küchenwohntrends 2019: spannende Kleinigkeiten statt großer Neuheiten

09.05.2019 | Susanne Scheffer
Vom 8.-10. Mai lädt Salzburg zur küchenwohntrends ein, der Fachmesse für die Küchen- und Möbelbranche. (Foto: trendfairs GmbH)

Die Fachmesse küchenwohntrends 2019 vom 08.-10. Mai in Salzburg macht vieles richtig: zwar präsentieren Hersteller und Lieferanten knapp vier Monate nach der LivingKitchen in Köln nichts spektakulär Neues, dafür stehen statt aufmerksamkeitsheischender Innovationen viele feine, kleine Details im Mittelpunkt. Technische Neuerungen, die im Trubel von Neuheiten oft untergehen. Außerdem bietet die Messe Zeit für echte Gespräche und Platz zum Probieren. Wir haben uns umgesehen.

 

Wenn es nicht der Taxifahrer ist, der im breiten Salzburger Dialekt über die schlechten Straßenverhältnisse seiner Stadt auf dem Weg zur Messe schimpft, so wird man spätestens nach der Ankunft gewahr, dass man sich auf österreichischem Boden befindet: im kecken Dirndl begrüßen die Messehostessen der küchenwohntrends 2019 die zahlreichen Fachbesucher, die sich auch in diesem Jahr in Salzburg eingefunden haben, um der Messe für den österreichischen, Südtiroler- und süddeutschen Raum beizuwohnen.

 

 

küchenwohntrends 2019: Blick für interessante Kleinigkeiten

Die küchenwohntrends Salzburg von Veranstalter Michael Rambach (trendfairs GmbH) findet im alljährlichen Wechsel mit der gleichnamigen Messe in München statt und behält bislang die Oberhand, was Besucherzahlen und Ausstellerstände angeht. Das liegt vor allem am günstig gelegenen Messetermin, der nicht – so, wie die Schwesternveranstaltung in München – mit der internationalen Küchenmesse EuroCucina zusammenfällt und zudem in einem Monat stattfindet, in dem viele Hersteller die für das Jahr 2019 angekündigten Küchen- und Geräteneuheiten dann auch tatsächlich auf den Markt bringen. Insbesondere für Vertriebler bedeutet das: jetzt muss die Vorankündigung Früchte tragen, jetzt müssen die Geräte ihren Weg auch zum entsprechenden Küchenhändler finden.

Weil es heutzutage üblich ist, die Werbetrommel für große Neuerungen bereits mindestens ein halbes Jahr im Voraus zu rühren, werden auf der küchenwohntrends 2019 in Salzburg, anders als noch auf der LivingKitchen im Januar, auch keine Innovationen vorgestellt. Das Gute daran: das hat hier auch niemand erwartet. Die gewisse Ruhe, mit der man an eine solche Messe herangeht, bringt gute Gespräche mit Herstellern und auch den Blick für interessante Kleinigkeiten mit, die einem auf großen Messen – getrieben vom Termindruck – oft fehlen. So kennt man vermeintlich Mieles neue Generation 7000 von unzähligen Pressemeldungen schon aus dem Effeff, wird ihrer aber zum ersten Mal im Angesicht gewahr, und staunt dann tatsächlich über die ästhetische Eleganz, die nicht nur auf den Fotos so rüberkommt.

 

 

Mitarbeiterinnen begrüßen Fachbesucher auf der küchenwohntrends in Salzburg zünftig im Dirndl. Auch sonst die Fachmesse sehr entspannt. (Foto: trendfairs GmbH)

Mitarbeiterinnen begrüßen Fachbesucher auf der küchenwohntrends in Salzburg zünftig im Dirndl. Auch sonst die Fachmesse sehr entspannt. (Foto: trendfairs GmbH)

 

 

Überblick über die küchenwohntrends 2019: 1) Miele

Dass ein namhafter Hersteller wie Miele seine „größte Produkteinführung in der Unternehmensgeschichte“ nicht in einer Weltstadt wie Köln, sondern tatsächlich in der kleinen österreichischen Stadt Salzburg erstmalig auf einer Messe vorstellt, sagt viel aus über den Status der einstigen Kölner Vorzeigemesse LivingKitchen, mag aber auch am strategisch günstigen Wonnemonat Mai liegen, in dem sämtliche neue Gerätelinien vom Backofen bis zum Geschirrspüler in der Generation 7000 auch auf dem Markt erscheinen.

