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SPEKVA: die dänische Antwort auf IKEA

04.12.2018 | Frederik Dix
SPEKVA ist eine dänische Holzmanufaktur, die hochwertige Küchenoberflächen mit einem speziellen Verleimungssystem anbietet. (Foto: SPEKVA)

Skandinavien und Holz, das passt gut zusammen. Nicht nur, weil in den schier endlosen Wäldern der nordischen Länder ausreichend Rohmaterial zur Verfügung steht, sondern weil die Skandinavier längst auch wissen, wie man diese Ressource behutsam verarbeitet – zu zeitlosen Möbelstücken in hochwertiger Qualität.

 

 

Über SPEKVA: Von der Schreinerei zur Arbeitsplatten-Manufaktur

So wie SPEKVA. Der Holztischplattenhersteller ist sozusagen die dänische Antwort auf IKEA. 1968 wurde das Unternehmen von Johannes Spek in Vamdrup gegründet, und ähnlich wie IKEA-Gründer Ingvar Kamprad entschloss sich der Möbelschreiner, seine erste Werkstatt unter den Anfangsbuchstaben seines Nachnamens sowie des Standortes zu benennen. SPEKVA war geboren.

Während der Folgejahre spezialisierte sich das Unternehmen von einer großen Bandbreite an Holzprodukten auf Arbeitsplatten. Dank ausgesuchter Hölzer und eines speziellen Verarbeitungsprozesses, der die handgefertigten Tisch- und Arbeitsplatten besonders langlebig und widerstandsfähig miteinander verzahnt verleimt, wuchs die einst kleine Schreinerei in Mitarbeiter- und Umsatzzahlen rasant an. Heute, im 50. Jahr der Unternehmensgründung, zählt SPEKVA zu den führenden Arbeitsplattenherstellern Europas.

 

 

Aus der einstigen Schreinerei im kleinen dänischen Ort Vamdrup ist ein europaweit agierendes, angesehenes Möbelunternehmen geworden. (Foto: SPEKVA)

Aus der einstigen Schreinerei im kleinen dänischen Ort Vamdrup ist ein europaweit agierendes, angesehenes Möbelunternehmen geworden. (Foto: SPEKVA)

 

Angefangen bei einzelnen Schreinereiprodukten, fertigt SPEKVA nun vom Holzstuhl über den Esstisch bis hin zur Arbeitsplatte alle Holzoberflächen für die Küche an. (Foto: SPEKVA)

Angefangen bei einzelnen Schreinereiprodukten, fertigt SPEKVA nun vom Holzstuhl über den Esstisch bis hin zur Arbeitsplatte alle Holzoberflächen für die Küche an. (Foto: SPEKVA)

 

 

Die SPEKVA Philosophie: Handwerkskunst in 9 Schritten

Wer sich mit SPEKVA auseinandersetzt, spürt den Stolz der dänischen Holzmanufaktur in jeder Zeile – und jeder Holzlamelle, die von den langjährigen Mitarbeitern der Firma per Hand ausgewählt und anschließend gesägt, gehobelt, geschliffen und verklebt wird. Denn SPEKVA hat sich trotz seines Wachstums eines beibehalten: seine Prinzipien zu Qualität und Handwerkskunst.

Das Unternehmen sagt von sich selbst, es stelle „die besten Arbeitsplatten auf der Welt“ her. Und anders als bei vielen Anbietern auf dem Markt stimmt das Siegel „Manufaktur“ bei SPEVKA tatsächlich mit der Produktionsrealität überein: neun Mal wird jedes einzelne Produkt vom Rohmaterial bis zur fertigen Oberfläche per Hand geprüft; alle Schritte werden im Produktionswerk in Vamdrup vor Ort geleistet. Das gewährleistet eine derartige Qualität, dass SPEKVA ganze 30 Jahre Garantie auf seine hochwertigen Massivholz-Produkte gibt.

