Stein als Arbeitsfläche: Heiß und kalt zugleich

26.01.2017 | Dilara Suzuka
Zwei Steine, eine Arbeitsplatte: Die Kooperation zwischen Minotti Cucine und Lapitec ist erfolgreich und majestätisch. (Foto: Lapitec)

Wer sich bis jetzt nicht an Stein als Arbeitsfläche herangetraut hat, sollte die Kooperation der italienischen Firma Minotti Cucine mit Arbeitsplattenhersteller Lapitec unter die Lupe nehmen: Stein auf Stein bildet hier eine elegante und funktionale Küchenzeile.

 

Unter allen Küchentrends liegt Stein weit vorne

Die beiden Steine sind fleckenfest, stoßfest, kratzfest und dank einer porenfreien Oberfläche sogar bakterienhemmend. (Foto: Lapitec)

Die beiden Steine sind fleckenfest, stoßfest, kratzfest und dank einer porenfreien Oberfläche sogar bakterienhemmend. (Foto: Lapitec)

Drei Trends machen Küchenplaner derzeit aus: Erstens, die Welle an verschiedenen Grautönen, die das ewige Weiß und Schwarz vieler hochwertiger Küchen ablöst und in sanften Ausdifferenzierungen am Markt existiert; zweitens, die zunehmende Kontrastierung des doch sehr präsenten minimalistischen Küchenstils mit warmen Holzelementen. Und drittens: Die Faszination für Stein in der Küche, der mit fortschreitender Technologie nun auch für wertvolle Arbeitsplatten eingesetzt werden kann.

Diesen Trend zum Stein in der Küche hat der italienische Küchenhersteller Minotti Cucine aufgegriffen. Ein neuer Küchenblock namens „Gandhara“, der auch auf der LivingKitchen 2017 präsentiert wurde, kombiniert zwei Steinplatten zu einer edlen und robusten Arbeitsfläche. Die Arbeitsplatte selbst besteht aus Lapitec, einem gesinterten Stein, der zu großformatigen Platten geformt werden kann und die Eigenschaften von Feinsteinzeug mit der Beständigkeit und Farbe eines Natursteins kombiniert.

 

Stein als Arbeitsfläche: Lapitec eignet sich hervorragend

Lapitec eignet sich ideal für hygienische Haushaltsoberflächen, da seine porenfreie Oberfläche nichtabsorbierend, fleckenfest, bakterien- und schimmelhemmend sowie natürlich auch leicht zu reinigen ist. Der Hersteller ergänzt zudem: „Lapitec ist ein Material, welches keinen Alterungserscheinungen und Witterungseinflüssen unterliegt (sowie) beständig gegenüber Säuren, Basen und Lösungsmitteln, ausgesprochen hart, stoßfest, feuerfest, frostbeständig und unempfindlich gegenüber UV-Strahlen ist.“

 

Den Küchenblock aus Lapitec in einem warmen Mocca-Ton mit Lux-Feinbearbeitung liefert Hersteller Minotti Cucine mit einer enorm hochwertigen Abdeckung aus gebürstetem Naturstein im Dekor „Rainforest Gold“. Die bewegliche, gemaserte Pultplatte verdeckt die Oberfläche Lapitec zum Teil und dient als kontrastierendes Stilelement der Materialien, zum anderen aber auch als funktionale Unterlage zum Schneiden und Anrichten.

Mit einem Stein als Arbeitsfläche lässt sich auf der Kücheninsel neben dem Induktionsfeld sogar ein Kühlblock einrichten. (Foto: Lapitec)

Mit einem Stein als Arbeitsfläche lässt sich auf der Kücheninsel neben dem Induktionsfeld sogar ein Kühlblock einrichten. (Foto: Lapitec)

Tolles Feature: Lebensmittel auf der Arbeitsplatte kühlen

Übrigens wurde die Arbeitsplatte von Lapitec mit einem weiteren überraschenden Feature ausgestattet: Ein Bereich auf dem langen Küchenblock dient zum Kühlen von Lebensmitteln. Die Arbeitsplatte darunter ist mit einem integrierten Kühlbereich versehen, auf dem sich die Temperaturen von 0 bis +10 Grad regeln lassen. Auf einem anderen Teil der hochglänzenden Fläche kann wiederum das Kochen per Induktion aktiviert werden.

Beide Steinplatten ergänzen sich also perfekt zu einem hochwertigen Dekor des Küchenblocks und erfüllen dabei verschiedene Funktionen im Küchenablauf. Die Kooperation zwischen Minotti Cucine und Lapitec ist geglückt!

Zum Autor
Dilara Suzuka
Redakteurin

Die Küche war für Dilara schon immer ein magischer Anziehungspunkt; als Nesthäkchen mit vier Geschwistern drehte sich schon im Familienhaushalt immer alles um den heiligen Ort des Zusammenseins beim Essen, Kochen, Hausaufgaben machen, Malen, Diskutieren, Entscheidungen verkünden. Auch in ihrer WG während des Studiums kreuzten sich in der Küche sämtliche Lebenswege. Die Webdesignerin entschied deshalb, dass es an der Zeit wäre, diesem Altar des Essens und der Entscheidungen auch im Internet ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Los geht’s.