V-ZUG Studios: Eröffnung in Wien – Hamburg und Berlin folgen 2024

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V-ZUG setzt sich in Szene: Der Schweizer Premiumhersteller eröffnet zahlreiche Showrooms weltweit in prominenter Lage, die die Einbaugeräte des Unternehmens mit spektakulärer lokaler Architektur in Einklang bringen. Jüngste Neueröffnung ist das Wiener V-ZUG Studio im 1. Bezirk. Im Frühjahr 2024 sollen Hamburg und Berlin mit eigenen Showrooms folgen.

Der Duft der großen weiten Welt lässt sich seit jeher in Städten wie München, Wien oder Hamburg bestaunen. Zugegeben, auf überschaubarem Raum, wenn man die Einwohnerzahlen mit jenen weltweiter Metropolen vergleicht – und dennoch: Der Charme dieser Städte basiert wohl gerade auf der inspirierenden Mischung aus Herkunft und Fortschritt. Architektonische Residenzen treffen auf Pop-Up Stores, Flaniermeilen auf geschäftige Kiezstraßen, Traditionsdenken auf Zukunftsmusik.

Wie ließe sich all das – die Verquickung aus Historie, Eleganz und Entdeckergeist – wohl in einem Duft verpacken, der so unaufdringlich wie identitätsstiftend ist? Die Marke V-ZUG probiert es aus. Im neu eröffneten Studio in Wien wird der eigens für den Schweizer Premiumhersteller kreierte Duft „Heritage“ verströmt, ebenso wie in weiteren Showrooms des Unternehmens rund um den Erdball. Hongkong, Singapur, London, Paris oder Kopenhagen duften danach; München sowieso, wo die Marke seit Mitte 2020 am exklusiven Promenadeplatz residiert.

Neues V-ZUG Studio in Wien: Prominente Lage im 1. Bezirk der Altstadt

Auch in Wien hat es V-ZUG an eine durchaus prominente Lage verschlagen: Am Graben 13, mitten im 1. Bezirk der Landeshauptstadt und in unmittelbarer Nähe zu Stephansdom und Hofburg, eröffnete der Geräteproduzent erst kürzlich seine neue Dependance. Es scheint, als wolle die Marke sich mit ihren wohldurchdachten Ausstellungen von ähnlichen Konzepten im Branchenumfeld absetzen. Ein Besuch in den Räumlichkeiten gleicht jedenfalls eher einem Gesamterlebnis als einer Geräteschau.

Zwar lädt die Schweizer Präzision in Form von verspiegelten Backofenfronten, bodentiefen Weinklimaschränken und rahmenlosen Induktionskochfeldern zum Entdecken des hochwertigen Portfolios ein, dem V-ZUG mittlerweile in seiner „Excellence Line“ auch optisch einen gemeinsamen Anstrich verliehen hat. Zugleich können sich Besucherinnen und Besucher in den großzügig angelegten Niederlassungen aber auch architektonisch inspirieren lassen.

Ein in sich ruhendes Kunstwerk - so mutet der neue Showroom von V-ZUG im Herzen der Wiener Altstadt an. (Foto: Patrick Langwallner)
Ein in sich ruhendes Kunstwerk – so mutet der neue Showroom von V-ZUG im Herzen der Wiener Altstadt an. (Foto: Patrick Langwallner)

Eine aufgeräumte Ruhe, so lässt es sich wohl am ehesten beschreiben, strahlen die außergewöhnlichen Räumlichkeiten des Wiener Showrooms aus. Sowohl die Wände als auch die eigens für die Geräte entwickelten Küchenzeilen und Hochschränke sind in sanfte Verblendungen getaucht; Beige, Hellgrau, ein gedecktes Weiß und eine zarte Marmorierung entlang der Keramikoberflächen erzeugen eine ästhetische Stille unter historischem Dach. Das wölbt sich nämlich in charakteristischen Rundbögen über den Sitzecken, Esstischen und Kücheninseln der Ausstellung – und trägt damit einen Teil der historischen Wiener Altstadt ins Studio.

