Rosenthal meets Versace mit neuer Kollektion: Welcome to the Jungle

25.06.2020 | Julia Dau
Jungle Animalier ist die neue Serie aus der erfolgreichen "Rosenthal meets Versace"-Kollektion. (Foto: Rosenthal)

Pünktlich zum Vormarsch des Sommers lüftet Rosenthal den Vorhang seiner neuesten Rosenthal meets Versace-Kollektion: “Jungle Animalier” verbindet den berühmten Jungle-Print von Versace mit tierischen Mustern und traditionellen Medusa-Akzenten. Alle Stücke der limitierten Kollektion sind mit einer goldfarbenen Bordüre, der Medusa und einem aufwändigen barocken Dekor verziert.

 

Die Porzellanserie “Jungle Animalier” feiert den ikonischen Jungle-Print, den Versace auf dem Laufsteg der Frühjahr/Sommer Fashion Show 2020 in Mailand präsentierte – und fand zusätzlich Inspiration im legendären Bildband „South Beach Stories“ der Geschwister Gianni und Donatella Versace.

 

Jungle Animalier von Rosenthal meets Versace: kräftige Farben, Jungle Print, goldene Akzente und die Medusa

Kräftige Farben und Statement-Prints auf filigranem Porzellan: Gerade dieser Kontrast ist wohl ausschlaggebend für die Anziehungskraft der Jungle Animalier-Kollektion. Omnipräsent ist die Symbolik der Medusa, die 1978 von Gianni Versace als Logo entworfen wurde und seitdem die Marke repräsentiert.

 

Knallige Farben und der extrovertierte Versace-Look auf feinstem Porzellan: die extremen Kontraste machen den Reiz der Kollektion aus. (Foto: Rosenthal)

Knallige Farben und der extrovertierte Versace-Look auf feinstem Porzellan: die extremen Kontraste machen den Reiz der Kollektion aus. (Foto: Rosenthal)

 

Ein bisschen Mut gehört sicherlich dazu, eines der extrovertierten Outfits von Versace auszuführen. Die Kreationen sind laut, schrill und lenken unweigerlich alle Blicke auf die bunten, auffälligen und mitunter gewollt protzigen Prints.

 

Der Jungle Print und das Symbol der Medusa sind sinnbildlich für den Look des Mailänder Luxuslabels Versace. (Foto: Adobe Stock / andersphoto)

Der Jungle Print und das Symbol der Medusa sind sinnbildlich für den Look des Mailänder Luxuslabels Versace. (Foto: Adobe Stock / andersphoto)

 

Ähnlich verhält es sich mit der Jungle Animalier-Kollektion von Rosenthal: Das Porzellan ist jenen Design-Liebhabern vorbehalten, die den Qualitätsanspruch der deutschen Traditionsmanufaktur schätzen und gleichzeitig das mondäne Flair italienischen Designs ins eigene Zuhause holen möchten.

 

Animal Prints, Dschungelmotive und kräftige Farben: die Jungle Animalier-Kollektion setzt ein Statement am gedeckten Tisch. (Foto: Rosenthal)

Animal Prints, Dschungelmotive und kräftige Farben: die Jungle Animalier-Kollektion setzt ein Statement am gedeckten Tisch. (Foto: Rosenthal)

 

Lebende Legende: der Jungle Print von Versace

Wer die ausgefallenen Kreationen von Versace schätzt, begegnet unweigerlich der stilprägenden Ausdrucksform des Labels: dem Jungle Print. So gesehen scheint die Jungle Animalier-Kollektion von Rosenthal meets Versace jene Sammlung der erfolgreichen Porzellan-Kooperation zu sein, die am engsten mit der Versace-Mode verwandt ist.

Dabei hat ein grünes Versace-Kleid mit dem ikonischen Print aus der Frühjahr-/Sommerkollektion 2000 ein Stück Internet-Geschichte geschrieben: Im gleichen Jahr führte Jennifer Lopez das Modell bei den Grammy Awards aus. Millionen von Menschen gingen ins Internet, um La Lopez in dem legendären Kleid zu sehen. Das machte es zu einer der beliebtesten Suchanfragen für Google zu dieser Zeit – und führte zur Geburt von Google Images.

