Siemens inductionAir Plus: pure Ästhetik für pure Luft

Kochfelder mit Downdraft-Abzug sind längst zum technischen – und optischen – Standard in der modernen Küchenplanung avanciert. Siemens krönt diese Entwicklung mit dem neuen inductionAir Plus: ein hochmodernes Induktions-Kochfeld mit integriertem Muldenlüfter, das höchste Designansprüche erfüllt. Mit dem 60 Zentimeter breiten Neuzugang in der Produktfamilie profitieren jetzt auch kleine Unterschränke vom genussvollen Luxus des Kochens ohne Dunstabzugshaube.

Offene Küchen mit fließenden Übergängen zwischen Wohnen, Essen und Kochen sind der Status Quo moderner Architektur. Selbstredend, dass Dunstabzugshauben den freien Blick in den Raum stören – und der Wunsch nach Kochfeldern mit integrierter Lüftung damit stetig wächst. Mit inductionAir Plus beschert Siemens designaffinen Küchenbesitzern ein hocheffizientes und maximal ästhetisches 2in1-Gerät.

Die Muldenlüftung ist beim inductionAir Plus flächenbündig in die Glaskeramik eingelassen: dafür erhielten die Designer 2020 einen der begehrten iF-Awards in Berlin. (Foto: Siemens)

„All Black“: minimalistisches Design ganz in Schwarz

„inductionAir Plus“ hat im Vergleich zum Vorgänger „inductionAir“, das 2017 vorgestellt wurde, ein wahrnehmbares Design-Upgrade erfahren und präsentiert sich jetzt noch geradliniger: Der Downdraft-Abzug ist bündig in die schwarze Glaskeramik eingelassen und erzeugt daher ein planes und minimalistisches Bild. Dabei trifft inductionAir Plus den aktuellen „All Black“-Trend, der Küchengeräte zunehmend mit allen sichtbaren Details in Schwarz kleidet. Auch die Reinigung wird leichter, denn Rahmen und Einfassungen fallen weg und es kann sich kein Schmutz ansammeln.

Für das Touch-Display stehen 30 Zentimeter Breite zur Verfügung – es werden jedoch immer nur jene Funktionen angezeigt, die aktuell benötigt werden. Für die Steuerung von Kochfeld und Abzug genügt ein Finger. Rote Displayschrift führt den Nutzer kontrastreich und klar durch die Funktionen.

Für die Bedienung des hochsensitiven dual lightSlider genügt ein Finger. (Foto: Siemens)

Siemens inductionAir Plus: 60, 70 und 80 Zentimeter Breite

Mit dem neuesten Zuwachs in 60 Zentimetern Breite ist das Premium-Kochfeld nun nicht mehr den besonders weitläufigen Küchenräumen vorbehalten, sondern lässt sich auch in schmale Schränke integrieren. Die kompakte Variante wird ergänzt durch Ausführungen in 70 und 80 Zentimetern Breite – somit bedient Siemens mit seinem inductionAir Plus alle Standardmaße für Küchenschränke und schenkt dem Kunden volle Planungsfreiheit.

Einbautiefe: Siemens schlägt BORA mit 37 Zentimetern mehr Stauraum

Verglichen mit der Konkurrenz nimmt das inductionAir Plus sehr wenig Platz in den unterliegenden Schränken in Anspruch: 23 Zentimeter nach unten reichen aus, um die Technik hinter dem Kochfeld zu verbauen. Zum Vergleich: BORA empfiehlt für seine Modelle Classic, X Pure, Pure und Basic eine Tiefe von mindestens 60 Zentimetern. Somit muss beim inductionAir Plus lediglich der oberste Auszug verblendet werden und es geht kaum wertvoller Stauraum verloren.

Um die Lüftungstechnik unter dem inductionAir Plus zu verbauen, genügen 23 Zentimeter. So bleibt ein Maximum an Stauraum erhalten. (Foto: Siemens)

Induktionskochfeld mit voller Flexibilität: varioInduktion mit Kombi-Induktion

Die Technik hinter inductionAir Plus überzeugt mit maximaler Flexibilität: Je nach Modell sind die Kochfelder mit varioInduktion oder Kombi-Induktion ausgestattet. varioInduktion erkennt die Größe und Form von Töpfen und Pfannen automatisch. Wer doch mal mehr Platz braucht, etwa für einen Bräter, vergrößert die Kochzonen via Kombi-Induktion ganz einfach per Fingertipp zu einem extragroßen Kochfeld.

Töpfe und Pfannen können beim Kochen dank varioMotion nach Belieben auf dem Kochfeld hin und her bewegt werden, ohne dass die Hitzezufuhr abreißt.

Drei Kochzonen unterstützen bei der Zubereitung umfangreicher Gerichte: hinten warmhalten, mittig simmern und vorne anbraten. (Foto: Siemens)

Eine weitere komfortable Funktion, die Siemens powerMove Plus nennt, ermöglicht die Aufteilung des Kochfelds in drei Wärmezonen: hinten warmhalten, in der Mitte simmern und vorne anbraten. Wer gerne verschiedenste Komponenten und mehrgängige Menüs zubereitet, dürfte sich mit dieser Fertigkeit über ein noch schöneres Kocherlebnis freuen.

