beste Qualität von Lebensmittel und zubereitetem Menü, auf ein hochprofessionelles Team und auf ein abwechslungsreiches Programm, das mit befreundeten Star-Köchen gespickt ist. Tim Mälzer, Roland Trettl oder Anton Schmaus kochen mit Ludwig Maurer – und lassen sich dabei, ebenso wie der charismatische Bayer selbst, von Gästen über die Schulter schauen.

Hierfür hat Ludwig Maurer das STOI mit einer imposanten Showküche ausstatten lassen, die in ihrer Funktionalität den rauen Anforderungen der Gastronomie standhält – und dennoch mit einem attraktiven, dunklen Design die Hochwertigkeit des servierten Essens unterstreicht. Möglich macht das die maßgeschneiderte Korpushülle n’Stee sowie das gastronomische Innenleben der Schübe und Auszüge, die im Ganzen von der Steinmanufaktur Marmor-Center Römhild (MCR) aus Thüringen und deren Partnerlieferanten gestaltet wurde.

 

 

Die Showküche im STOI von Ludwig Maurer wird nicht allein vom Team zum Kochen und Anrichten genutzt. Besucher können das Treiben hier auch beobachten. Umso mehr Wert legte Ludwig Maurer auf das Design des zentralen Küchenblocks. (Foto: MCR)

Die Showküche im STOI von Ludwig Maurer wird nicht allein vom Team zum Kochen und Anrichten genutzt. Besucher können das Treiben hier auch beobachten. Umso mehr Wert legte Ludwig Maurer auf das Design des zentralen Küchenblocks. (Foto: MCR)

 

 

Der n’Stee im STOI: imposante Gastro-Küche aus Dekton Sirius und Edelstahl

Der imposante Inselkorpus der Showküche in Maurers STOI ist eines der Highlights vieler Besucher. Hier begrüßt Ludwig Maurer nicht nur seine Gäste für den jeweiligen Abend, sondern lädt sie auch ein, Teil des aufregenden Kochprozesses zu werden und seinem Team über die Schulter zu schauen. Der Kunde wird Zeuge eines gut geölten Ladens, dessen Abfolgen unzählige Male geübt sind und so vor den Augen der Besucher zu einem reibungslos ablaufenden Schauspiel werden. Ein Koch positioniert das Fleisch auf sämtlichen Tellern, ein zweiter Koch gibt einen Klecks Püree hinzu, der nächste tupft Jus auf die Teller, der vierte garniert die genussvolle Kreation.

Ebenso ästhetisch ist die Küchenumgebung der STOI-Showküche gestaltet: ein monolithischer, schwarzer Küchenblock mit schmalen Einschubgriffen und glatten Oberflächen bildet einen eleganten und modernen Kontrast zur brüchigen Steinmauer, die die Showküche vom bestuhlten Gastraum trennt und bewusst als kühle Reminiszenz an den alten Kuhstall beibehalten wurde.

Besonders beeindruckend ist die optische Durchgängigkeit der rund 3,50 Meter langen und 1,50 Meter breiten Kücheninsel. Möglich macht das n’Stee von MCR. Ludwig Maurers „spezifischer“ n’Stee ist ein schwarzer Dekton Sirius, dessen leichter Grünanteil für einen matten Effekt sorgt. Sämtliche Fronten, Sockelleisten und Seitenwangen sind mit dem widerstandsfähigen Material verkleidet – darunter versteckt sich ein Edelstahlkorpus aus der Systemgastronomie, der in den Schüben die notwendige Hygiene und Pflegeleichtigkeit bietet. Auch dieser wurde von der Steinmanufaktur MCR in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern für Systemgastronomie gestaltet und individuell auf Ludwig Maurers Anforderungen konzipiert.

 

 

Innen ein Edelstahlkorpus, auf Gastro-Qualität genormt. Außen eine maximal widerstandsfähige Dekton-Hülle, die im n'Stee-Designrahmen individuell auf Maurer und sein Team zugeschnitten wurde. (Foto: MCR)

Innen ein Edelstahlkorpus, auf Gastro-Qualität genormt. Außen eine maximal widerstandsfähige Dekton-Hülle, die im n’Stee-Designrahmen individuell auf Maurer und sein Team zugeschnitten wurde. (Foto: MCR)

 

 

Warum wurde ein n’Stee aus Dekton gewählt?

Ludwig Maurer macht vieles anders, als die Norm oder Kollegen es vorschreiben. Daher wählte der gebürtige Oberpfälzer auch nicht die typische Edelstahloberfläche in der Küche, um seiner Professionalität Ausdruck zu verleihen. Mit Dekton setzt er auf ein Oberflächenmaterial für seinen n’Stee, das die derzeit kratzfesteste Oberfläche auf dem Markt abbildet.