Außergewöhnliche Architektur: Glaskuppel und verspiegelte Einbaugeräte

Die dramatische Architektur wird zusätzlich durch eine beeindruckende Glaskuppel bereichert, die sich mit einem Netz aus Stahlstreben über einen Teil der Ausstellung spannt und dadurch ein lichtdurchflutetes Atrium inmitten der Kochwelt erzeugt. Die zeigt sich wiederum betont minimalistisch: In „Pearl“ und „Platinum“ integrieren sich die meisten der Einbaugeräte von Dampfbackofen – dem sogenannten Combi-Steamer – bis hin zum Kaffeevollautomaten unauffällig in die helle Küchenlandschaft. Kühlschränke und Geschirrspüler verschwinden hingegen vollintegriert hinter zumeist grifflosen Fronten. Wo nötig, kommen große, schwere Schwarzstahlstreben als markante Design-Griffe ins Spiel. Dort sind dann auch Geräte im klassischen Schwarz verbaut, die allgemeinhin noch immer am meisten Absatz auf dem Küchenmarkt finden.

Die optische Besonderheit im V-ZUG Design bleibt jedoch weiterhin die verspiegelte Fassade der „Excellence Line“. Sie reflektiert das einfallende Tageslicht großzügig und lässt die Einbaugeräte mit der Küchen- und Raumumgebung verschmelzen – auch wenn die Fleckenanfälligkeit der Glasfront, trotz absoluter Pflegeleichtigkeit, so mancher Kundschaft neue Herausforderungen bescheren dürfte.

Außergewöhnliche V-ZUG Niederlassungen: Geplant von Gabriel Castelló Pinyon

Im Wiener Showroom ist freilich alles auf Hochglanz getrimmt: Alles andere würde in der fast schon asketisch gehandhabten Ausstellung mit vereinzelten Leuchten und Pflanzen entlang der Küchenmodule auffallen. Das Konzept wurde erneut mit dem Spanier Gabriel Castelló Pinyon realisiert, der als „Global Interior Art Director“ bei V-ZUG fungiert. Als interner Mitarbeiter nimmt er nicht nur die Stelle des kreativen Kopfs ein, der die CI des Unternehmens entscheidend mitprägt und nach außen trägt. Er hat auch seit vielen Jahren einen Einblick in Werte und Traditionen, die das Studiodesign widerspiegeln soll.

Eine minimalistische, klare Ästhetik als Grundlage für anspruchsvolle Küchentechnologie. Hier: Der „CombiSteamer“ der V-ZUG Excellence Line. (Foto: Patrick Langwallner)

Architektonisch knüpft die Wiener Ausstellung nun also an das Juwel an, das Castelló Pinyon bereits mit dem Münchner Showroom im süddeutschen Sprachraum sowie anderen Showrooms weltweit geschaffen hat. Schritt für Schritt erobert sich V-ZUG damit eine konstante Präsenz im hochwertigen Küchenumfeld und zielt vor allem auf ein Klientel ab, das wenig preisgetrieben plant. Ganz im Gegensatz zum Schweizer Heimatland, in dem das Unternehmen nach eigenen Angaben solider Marktführer ist und Umfragen zufolge von über 60% der Befragten als Kaufoption genannt wird, setzt man global bewusst auf eine Positionierung im Premiumsegment.

Ab Frühjahr 2024: V-ZUG Studios in Hamburg und Berlin

Das soll im kommenden Jahr vor allem in Deutschland deutlich werden: Speziell die hiesige Küchenbranche gilt zwar aufgrund der hohen Markendichte im Einbaugerätebereich als Herausforderung. Dennoch sollen nicht nur Händler, sondern auch potenzielle Käuferinnen und Käufer V-ZUG künftig gezielter wahrnehmen.