Der Stand ist kleiner als auf den alljährlichen IFAs und doch gut besucht. Er reicht auch, um einen Einblick in die neue Generation 7000 zu geben und zu verdeutlichen: bei den vier neuen Designkollektionen PureLine, VitroLine, ArtLine und ContourLine ist wirklich für jeden etwas dabei – und jedes Gerät sieht so schön aus wie auf den inszenierten Pressebildern. Der Fokus liegt ganz klar auf Ästhetik. Anstelle des etwas schwerfälligen Havannabrauns der Generation 6000 setzt Miele nun auf ein nobles Graphitgrau, das sich auch schon für die Vorgängerversion der Serie ArtLine bewährt hat. Flankiert wird die beliebte Farbe für Küchen, Autos und nun eben auch Küchengeräte von den typischen Miele-Farben Brillantweiß und Obsidianschwarz.

 

 

Vier neue Einbaugerätelinien (ContourLine hier nicht im Bild), drei Farbtöne: die neue Miele Generation 7000 zog das Fachpublikum auf der küchenwohntrends 2019 an. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

Vier neue Einbaugerätelinien (ContourLine hier nicht im Bild), drei Farbtöne: die neue Miele Generation 7000 zog das Fachpublikum auf der küchenwohntrends 2019 an. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

 

 

Miele auf der küchenwohntrends 2019: Premiumgeräte auch fürs Einstiegssegment

Über 3000 Modellvarianten finden sich in der neuen Generation 7000 wieder. Bis auf die Fraktion der Kühlgeräte hat Miele so gut wie überall Hand angelegt – an Einbaubacköfen, Dampfgarern, Wärmeschubladen und natürlich auch Geschirrspülern. Vieles ist edler in der Ausführung geworden – beispielsweise mit Sensortasten statt Drehknebel, die nun schon in der Einstiegsklasse zu finden sind – und auch automatischer. Wer die Funktion „MotionReact“ einschaltet, kann beispielsweise den Backofen mit einer Handbewegung einschalten oder piepsende Signale mit einem Wink zum Schweigen bringen. Die Option „TasteControl“ wiederum öffnet die Backofentür nach Ablauf der Garzeit einen winzigen Spalt von selbst und kann so den Garraum innerhalb von fünf Minuten um 100°C herunterkühlen. Das verhindert ein Anbrennen nachgarender Gerichte. Mit dem Feature „FoodView“ lässt sich das Essen im Ofen von nun an sogar beobachten: eine kleine Kamera mit stattlichen 1,3 Megapixeln sendet Fotos ans Smartphone des Kunden, der mit der Miele@mobile-App von überall aus Herr der Lage ist.

Das vielleicht Erstaunlichste an der neuen Miele Generation 7000 ist aber, dass der Konzern, der von sich selbst gern als „Marktführer im Premiumsegment“ spricht, sich mit den neuen Geräten preislich in beide Richtungen bewegt. Viele Geräte werden trotz hochwertiger Verbesserungen schon deutlich günstiger als zuvor in der Einstiegsklasse erhältlich sein. Damit sollen mehr Menschen in den Komfort von Miele-Küchengeräten kommen und natürlich auch den Einstieg zur Premiumklasse wagen. Es lohnt sich also, im Studio vor Ort nach den Preisdifferenzierungen der einzelnen Geräte zu fragen und sich hierzu beraten zu lassen – insofern man sich vorher für eines der vier schönen Designs entscheiden konnte.