 

 

Maßarbeit und Liebe zum Detail: bei SPEKVA wird jedes Holzstück in 9 Fertigungsstufen auf Qualität und Verarbeitung kontrolliert. Das Unternehmen ist außerdem bekannt für seine spezielle Verleimung, die ohne Schrauben auskommt. (Foto: SPEKVA)

Maßarbeit und Liebe zum Detail: bei SPEKVA wird jedes Holzstück in 9 Fertigungsstufen auf Qualität und Verarbeitung kontrolliert. Das Unternehmen ist außerdem bekannt für seine spezielle Verleimung, die ohne Schrauben auskommt. (Foto: SPEKVA)

 

 

Das SPEKVA-Sortiment: Hölzer von Bambus bis Wenge, mit Luxusöl-Behandlung

SPEKVAs Slogan ist überall zu lesen: „Das Design der Natur. Handgefertigt“, schreiben die Dänen auf ihrer Website. Das Design der Natur, das sind ausgesuchte Holzarten von Bambus bis Wenge, darunter Buche, Eiche, Esche, Kirsche und Walnuss. Neben den gängigen Namen stößt man auch auf ungewöhnlichere Hölzer, die ihren Ursprung nicht in (Nord-)Europa, sondern in Ländern wie Neuseeland, Afrika und Nordamerika haben, zum Beispiel Bavarian Wild, Iroko, Brasilica Wild, Bavarian Safari oder die hierzulande bekannteren Hölzer Ulme und Mahagoni.

SPEKVA fertigt aus diesen Hölzern Küchenoberflächen, Paneele, Barplatten, Arbeitsplatten oder Esstische an. Der Kunde erfährt in übersichtlichen Erklärungen, welcher Maserung das Holz zum Zeitpunkt des Kaufs und in 10 Jahren mit zunehmender Patina bereithält, welche Härte das Material aufweist und für welches Möbelstück es sich am besten eignet.

Wer auf einen besonders natürlichen und rustikalen Einrichtungsstil setzt, kann einige ausgewählte Hölzer auch in der Oberflächenbearbeitung „River washed“ wählen. Das neu produzierte Holz erhält dann den Charme eines wiederverwendeten Altholzes, das im „used Look“ in moderne Kücheneinrichtungen integriert wird und Eleganz sowie Stabilität signalisiert.

Ausgewählte Hölzer können zudem mit farbigen „Luxusölen“ behandelt werden, das für eine besondere Widerstandsfähigkeit sowie eine weiche Haptik und einen natürlichen Glanz sorgt. Der Kunde kann zwischen grauem, weißem, schwarzem, titanfarbenem und mokkafarbenem Luxusöl sowie dem Vintage-Luxusöl wählen.

 

 

Arbeitsplatten, Esstische, Barhocker, Oberflächen: SPEKVA bietet ein großes Spektrum an Holzprodukten an, die aus zahlreichen hochwertigen Hölzern gefertigt und mit luxuriösen Finishes vollendet werden können. (Foto: SPEKVA)

Arbeitsplatten, Esstische, Barhocker, Oberflächen: SPEKVA bietet ein großes Spektrum an Holzprodukten an, die aus zahlreichen hochwertigen Hölzern gefertigt und mit luxuriösen Finishes vollendet werden können. (Foto: SPEKVA)

 

 

Die spezielle Verarbeitung der SPEKVA-Hölzer: verzahnt verleimt statt nur geklebt

SPEKVA bietet seinen Kunden alle Hölzer in den vier optisch und technisch unterschiedlichen QualitätsausführungenRoyal“, „Classic“, „Prima“ und „Hirnholz“ an. Die hochwertigste Verarbeitungsweise ist „Royal“, bei der handverlesenes, erstklassiges Holz in durchgehenden Stäben zusammengesetzt und verzahnt verleimt wird. Die spezielle Konstruktionsweise – im Gegensatz zur üblichen Verklebung der flachen Stabseite – sorgt für eine langlebige und äußerst stabile Festigkeit, die die 30 Jahre Garantie auf das Produkt gewährleistet.

Classic“ arbeitet auf die gleiche Verzahnungsweise, aber mit kurzen Hölzern, die in einem symmetrischen Ziegelmuster miteinander verklebt werden. Hinzu kommen Verzinkungen, die das symmetrische Aussehen unterstützen. „Prima“ setzt auf ebenso kurze Hölzer, die wiederum in unregelmäßigen, aber dafür abwechslungsreichen Verbindungen miteinander verzinkt und verklebt werden. Diese Herstellungsweise ermöglicht eine rustikalere Farbabstufung bei Barplatten und Esstischen aus Holz.

