KüchenWISSEN VON A BIS Z

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  • Hängeschrank

    Hängeschränke schaffen unverzichtbar viel Stauraum und bieten sich besonders in kleinen Räumen mit wenig Platz für eine geordnete Küchenfläche an. Sie werden über der Arbeitsfläche, dem Herd oder der Spüle aufgehängt und runden optisch das Bild einer zusammenhängenden Kücheninsel ab. Außerdem stehen Hänge- oder >Oberschränke oft auch optisch im Vordergrund, weil sie auf Augenhöhe oder knapp darüber hängen. In ihnen können Geschirr wie Teller und Tassen oder auch Gläser und Gewürze verstaut werden: alles, was leicht ist und schnell zur Hand sein muss. Hängeschränke können als Einzel- oder Doppelschrank angebracht werden oder als Eckschrank praktisch jeden Winkel der Küche ausnutzen. So schaffen Sie nützliche Unterbringungsmöglichkeiten auch in kleinen Küchen mit wenig Stellfläche.

  • Herd

    Der Herd ist eine Kombination aus >Kochfeld und >Backofen und gehört wie der >Kühlschrank zur Standardeinrichtung einer jeden Küche. In seiner ursprünglichen Bedeutung war der Herd die Feuer- bzw. Kochstelle eines Hauses oder Zeltes – als flache Gruben oder auf einer Lehm- und Steinplatte. Etwa 1735 wurde der erste vollummauerte Kochherd mit Eisenplatten entworfen, so, wie wir ihn noch aus Omas alter Nachkriegsküche kennen. Die Öfen wurden mit Brennmaterial, wie Steinkohle und Holzspäne, befeuert und erhitzt und die entstandene Wärme an alte Eisen- oder Stahlplatten weitergegeben, die damit wiederum das Gargut erhitzen konnten.

    Heutzutage werden moderne Herde fast ausschließlich elektrisch oder mit Gas betrieben. Auch die alten Eisen- und Stahlplatten gehören zumeist der Vergangenheit an: Neue Küchen besitzen Kochfelder, die mittels Wärmestrahlung (>Ceran) oder induktiv erzeugter Wirbelstromverluste (>Induktionsfeld) unser Essen punktgenau erwärmen und weniger Wärme an die Außenwelt abgeben oder Strom verbrauchen. Wer es dennoch wie in alten Zeiten mit einem nostalgisch-industriellen Gasherd hält, kann auch hier mittlerweile auf optisch angepasste Kochfelder oder ein Ceranfeld zurückgreifen. Vorteile sind der niedrigere Energieverbrauch und die schnelle Hitzeentwicklung der Gasflamme.

  • Hochschrank

    Ein Hochschrank bietet sich, genau wie ein >Apothekerschrank oder ein >Bügelbrettschrank, in Küchenräumen mit hohen Wänden oder in besonders eng geschnittenen Räumen zur Ausweitung des Stauraums an. Hochschränke benötigen wenig Stellplatz, verfügen aber über ausreichend Fläche in der Höhe. Als Kontrast zu niedrigeren Arbeitsflächen ist der Hochschrank meistens auch optisch ein wahrer Hingucker. Er kann individuell mit verschiedenen Fächern und Ablagen unterteilt werden und so wahlweise als Geschirr- oder Vorratsschrank genutzt werden. Beliebt ist der Hochschrank aber vor allem als Geräteschrank zum Einbau von >Backöfen, >Dampfbacköfen, >Kühlschränken, >Geschirrspülern oder auch >Kaffeemaschinen, Weinkühlern oder >Mikrowellen. Ebenso bietet er Stauraum für sperrige Gegenstände: Staubsauger, Putzzeug und Wischmopp können hier blicksicher aufbewahrt werden und sind schnell zur Hand.