Sieben Kupferleuchten für die Küche

13.01.2017 | Susanne Scheffer
Diese wunderbar grazile Leuchte "Liane" des kanadischen Unternehmens Larose Guyon verbreitet eine stilvolle, mystische Atmosphäre - für schlappe $7,800. (Foto: Larose Guyon)

Kupfer setzt magische Akzente im kühlen industriellen Küchenstil. Wir haben uns sieben höchst unterschiedliche Kupferleuchten für die Küche angesehen, die nicht nur mit ihrer Farbe, sondern auch mit ihrer Form glänzen.

 

Kupfertöne werden in der Inneneinrichtung immer beliebter. Sie peppen reine weiße oder schwarze Küchen auf und verkörpern gemeinsam mit Stahl, Holz und Messing den Industrial Style auf moderne Weise. Zumeist wird der Kupferton – und auch das Material – für filigrane Objekte eingesetzt: Griffblenden, Rückwände oder Leuchten werden punktuell in Kupfer eingesetzt.

Besonders in der Beleuchtung strahlen kupferfarbene Modelle einen interessanten Gegensatz zwischen kalter Fabrikhalle und warmem Küchenlicht aus. Überdies scheinen sich Lampendesigner mit der Trendfarbe Kupfer auch in der Gestaltung der Leuchte gleich ein bisschen mehr zu trauen: Wir haben sieben Kupferleuchten für die Küche herausgesucht, die nicht nur ihrer Farbe wegen ein Hingucker sind und die wir Ihnen für 2017 ans Herz legen wollen. Bringen Sie Glanz und Glamour in Ihre Küche!

 

Sieben Kupferleuchten für die Küche

 

(1) Y-Model von Anour

Die Dänen haben das Gespür für tolles Design tief in ihren nationalen Wurzeln verankert. Kombiniert mit den vielen multikulturellen Identitäten der Zuwanderer des Landes ergeben sich tolle Produktideen, wie beim noch jungen Label Anour: Die haben das Y-Model als Lampe auf den Markt gebracht, mit dem sich Küchentische, egal ob rund oder rechteckig, prima ausleuchten lassen. Durch die dreigliedrige Form erreicht das Licht jede Ecke des Tisches. Die Modelle gibt es übrigens auch als „I“ und „X“. Anour ist Persisch – und bedeutet „Licht“!

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Model Y von Anour, Designer: Arash Nouri Nejad (Foto: Archiproducts)

 

 

(2) Prandina von Gong S3

Punktuelles Spotlight aus einem großen Lichtkörper heraus bietet die Prandina von Gong S3. Die kreative Pendelleuchte sieht nicht nur wunderschön aus, sondern wird auch besonders aufwändig gestaltet: Der Diffusor wird aus mundgeblasenem Glas gefertigt, das eine doppelte Gravur trägt und von innen lackiert ist. Dies erzeugt eine teils indirekte Beleuchtung in eingeschaltetem Zustand; ausgeschaltet wirkt die Leuchte wie komplett verschlossen (Transmirror-Effekt).

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Prandina von Gong S3 wird im erleuchteten Zustand transparent im unteren Drittel - bei ausgeschaltetem Licht bleibt sie "vollständig". (Foto: Pandaygroup)

 

 

(3) Luck T-2443 von estiluz

Vorbild des spanischen Designers Ximo Roca für diese Leuchte waren modern geformte (Wein-)Gläser, die in ihrer runden Form mit grazilem Stiel ein zufriedenes, volles Bild auf dem Tisch abgeben. Nun also über dem Tisch: Dank des transparenten Glasballs breitet sich das warme Licht zwar nach allen Seiten aus, beleuchtet aber dank des Röhrenausgangs einen Spot auf dem Tisch stärker. Vielleicht bringt es dem Besitzer ja „Luck“ – also Glück.

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Diese Kupferleuchte "luck" ist einem Trinkglas nachempfunden und passt somit perfekt über den Küchentisch. (Foto: estiluz)

 

 

(4) Here comes the sun von DCWéditions Paris

Der Name der Leuchte sagt bereits alles über ihr atemberaubendes Erscheinungsbild: Mit ihrem warmen Licht der „Here comes the sun“ geht die Sonne auch an grauen Tagen über dem Esstisch auf. Der französische Designer Bertrand Balas kreierte die kugelförmige Leuchte bereits im August 1969 und wurde, na klar, vom im selben Jahr komponierten, gleichnamigen Beatles-Song inspiriert. Je nach Stimmung und Dekoration kann die Leuchte als Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder sogar Leuchten des Mondes interpretiert werden. Mittlerweile gibt es den Designklassiker auch in leuchtenden Kupfertönen.

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Benannt nach einem Song-Klassiker der Beatles, ist "Here comes the sun" auch ein perfekter Stimmungsmacher für die Küche. (Foto: dcweditions)

 

 

(5) Liane von Larose Guyon

Besonders fein, besonders hochwertig, besonders exklusiv: Die ungewöhnlichen Designerlampen von Larose Guyon vereinen viele Eigenschaften, die man sich in Leuchtenform gerne in die Wohnung hängt. Das erst 2014 in der Nähe von Montreal gegründete Label zweier Designer wurde bereits mit Preisen und Auszeichnungen weltweit überschüttet. Das kupferfarbene Modell „Liane“ schwingt elegant und grazil über den Esstisch und sorgt für eine geheimnisvolle, magische Atmosphäre.

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"Liane" (siehe Titelbild) von Larose Guyon ist eine enorm hochwertige und grazile Leuchte für ganz besondere Dinners. (Foto: Larose Guyon)

 

 

(6) North von e15

„North“ vereint in seinem Namen: Den Stammsitz der Designer Eva Marguerre und Marcel Besau (Hamburg), die stilistische Einfachheit des Nordens (Skandinavien) sowie den großen Himmelskörper (Mond), dem es nachempfunden ist. Die Faszination der Designerleuchte liegt in ihrer minimalistischen Einfachheit, die in der simplen, aber poetischen Form eines Kreises wiedergegeben wird. Je nach Perspektive deutet „North“ spielerisch abstrakte Geometrie oder Mondphasen an und spendet dabei diffuses, warmes Licht in einem Kupferkegel.

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Die Pendelleuchte "North" von e15 gleicht, je nach Perspektive, einem Mond oder einer geometrischen Figur. (Foto: e15)

 

 

(7) 1516 von LOBMEYR

Das österreichische Traditionsunternehmen Lobmeyr wird heute bereits in der 6. Generation als Familienbetrieb geführt. Der ehemalige königliche Hoflieferant hat seine industriellen Wurzeln des 19. Jahrhunderts bewahrt und bringt sie noch heute in seine Leuchtengestaltung ein: So auch in der 1999 entworfenen Leuchte „1516“ von Stefan Rath, die mit ihrem Kupfergehäuse und den Messingketten an alte Zeiten und eine diffuse, gemütliche Pub-Beleuchtung bei stürmisch-kalten Winternächten erinnert. Heute ist „1516“ auf Hochglanz poliert und bereichert Küchen in schickem, industriellen Stil.

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Das altehrwürdige Unternehmen Lobmeyr wagt sich mit der Kupferleuchte "1516" in modernes, wenngleich industriell angehauchtes Design vor. (Foto: Lobmeyr)

 

 

Zum Autor
Susanne Scheffer
Redakteurin

Kochen ist Lebensfreude, gemeinsame Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Und so sieht auch unsere Redakteurin die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich stehen bei jeder Party zurecht die coolsten Leute in der Küche neben dem Kühlschrank mit kühlem Bier und den letzten Guacamole-Resten. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: Auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.