 

 

High End-Technik unter hocheleganter Fassade: Sensortasten ersetzen Druckknöpfe in den neuen Gerätelinien. Zeitgleich sollen sie erschwinglicher im Einstiegssegment werden. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

High End-Technik unter hocheleganter Fassade: Sensortasten ersetzen Druckknöpfe in den neuen Gerätelinien. Zeitgleich sollen sie erschwinglicher im Einstiegssegment werden. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

 

 

Überblick über die küchenwohntrends 2019: 2) berbel

Berbel, der Spezialist für Ablufttechnik aus dem nordrhein-westfälischen Rheine nimmt nach der LivingKitchen in Köln auch die küchenwohntrends 2019 mit, um sich im süddeutschen und österreichischen Raum stärker zu positionieren. Zwar stehen keine Neuheiten seit Januar auf dem Programm, aber berbel überzeugt wie immer mit einem gekonnten Messeauftritt: hochwertige Dunstabzugshauben in Form der musikspielenden berbel Skyline Sound oder der designtechnisch avancierten berbel Skyline Frame stehen im Mittelpunkt und werden vom sehr freundlichen Fachpersonal mit immergleicher Begeisterung vorgestellt.

Wer sich schon an den Anblick eines barrierefreien Küchenraums gewöhnt hat, bekommt von den Mitarbeitern erklärt, dass sich dies nicht ausschließlich mit sogenannten Downdrafts realisieren lässt, sondern durchaus auch mit den an Stahlseilen verankerten Skyline-Hauben. Diese lassen sich bis unter die Decke ziehen und verschwinden somit aus dem Sichtfeld. Die berbel Skyline Edge lässt sich sogar – bei abgehängter Deckekomplett in dieser versenken. Ein der Luft- und Raumfahrt nachempfundener Jetstream, mit dem die Abzugsleistung getätigt wird, wirbelt die schmutzige Küchenluft als Abluft hinaus ins Nirwana.

 

 

Abluftspezialist berbel zeigt auf der küchenwohntrends 2019 in Salzburg, wie schön designt Dunstabzugshauben sein können. Die Skyline Sound überträgt übrigens auch Musik aus hochwertigen Boxen. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

Abluftspezialist berbel zeigt auf der küchenwohntrends 2019 in Salzburg, wie schön designt Dunstabzugshauben sein können. Die Skyline Sound überträgt übrigens auch Musik aus hochwertigen Boxen. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

 

 

berbel auf der küchenwohntrends 2019: Um- und Abluft dank EcoSwitch

Wer in der komfortablen Position ist und einen Abluft-Zugang in der Küche sein Eigen nennt, kann mit den berbel-Dunstabzugshauben, beispielsweise der industriell angehauchten berbel Formline, auf den sogenannten „EcoSwitch“ zurückgreifen. Für normale Kochvorgänge wird hierbei mit Umluft gearbeitet; wer jedoch Fisch oder anderweitig hartnäckig riechende Lebensmittel zubereitet, kann im Handumdrehen auf den Abluftkanal zurückgreifen, der so ideal konzipiert ist, dass wenig Wärmeverlust im Raum damit einhergeht. Für die vielen anderen Haushalte, die lediglich auf Umluft setzen können, eignet sich berbel dennoch perfekt. Mit dem berbel-Prinzip zum Absaugen und Reinigen von Kochwrasen mittels Zentrifugalkraft liegen die Geräte im Schnitt mit deutlich besseren Ergebnissen als die Konkurrenz bei mehr als 97% vorn.

 

 

Mit dem berbel EcoSwitch kann zwischen Ab- und Umluft hin- und hergeschaltet werden. Der Abluftkanal öffnet sich dann automatisch. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

Mit dem berbel EcoSwitch kann zwischen Ab- und Umluft hin- und hergeschaltet werden. Der Abluftkanal öffnet sich dann automatisch. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

 

 

Überblick über die küchenwohntrends 2019: 3) zeyko

Ein fulminantes Wiedersehen gab es mit Premiumküchenhersteller zeyko auf der diesjährigen küchenwohntrends 2019. Ging der Messestand der Schwarzwälder Küchenmanufaktur auf der überfüllten LivingKitchen noch unter im etwas unstrukturierten Aufbau, so schien man in Salzburg ein wohlgestaltetes Wohnzimmer zu betreten, in dem zeyko gekonnt seine Stärken präsentierte.

