KüchenWISSEN VON A BIS Z

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  • Materialien

    Eine Küche kann, bezogen auf Küchenschränke (>Oberschrank, >Unterschrank), >Küchenwände und >Küchenböden, aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Werden für Wand und Boden gern robuste, abwischbare und belastbare Materialien wie Fliesen, Beton oder Holz gewählt, können Küchenschränke in Glas, Lack oder Acryl glänzen oder aus Edelstahl und Messing gefertigt sein. Eine leichte Alternative hierzu und auch günstiger in der Anschaffung sind >Küchenfronten aus Kunststoff, die in vielen verschiedenen Farben erhältlich sind. Wer tiefer in die „Materie“ einsteigen möchte, kann hier weiterlesen.

  • Mikrowelle

    Seit ihrer Erfindung im Jahr 1947 sieht sich der Mikrowellenherd, kurz Mikrowelle genannt, Skeptikern und Verschwörungstheoretikern gegenüber: Die absorbierten Mikro-Wellen, deren elektromagnetische Feldenergie dadurch in Wärmeenergie umgewandelt wird, sollen gefährlich für Mensch und Nahrung sein und Zellen sowie Vitamine zerstören. Tatsächlich ist aber (heute) nichts dran an dieser Theorie: Mikrowellen können zwar in hochfrequentem Bereich tatsächlich Zellen zerstören. Dennoch gilt für haushaltsübliche Mikrowellen-Geräte: Zum einen übertragen sie zu wenig Energie, um chemisch stabile Molekülbindungen aufzubrechen. Was den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln angeht, steht dieser in unmittelbarem Zusammenhang mit der Höhe des Wärmeeinflusses und kann ebenso beim Kochen oder Backen zerstört werden. Zum anderen liegt die Frequenz von Mikrowellen im Funkbereich und damit unterhalb der von sichtbarem Licht und gefährlich ionisierender Strahlung.
    Keine Sorge also: Zum schnellen Erwärmen, Kochen, Garen und Auftauen von Speisen ist Ihre Mikrowelle als dennoch geeignet. Und mit der richtigen Marke und Farbe sieht das sogar richtig professionell aus.

  • Mixer

    Mix it, baby! Und zwar mit großen und kleinen Mixern, Standmixern, Handmixern, >Smoothie Makern oder Stabmixern. Mit Trinkbecher to go und Turbomotor. Tatsächlich gibt es, seit der Smoothietrend boomt, eine unüberschaubare Anzahl an Shakern und Mixern, mit denen man Obst und Gemüse zerkleinern, häckseln, pürieren und verdünnisieren kann. Das Prinzip ist das altbewährt: Was ganz früher der Schneebesen war, wurde längst elektrisiert und als Handrührgerät dem Komfort der fortschreitenden Zeit angepasst. Der Handmixer eignet sich, wie jahrelang bewährt, aber vor allem zum Vermengen von Zutaten oder Steifschlagen von Sahne. Deutlich schärfere Messer und Motoren haben Stabmixgeräte: Diese zerkleinern auch Nüsse oder mahlen Getreide in unterschiedlichen Feinheitsgraden. Wer dazu die Hände frei haben oder weiterarbeiten möchte, ist mit einem Standmixer gut beraten. So oder so: Um gesunde Smoothies kommt nun keiner mehr rum!

  • Moderne Küche

    Wie sich die moderne Küche genau definiert, liegt letztendlich im Auge des Betrachters. Auch heute noch greifen Menschen gern auf klassische Formen der Küche zurück, die im Schnitt den praktischen Einbauten von früher gleichen und doch in Technik und Umsetzung äußerst modern sind: Kassettenschränke weichen glatten Oberflächen, Griffe werden verchromt oder durch einen Griffeinsatz in der Schranktür ersetzt. Und schon landet man in seiner Auswahl bei der modernen Küche, die nun >puristisch-kühl in hellen Einzeltönen daherkommt und makellos aufgeräumt und steril wirkt, oder der >modern-warmen Variante, die mit Holztönen und warmen Kontrastfarben einen gemütlichen, entspannten Eindruck verleiht. Mit allerlei technischen und handwerklichen Raffinessen sind sie alle ausgestattet: Ob ein Selbsteinzug-Dämpfer für >Schubladen, um diese sanft abzubremsen und nicht zuknallen zu lassen, Schranktüren, die sich auf Gegendruck hin sanft öffnen lassen, Spülen mit einem Touchsensor, die auf Bewegung reagieren und Wasser fließen lassen.