Ein Ausbau der Marktpräsenz erfolgt nun in bester Innenstadtlage: Im Frühjahr 2024 sollen in Hamburg und Berlin zwei eindrucksvolle Markenstandorte eröffnen, über deren Lage sich das Unternehmen bislang geheimnisvoll ausschweigt. Es handele sich aber um zentrale Räumlichkeiten am Kurfürstendamm in Berlin und am Großen Burstah in Hamburg. Damit baut V-ZUG nach München und der dauerhaften Niederlassung in der Architekturwerkstatt in Löhne, Ostwestfalen, seine Anlaufstellen auch im Norden des Landes weiter aus.

Händler, Interessentinnen, Kochbegeisterte: V-ZUG Studios als Anlaufpunkt

Wie in anderen Städten auch sollen die V-ZUG Studios den hiesigen Handel unterstützen. Küchenfachhändler und Architektinnen können sich nicht nur selbst ein Bild vom holistischen Markenauftritt der Schweizer machen und die technische Expertise hinter der beeindruckenden Selbstinszenierung überprüfen. Sie sollen auch Kundinnen und Kunden vorbeischicken, die sich gerade im Entscheidungsprozess befinden.

Verkauft wird hier allerdings nichts. Stattdessen setzt V-ZUG bewusst auf eine unverbindliche Beratung, welche zugleich ein Wohlgefühl bei Interessenten auslösen dürfte, die sich lediglich inspirieren lassen möchten. Selbst, wer dann nicht unmittelbar beim Händler bestellt, behält die Marke – und die außergewöhnlichen Locations – über kurz oder lang im Hinterkopf.

In Löhne (Bild) und zahlreichen weiteren V-ZUG Studios werden - auch außerhalb der namhaften Standorte - Berührungspunkte mit der Marke geschaffen; so z.B. in Kochkursen. (Foto: V-ZUG)
In Löhne (Bild) und zahlreichen weiteren V-ZUG Studios werden – auch außerhalb der namhaften Standorte – Berührungspunkte mit der Marke geschaffen; so z.B. in Kochkursen. (Foto: V-ZUG)

Vom funktionalen Anspruch der Einbaugeräte kann man sich indes auch bei einer der zahlreichen Veranstaltungen in den V-ZUG Studios überzeugen: Winetastings, Kochkurse und Gerätevorführungen verknüpfen optische Brillanz mit einem Genusserlebnis, bei dem selbst Hand angelegt werden darf. „In den Genuss“ kommen übrigens auch Menschen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe zu einem der bisherigen Ausstellungsräume befinden. Auf der Homepage des Unternehmens können Koch- und Erlebnisabende in Köln, Stuttgart, Meerbusch, Wiesbaden Nordheim, Fulda oder natürlich Löhne gebucht werden. Die Menüs werden dann von einem Partnerstudio mit V-ZUG Aktivküche zubereitet.

V-ZUGs Vision? Hoch hinaus

Zurück zum Duft der großen weiten Welt: Mit einem eigenen Raumparfum schließt V-ZUG den Kreis eines ganzheitlichen Markenauftritts, den das Unternehmen am Standort Zug in der Schweiz bereits vor Jahren angestoßen hat. Hier schafft der Produzent seit geraumer Zeit einen Firmensitz, der die traditionelle Qualität der ehemaligen Verzinkerei mit den modernen Ansprüchen des Unternehmens an Nachhaltigkeit und Technologie vereint. Die außergewöhnliche vertikale Bauweise des Projekts, das 2033 abgeschlossen sein soll, reduziert nicht nur die Flächenversiegelung der Schweizer Natur. Sie dürfte auch andeuten, wohin es für V-ZUG in Zukunft geht: hoch hinaus.  

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>>> Sie möchten mehr zum V-ZUG Studio München oder zur Niederlassung in Löhne erfahren? Klicken Sie hier, um sich ein Bild von den dortigen Ausstellungen zu machen.

Susanne Maerzke
Susanne Maerzke
Kochen ist Lebensfreude, Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Auch unsere Redakteurin sieht die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich endet jede gute Party zurecht in der Küche neben den letzten Käsehäppchen und einem Glas Wein. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.

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