Der ultraverdichtete Werkstoff von Cosentino hält den Ansprüchen einer Profiküche, aber vor allem auch deren täglichen, schweren Einflüssen wie Hitze, Dampf, Säuren und Flüssigkeiten stand. Dekton ist durch die Ultraverdichtung ein Material mit Null-Porösität, was entscheidende wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften mit sich bringt. Die zusätzliche Frost- und Abtaufestigkeit garantiert, dass Lebensmittel auf der Arbeitsplatte problemlos gelagert und aufgetaut werden können.

Heiße Töpfe und Pfannen machen der hitze- und feuerfesten Oberfläche nichts aus – das ist unabdingbar in einer Profiküche, in der mit Kochutensilien nicht einzeln hantiert wird, sondern diese schnell von A nach B geschoben werden müssen. Selbst hartnäckige Säuren und Öle können dem Oberflächenwerkstoff in Natursteinoptik nichts anhaben. Theoretisch könnte Ludwig Maurer sein Wagyu-Rind direkt auf der Arbeitsoberfläche zerlegen – allerdings würden dann eher die hochwertigen Messer als der n’Stee in Dekton Sirius kaputtgehen.

Die ungeahnte Widerstandskraft des schwarzen Küchenblocks ist tatsächlich auch bei großen Flächen, wie es die Arbeitsplatte von Ludwig Maurers n’Stee ist, gegeben. Dekton weist eine fünfmal höhere Biegefestigkeit als Granit auf und kann daher auch maximal filigran auf individuelle Wünsche zugeschnitten werden. In Lucki Maurers Fall fügen sich flächenbündige Kochfelder, ein Range Cooker und ein Spülbecken aus Dekton und Edelstahl ohne Schnittkanten und Fugen nahezu nahtlos in die Oberfläche des n’Stee ein. Schwarz-eloxierte Metallgriffe runden das durchgängig dunkle und majestätische Erscheinungsbild des n’Stee ab und garantieren gleichzeitig die funktionale Handhabung aller Auszüge und Schübe im anspruchsvollen Küchenalltag.

 

 

Stattliche 3,50 Meter lang und rund 1,50 Meter breit: n'Stee kann im Ganzen, ohne Fugen und Schnitte, auf das Korpuselement angepasst werden - als Arbeitsplatte ebenso wie als Front. (Foto: MCR)

Stattliche 3,50 Meter lang und rund 1,50 Meter breit: n’Stee kann im Ganzen, ohne Fugen und Schnitte, auf das Korpuselement angepasst werden – als Arbeitsplatte ebenso wie als Front. (Foto: MCR)

 

 

Designlinie n’Stee von MCR für Ihren Privathaushalt

Die Designlinie n’Stee des Marmor-Center Römhild kann auch für den Privathaushalt angefragt und höchst individuell umgesetzt werden. Für die Verarbeitung bietet die Steinmanufaktur MCR verschiedene Werkstoffe und Natursteine an, die mithilfe einer speziellen Veredelung für eine langlebige Verwendung produziert werden. Der Designrahmen n’Stee steht dabei für beeindruckende Arbeiten in Stein, die nach Kundenwunsch personalisiert werden können. Möglich sind zum Beispiel die Illuminierung des Steins mithilfe von OLEDs, das Gravieren eigener Steinintarsien oder die Anfertigung von besonders langen und breiten Arbeitsoberflächen ohne Fugen.

 

 

Dekton ist das derzeit härteste Material am Markt - und dennoch fünffach biegsamer als Granit. Dekton ist also auch für den Privatgebrauch sehr attraktiv. Mit n'Stee kann sich jeder Küchenkäufer ein individuelles Konzept für seine Küche planen lassen - auch mit anderen Werkstoffen und Steinen. (Foto: MCR)

Dekton ist das derzeit härteste Material am Markt – und dennoch fünffach biegsamer als Granit. Dekton ist also auch für den Privatgebrauch sehr attraktiv. Mit n’Stee kann sich jeder Küchenkäufer ein individuelles Konzept für seine Küche planen lassen – auch mit anderen Werkstoffen und Steinen. (Foto: MCR)

 

 

Informieren Sie sich hier nach Küchenstudios in Ihrer Umgebung, die Ihre Vorstellungen von Ihrem persönlichen n’Stee umsetzen können. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zu den Steingestaltern von MCR

Hier geht es zur Homepage des Unternehmens.

 

Zum Autor
Susanne Scheffer
Redakteurin

Kochen ist Lebensfreude, gemeinsame Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Und so sieht auch unsere Redakteurin die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich stehen bei jeder Party zurecht die coolsten Leute in der Küche neben dem Kühlschrank mit kühlem Bier und den letzten Guacamole-Resten. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: Auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.