    Moderne Küchen unterscheiden sich jedoch dennoch von klassischen Küchen in ihrem Raumbezug: Häufig werden sie als offene Küche zum Wohnzimmer hin geöffnet und der Küchenraum als Mittelpunkt der Wohnung definiert und entsprechend ausgestattet. Moderne Küchen werden in Studios bevorzugt angeboten und verkauft; daneben spielen die klassische Küche, die Landhausküche bzw. rustikale Küche oder aber >skandinavisches Design ebenfalls eine große Rolle.

  • Mülltrennung

    Nach dem Auto (und einer schönen Küche, natürlich) ist der Deutschen liebstes Kind die Mülltrennung: Deutsche recyceln und sortieren brav zuhause, bei Freunden und, wenn möglich, auch noch beim Fast Food-Discounter. In der Regel werden Hausmüll, Biomüll, Papier und Plastik- bzw. Aluminium- und Metallteile getrennt; bei Flaschen stehen Braunglas-, Weißglas-, Grünglas- und Plastikcontainer bereit. Hinzu kommen Altöl, Batterien, Arzneimittel und Sperrmüll, die allesamt als Sondermüll gelten. Umfragen zufolge sortieren immerhin 96% aller Bundesbürger Papier und Pappe heraus, nur 2% trennen gar keinen Müll. Im europäischen Vergleich schaffen es die deutschen Recycelprofis aber nur auf den 9. Platz mit 68% sortiertem Haushaltsmüll. Spitzenreiter ist Luxemburg mit 83% Mülltrennern, Schlusslicht Rumänien mit gerade einmal 18% Aussortierungen. Hierzu empfehlen wir den >Mülltrennungsschrank. Macht schon fast Spaß.

  • Mülltrennungsschrank

    Viele Haushalte nutzen den Platz unter der >Spüle oder aber sonstigen Stauraum in der Küche mittlerweile als Mülltrennungsschrank, in dem verschiedenfarbige Müllbeutel das strenge Recyclen von Verpackungen je nach Material signalisiert. Die >Mülltrennung ist in Deutschland auf vier Tonnen angelegt, die so auch von der Müllabfuhr entsorgt werden: Eine blaue Papiermülltonne für Zeitungen, Kartons und Papier; eine gelbe Tonne für Plastik und Metall wie Milchtüten, Spraydosen, Aluminiumverpackungen, Plastikfolien; eine braune Bioabfalltonne für Küchenabfälle wie Kartoffelschalen, Fisch- und Fleischreste oder verdorbenen Lebensmitteln und schlussendlich eine schwarze Restmülltonne für Abfälle, die nicht in anderen Tonnen entsorgt werden können wie zum Beispiel Wattestäbchen, Zigarettenstummel, Windeln oder Kaugummis. Mit einem Mülltrennungsschrank bleibt alles übersichtlich getrennt und ist einfacher zu entsorgen später. Und das mag der Deutsche ja.

  • Muldenlüftung

    Der Begriff Muldenlüftung entstammt einem Produkt der Firma Gaggenau aus dem Jahr 1976, das dafür sorgen sollte, bei sogenannten altertümlichen Edelstahl-„Kochmulden“ den entstandenen Kochdunst nach unten abzusaugen. Die Erfindung konnte sich damals noch nicht richtig durchsetzen, weil man auf Fettfilterung keinen gesonderten Wert legte und wohl auch noch viele Wohnungen vom traditionellen Herd- und Ofenrohr durchzogen waren. Nun aber feiert die Muldenlüftung als >Kochfeldabzug einen Siegeszug beim Einbau neuerer Küchen, der mit neuester Technik und optisch ansprechenden Produkten einhergeht. Lesen Sie hier alles Weitere zum Einbau eines Kochfeldabzugs. Auch unser Experte Andreas Jahn hat dazu eine ganz bestimmte Meinung: Mehr erfahren Sie hier.