Seit jeher setzt zeyko auf hochwertige, echte Materialien und die individuelle Handarbeit seiner Küchen. Mit dem jetzigen Comeback der renommierten Marke versucht man, diese Charakteristika auch noch einmal bei Endkunden wie Händlern zu verdeutlichen. Heißt: auf dem Messestand der küchenwohntrends 2019 präsentierte zeyko vier Küchenzeilen, die mit raffinierten Designdetails gespickt waren und das ganze Können der Manufaktur auf engstem Raum ausspielte. Vier ganz unterschiedlichen Materialien wurde Platz gegeben, nämlich glänzendem Metall – in Form einer gewalzten Bronzefront –, Glas mit geschwärzten, hauchdünn geklebten und ausgehärteten Fronten, Naturstein mit haptisch beeindruckender Schieferstruktur und natürlich Holz, dem bewährten zeyko-Material, in der Vollholzvariante einer Asteiche.

 

 

Außergewöhnliche Naturstein- und hochwertige Holzoberflächen: zeyko zeigt mit einem klar und ästhetisch designten Messestand, dass das Unternehmen weiterhin auf echte Materialien und Handwerk setzt. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

Außergewöhnliche Naturstein- und hochwertige Holzoberflächen: zeyko zeigt mit einem klar und ästhetisch designten Messestand, dass das Unternehmen weiterhin auf echte Materialien und Handwerk setzt. (Foto: Stephanie Morawietz/ KüchenDesignMagazin)

 

 

zeyko auf der küchenwohntrends 2019: italienischer Edelputz und Vollholz

Die eleganten Ausführungen des haptisch wie optisch überzeugenden Materials waren Beweis genug, dass zeyko als Qualitätslieferant für höchst individuelle Küchenräume stehen kann. Und doch war das nur der Anfang: wie der Inlands-Vertriebleiter Dirk Richter mit Materialproben zeigte, stehen dem zeyko-Kunden von nahezu jedem Material zig verschiedene Oberflächenausführungen in einer breit aufgestellten RAL-Farbpalette zur Verfügung; allein die Glasfronten sind in 2.600 Farben erhältlich. Die RAL-Skala kann selbst auf den hochwertigen italienischen Edelputz angewendet werden, den zeyko handgespachtelt auf seine widerstandsfähigen Fronten auftragen lässt und damit als einziger Anbieter im deutschen Raum eine edle Alternative zu Beton anbietet.

Selbstverständlich bietet zeyko diese Varianz auch im Kerngeschäft des Schwarzwälder Unternehmens an, nämlich beim Holz: der Kunde kann neben Asteiche auch andere hochwertige Vollhölzer wie Zirbe, Esche, Kiefer, Ulme, Nussbaum, Birnbaum, Kirschbaum, Kastanie, Mooreiche, Eiche Tabacco oder Kernbuche wählen. Die Rückbesinnung auf Holz im Küchenraum, die zu den Küchentrends 2019 zählt, wird zeyko damit nochmal Aufschwung verleihen. Im Gegensatz zu anderen Küchenherstellern fertigt das Unternehmen allerdings ausschließlich auf Kommission und im deutschsprachigen Raum an: in Zeiten, in denen mehr und mehr renommierte deutsche Küchenhersteller mit Historie an chinesische Investoren gehen, sind „Küchen made in Germany“ ein nicht zu unterschätzendes Gütekriterium.

 

 

Neben Vollholz und Naturstein bietet zeyko seine individuellen Küchenräume auch in hochwertigen Metallen, wie beispielsweise Kupfer oder Bronze, an. (Foto: zeyko)

Neben Vollholz und Naturstein bietet zeyko seine individuellen Küchenräume auch in hochwertigen Metallen, wie beispielsweise Kupfer oder Bronze, an. (Foto: zeyko)

 

 

Weitere Messe-News der küchenwohntrends 2019 im Überblick

Wie schon in Köln präsentiert BORA seine Neuheiten 2019, namentlich den BORA Classic 2.0-Dunstabzug und die Produktneuheit BORA Pure, auch auf der küchenwohntrends 2019 in Salzburg. Die „All Black“-Variante des BORA Professional 2.0-Kochfeldes inklusive schwarzer Drehknebel wurde ebenfalls prominenter als noch auf der LivingKitchen ausgestellt. Ebenso bekommen Fachbesucher das neu justierte Bedienfeld des BORA Basic-Kochfeldabzugs zu sehen, das sich mit einem runden Slider nun intuitiver bedienen lässt. Man munkelt allerdings, dass dieses Produkt zu den auslaufenden Geräten des führenden Kochfeldabzugherstellers gehört, weil der optisch sehr ähnliche BORA Pure-Abzug, der in sechs verschiedenen Farben erhältlich ist, beim Endverbraucher gut ankommt.