Garpunkt-Garanten: Bratsensor Plus und Kochsensor Plus

Wer häufig kocht, weiß: Der richtige Garpunkt ist der Schlüssel zum kulinarischen Erfolg. Um Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. auf den Punkt zu garen, muss die Temperatur in Topf und Pfanne stimmen. Der Bratsensor Plus und der Kochsensor Plus von Siemens unterstützen den Nutzer dabei mit hochentwickelter Sensorik: Der Bratsensor Plus erkennt, was sich beim Braten in der Pfanne befindet und hält die passende Temperatur konstant.

Auch Gerichte, die im Topf zubereitet werden, profitieren von den durchdachten Funktionen des inductionAir Plus. Hier überzeugt Siemens einmal mehr mit der nutzerfreundlichen Handlungsmaxime: Alles kann, nichts muss. Bei Bedarf erweitert der Nutzer sein Gerät mit dem separat erhältlichen KochsensorPlus, der direkt am Topf befestigt wird und via Bluetooth mit dem Kochfeld kommuniziert. Der Sensor erkennt die vom Nutzer eingestellte Temperatur und verhindert Überkochen durch intelligentes Gegensteuern.

Abluft oder Umluft: was darf es sein?

Flexibilität erfährt der Kunde auch bei der Belüftungsart: inductionAir Plus läuft wahlweise im Umluft- oder Abluftbetrieb. Eine praktische Funktion, wenn man bedenkt, dass die Art der Belüftung in einem bestehenden Küchenraum meist baulich vorgegeben ist. Im Abluftbetrieb werden Wrasen und Gerüche durch eine Wanddurchführung ins Freie geleitet.

Im Umluftbetrieb läuft die verbrauchte Luft durch einen Aktivkohlefilter und wird gereinigt an den Raum zurückgegeben. Auch die Wahl der Umluft-Technik stellt Siemens dem Kunden frei: inductionAir Plus kann auch mit ungeführter Umluft betrieben werden. Das kommt besonders kleinen Küchenräumen mit einer Arbeitsplatten-Tiefe ab 60 Zentimetern zugute. Apropos Belüftung: Ein Sensor überwacht die Lüftung permanent und passt die Lüftungsleistung automatisch an das Kochverhalten an. Ist der Kochvorgang beendet, wechselt inductionAir Plus für 10 Minuten in den Nachlüftbetrieb und schaltet die Lüftung anschließend selbsttätig aus.

Der Downdraft-Abzug des inductionAir Plus ist wahlweise in Umluft- oder Abluftkonfiguration erhältlich. (Foto: Siemens)

Ein dreifacher Überlaufschutz verhindert, dass Flüssigkeiten ins Innere des Systems gelangen. Natürlich lässt sich – besonders bei einem flächenbündig verbauten Abzug – dennoch nicht vermeiden, dass beim Kochvorgang hin und wieder Flüssigkeiten eindringen. Diese werden in einem Behälter aufgefangen, der auch die Fettfilter beinhaltet. Die gesamte Einheit lässt sich unkompliziert entnehmen und in der Spülmaschine reinigen.

Siemens inductionAir Plus: kaum lauter als Flüstern

Wie andere Siemens Kochfeldabzüge besitzt auch das inductionAir Plus den besonders leisen iQ Drive Motor. Besonders in offenen Wohnküchen dürfte dieses Feature überzeugen: Etwa 42 bis 69 Dezibel (dB) erzeugt die Downdraft-Lüftung im Normalbetrieb. Zum Vergleich: 40 dB entsprechen Flüstern oder einer ruhigen Wohnstraße bei Nacht, 70 dB stehen für den Geräuschpegel eines laufenden Wasserhahns.

Siemens inductionAir Plus: smarte Optionen rund umHome Connect

inductionAir Plus ist an den smarten Mikrokosmos rund um die Siemens Home Connect App angeschlossen: Wer möchte, kann sein Kocherlebnis um viele intelligente Funktionen bereichern. Ein digitaler Kochguide sendet die passenden Einstellungen für das Lieblingsrezept aus der App heraus direkt an das Kochfeld – und der Benutzer kann direkt mit der Zubereitung starten. Durch die Partnerschaft mit Kochportalen wie KitchenStories profitiert das inductionAir Plus von einem breiten Rezepte-Portfolio. Auch Zubehör kann direkt über die Home Connect App bestellt werden.

Wer eher ein Einstiegsgerät sucht, kann das inductionAir Plus auch ohne smarte Funktionen und Zusatz-Sensorik erwerben und profitiert trotzdem von den Vorzügen eines hochmodernen Induktions-Kochfelds mit integriertem Muldenlüfter – zum deutlich niedrigeren Gesamtpreis bei gleichbleibend preisgekrönter Optik.

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Julia Dau
Julia Dau
Das Gefühl grenzenloser Freiheit beim Entdecken einer dampfenden Köstlichkeit in den Garküchen Asiens, wohlige Aufregung beim Anschneiden eines perfekt gegarten Steaks, und manchmal auch Pioniergeist, wenn der Kern des Lava Cake zum ersten Mal weich und unverschämt herrlich duftend über den Teller fließt: Kochen und Essen ist für unsere Redakteurin Abenteuer, Experiment und pure Harmonie. Als studierte Informationsdesignerin mit Leidenschaft für Ästhetik, Innenarchitektur und gutes Essen fasziniert sie besonders, wie alle Sinne in der Küche – und auch ein bisschen in unserem Magazin – verschmelzen.