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  • Cerankochfeld

    Tatsächlich ist „CERAN“ nicht eine Art der Kochstellenbeheizung in der Küche, sondern ein Markenname der Firma Schott, der eine von Schott hergestellte Glaskeramikplatte bezeichnet. Da Glaskeramik sehr robust ist, eignet es sich zum einen als pflegeleichter Träger von Töpfen und Pfannen; zum anderen als extrem hitzebeständiges Material auch bestens zur Wärmeübertragung der unter dem Keramikkochfeld liegenden Heizkörper.

    Da Ceranplatten oftmals mit der Beheizung durch Strahlung einhergehen, wird das Cerankochfeld im Volksmund fälschlicherweise als Beheizungsart angesehen. Tatsächlich kann ein Ceranfeld aber auch in der Beheizung durch Induktion eingesetzt werden.

    Beim herkömmlichen Vorgang der Wärmestrahlung werden die unter der Glaskeramikplatte eingebauten Heizelemente, so genannte HiLights, innerhalb kürzester Zeit auf eine sehr hohe Temperatur aufgewärmt. Der Weg zum Gargut ist allerdings länger: Zunächst müssen die Heizstrahler die Glaskeramik-Platte auf 400-500 Grad erwärmen, bevor das Glas den Topfboden erwärmen und die Wärme an das Gargut gelangen kann. Diese Technik ist somit zwar nicht gänzlich effektiv oder umweltschonend, aber schon seit Jahren gereift und daher vergleichsweise billig.

    Ein Vorteil gegenüber gusseisernen alten Herdplatten ist, dass der Bereich neben der Herdplatte selbst kalt bleibt und weniger Wärme zum Erhitzen der Speisen benötigt wird bzw. auch weniger Energie verloren geht. Eine teurere, aber energieschonendere Alternative zu Ceran ist das >Induktionsfeld.