 

 

Auch BORA präsentierte seine Neuheiten auf der küchenwohntrends 2019, hier den Kochfeldabzug Classic 2.0. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

Auch BORA präsentierte seine Neuheiten auf der küchenwohntrends 2019, hier den Kochfeldabzug Classic 2.0. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

 

 

Originelle Einbauideen für Kleingeräte: einfahrbare Toaster und Allesschneider

Nobilia, Nolte und rational, die ebenfalls auf der küchenwohntrends 2019 vertreten sind, präsentieren wie schon auf der LivingKitchen ein Möbelprogramm zwischen Kochen und Wohnen, in dem die Komponente des sanften Übergangs zwischen den Welten – durch sanfte Beleuchtung, vitrinenartige Oberschränke und einen anschließenden Esszimmerbereich – im Vordergrund steht.

Positiv zu vermerken sind kleinere Kooperationen mit großen Küchenmöbelherstellern, wie es das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen ritterwerk zeigt, die ihre Küchenkleingeräte und Applikationen am Stand von beckermann-Küchen demonstrieren. Das Unternehmen produziert nicht nur Kleingeräte in Standform, sondern auch die Einbauvariante in der Küchenschublade, also beispielsweise den umklappbaren Toaster, der bei Bedarf ausgefahren werden kann, ebenso wie die integrierte Küchenmaschine, die sich ebenso einfach auseinanderbauen und reinigen lässt. Diese Art von Einbaugeräten sparen an Platz in kleinen Küchenräumen und erhalten die puristische Note hochwertiger Küchenräume, indem sie unhandliche Kleingeräte von der Arbeitsplatte ins Schrankinnenleben verbannen. Lesen Sie mehr zu den Produkten von ritterwerk in Kürze in einem gesonderten Artikel.

 

 

Ein Allesschneider in der Küchenschublade? Möglich macht es die Firma ritter, die ihre einklappbaren Kleingeräte auf der küchenwohntrends in Kooperation mit Beckermann Küchen vorstellte. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

Ein Allesschneider in der Küchenschublade? Möglich macht es die Firma ritter, die ihre einklappbaren Kleingeräte auf der küchenwohntrends in Kooperation mit Beckermann Küchen vorstellte. (Foto: Susanne Scheffer/ KüchenDesignMagazin)

 

 

Fazit zur küchenwohntrends 2019: überschaubarer Rahmen mit enger Bindung

Die küchenwohntrends 2019 in Salzburg hat sich abermals erwiesen als ein gelungenes Branchentreffen, bei dem sich Vertriebler wie Händler und auch die Fachpresse in entspannter Atmosphäre austauschen können. Neben bekannten, großen Neuankündigungen finden sich Zeit und Platz, auf kleine technische Details oder philosophische Design-Neuausrichtungen einzugehen. Durch die angrenzende Kooperation der küchenwohntrends Salzburg mit der möbelmesse austria wird Besuchern in einem überschaubaren, angenehmen Rahmen gleichzeitig Neuheiten im Möbelbereich nähergebracht und deren Bindung zur Küche gestärkt.

Die interessanten Fachvorträge zu Materialien und Trends im Küchen- und Möbelbereich runden das Messeprogramm in halbstündigen Sequenzen ab und bringen trotz bekannter Titel erstaunlich neue Erkenntnisse zutage. Lesen Sie hierzu unseren Artikel zu den Farb-, Form- und Materialtrends 2019/20 in unserem Magazin.

 

 

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Zum Autor
Susanne Scheffer
Redakteurin

Kochen ist Lebensfreude, gemeinsame Zeit mit Freunden, Belohnung, Versöhnung, Hobby und Genuss. Und so sieht auch unsere Redakteurin die Küche als das Herzstück der Wohnung – schließlich stehen bei jeder Party zurecht die coolsten Leute in der Küche neben dem Kühlschrank mit kühlem Bier und den letzten Guacamole-Resten. Es lohnt sich also definitiv, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Küche zu richten und mal bei den neuesten Trends, Geräten und Designern nachzuhaken: Auch als Gesprächsgrundlage für die nächste Feier.