 

 

Die auf dieses Jahr limitierte Jungle Animalier-Kollektion umfasst einen Platzteller, einen Brotteller, ein Schälchen, eine Vase, eine Duftkerze und einen Aschenbecher. (Foto: Rosenthal)

Die auf dieses Jahr limitierte Jungle Animalier-Kollektion umfasst einen Platzteller, einen Brotteller, ein Schälchen, eine Vase, eine Duftkerze und einen Aschenbecher. (Foto: Rosenthal)

 

Die verhängnisvolle Anziehungskraft der Medusa

Auch die mystische Symbolik der Medusa heizt das faszinierende Image von Versace seit jeher mit ihrer doppeldeutigen und verhängnisvollen Anziehungskraft an: Ihr Blick gilt traditionell als verzaubernd und versteinernd. Dennoch wählte der Firmengründer Gianni Versace die sagenumwobene Medusa als sein Markensymbol.

 

Ihre unwiderstehliche Anziehungskraft und ihre Fähigkeit, jeden zu lähmen, der der Versuchung nachgibt, sie anzublicken: die Medusa faszinierte Gianni Versace so sehr, dass er die mystische Figur zu seinem Firmenlogo machte. (Foto: Adobe Stock / andersphoto)

Ihre unwiderstehliche Anziehungskraft und ihre Fähigkeit, jeden zu lähmen, der der Versuchung nachgibt, sie anzublicken: die Medusa faszinierte Gianni Versace so sehr, dass er die mystische Figur zu seinem Firmenlogo machte. (Foto: Adobe Stock / andersphoto)

 

Rosenthal meets Versace: eine Erfolgsgeschichte

Dass das feine Teestunden-Image Rosenthals sehr wohl mit dem extrovertierten Versace-Look zusammengeht, beweisen die beiden Design-Ikonen seit vielen Jahren mit ihrer erfolgreichen Liaison Rosenthal meets Versace: 14 Kollektionen umfasst die Serie mittlerweile. Während sich das barock anmutende Motiv mit viel Gold durch alle Entwürfe zieht, sind manche Sammlungen durchaus zurückhaltender gestaltet: Les Rêves Byzantins präsentiert sich in zarten Pastelltönen, Médaillon Méandre D’or ist dagegen ganz in Weiß gehalten und rückt die goldenen Akzente der klassischen Entwürfe ins Zentrum.

Rosenthal selbst entwickelt seit mittlerweile 140 Jahren Produkte, die durch Design, Funktion, Qualität und Handwerkskunst bestechen. Etablierte Größen der Architektur, des Designs und der Kunst entwerfen avantgardistische Kollektionen für den gedeckten Tisch. Dabei blickt das Unternehmen, das mittlerweile zum italienischen Sambonet-Paderno-Konzern gehört, auf eine beeindruckende Historie zurück: Ikonen wie Salvador Dalí, Andy Warhol, Wilhelm Wagenfeld und Walter Gropius haben bereits Kollektionen für die Porzellan-Manufaktur kreiert. Die Originale sind als Dauerleihgabe im Porzellanikum der Oberfrankenstiftung in Bayreuth ausgestellt. Wir dürfen also gespannt sein auf die nächste Kollektion.

 

Zum Autor
Julia Dau
Redakteurin

Das Gefühl grenzenloser Freiheit beim Entdecken einer dampfenden Köstlichkeit in den Garküchen Asiens, wohlige Aufregung beim Anschneiden eines perfekt gegarten Steaks, und manchmal auch Pioniergeist, wenn der Kern des Lava Cake zum ersten Mal weich und unverschämt herrlich duftend über den Teller fließt: Kochen und Essen ist für unsere Redakteurin Abenteuer, Experiment und pure Harmonie.

Als studierte Informationsdesignerin mit Leidenschaft für Ästhetik, Innenarchitektur und gutes Essen fasziniert sie besonders, wie alle Sinne in der Küche – und auch ein bisschen in unserem Magazin – verschmelzen.