Das Hirnholz stellt eine vierte und sehr unterschiedliche Verarbeitung der SPEKVA-Hölzer dar. Es besteht aus vertikal angeordneten Stäben, auf deren Oberfläche die Jahresringe zu sehen sind. Diese sehr natürliche und rustikale Verbindung kommt mit kleinen Rissen daher, die ein natürlicher Bestandteil der Hirnholzanordnung sind. Die Platte des Hirnholzes ist in eine Richtung mit Stoßverbindungen verbunden und in der anderen Richtung wie gewohnt verzahnt verleimt.

 

 

Die verschiedenen Qualitätsausführungen Royal, Classic, Prima und Hirnholz (Bild) sorgen für unterschiedliche Holzoberflächen und Stile. Jedes Produkt, das die Produktionshallen verlässt, ist daher auch ein Unikat. (Foto: SPEKVA)

Die verschiedenen Qualitätsausführungen Royal, Classic, Prima und Hirnholz (Bild) sorgen für unterschiedliche Holzoberflächen und Stile. Jedes Produkt, das die Produktionshallen verlässt, ist daher auch ein Unikat. (Foto: SPEKVA)

 

SPEKVA-Hölzer sind nachhaltig: Siegel von FSC und Rainforest Alliance

SPEKVA wäre nicht dänisch, wenn in die Auswahl der hochwertigen Hölzer nicht zumindest auch ein gesundes Bewusstsein an Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und nachwachsender Rohstoffe fließen würde. Wie allgemein im Staate Dänemark herrscht auch in der Holzmanufaktur SPEKVA die Grundeinstellung, der Natur etwas zurückzugeben, aus der man so viele Rohstoffe bezieht.

Kunden können ihre hochwertig aufbereiteten Produkte aus zertifizierten Hölzern wählen, die den strengen Auflagen der Gütesiegel FSC sowie der Rainforest Alliance unterliegen. Die Liebe zur Natur hat SPEKVA auch dazu veranlasst, nicht nur nachhaltige Rohstoffe für die Produktion zu verwenden, sondern zeitgleich für die Wiederanpflanzung von gefällten Bäumen Verantwortung zu tragen und den illegalen Holzhandel zu bekämpfen.

 

 

SPEKVA achtet streng auf ökologische Forstwirtschaft: die verwendeten Hölzer sind alle mit den Gütesiegeln von FSC und Rainforest Alliance gekennzeichnet. (Foto: SPEKVA)

SPEKVA achtet streng auf ökologische Forstwirtschaft: die verwendeten Hölzer sind alle mit den Gütesiegeln von FSC und Rainforest Alliance gekennzeichnet. (Foto: SPEKVA)

 

 

Hier erhalten Sie Beratung zu SPEKVA-Produkten

Die hochwertigen Holzoberflächen, Arbeitsplatten und Esszimmertische von SPEKVA können Sie über Ihren lokalen Küchenfachhändler bestellen. So ist gewährleistet, dass das Holz Ihrer Küche aus einer Hand stammt und eine einheitliche Marmorierung aufzeigt.

Informieren Sie sich in dieser Suchmaske per Postleitzahl nach Küchenfachhändlern in Ihrer Nähe, die Sie vor Ort zu den Holzprodukten von SPEKVA beraten können.

 

 

Bei einer professionellen Küchenberatung können Sie die Holzmöbel von SPEKVA in die Planung einbeziehen. So erreichen Sie auch eine Einheitlichkeit in Design und Stil. (Foto: SPEKVA)

Bei einer professionellen Küchenberatung können Sie die Holzmöbel von SPEKVA in die Planung einbeziehen. So erreichen Sie auch eine Einheitlichkeit in Design und Stil. (Foto: SPEKVA)

 

Zum Autor
Frederik Dix
Redakteur

Mit Sägespäne im Haar und Holzleim an den Händen wuchs der Sohn eines Möbelschreiners praktisch in der Werkstatt seines Vaters auf, lernte früh, mit Hammer und Säge umzugehen und probierte sich an selbstgezimmerten Kunststücken, die an die arme Verwandtschaft verschenkt wurden. Dennoch sollten sich die handwerklichen Fähigkeiten in seinem Architekturstudium bemerkbar machen. Heute sieht Frederik in Küchenräumen sofort den Raum zur Verbesserung, das Zusammenspiel von Materialien – und wer das ein oder andere Stück selbst gezimmert hat.